ABA-Therapie: Was sie ist, wozu sie dient und wie sie durchgeführt wird

Die ABA-Therapie ist eine Methode, die dabei hilft, soziale, kommunikative, emotionale und Aufmerksamkeitsfähigkeiten zu schulen und so die Lebensqualität und Autonomie von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Autismus-Spektrum-Störung zu verbessern.

Was bedeutet ABA-Therapie? Angewandte Verhaltensanalyse auf Englisch und was auf Portugiesisch „Angewandte Verhaltensanalyse“ bedeutet, kann bei Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung angewendet werden, die Schwierigkeiten mit der Sozialisierung, dem Lernen und alltäglichen Handlungen wie Schlafen, Essen und Selbstfürsorge haben.

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Diese Therapie kann beispielsweise von ausgebildeten Psychologen, Psychiatern, Ergotherapeuten, Pädagogen, Betreuern oder Logopäden durchgeführt und in spezialisierten Kliniken, Heimen, Schulen oder Gemeinden angewendet werden.

Wozu dient es?

Die ABA-Therapie ist angezeigt für:

  • Soziale Fähigkeiten verbessern;
  • Reduzieren Sie herausfordernde Verhaltensweisen wie Aggression, Selbstverletzung und Flucht.
  • Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten verbessern;
  • Aufmerksamkeit und Gedächtnis entwickeln;
  • Frustration und Entmutigung reduzieren;
  • Lebensqualität und Autonomie verbessern.

Die ABA-Therapie ist vor allem für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer Autismus-Spektrum-Störung indiziert, die Schwierigkeiten bei der Sozialisation, beim Lernen oder bei alltäglichen Aktivitäten wie Essen und Selbstfürsorge haben.

Wie es hergestellt wird

Die ABA-Therapie kann einzeln oder in Gruppen und in verschiedenen Umgebungen wie Büros, Schulen, Häusern oder Gemeinden durchgeführt werden.

Der spezialisierte Therapeut nimmt zunächst eine detaillierte Einschätzung der Fähigkeiten und Vorlieben der Person vor, um je nach Alter und Fähigkeitsniveau die Ziele einer individuellen Behandlung zu planen. Darüber hinaus können auch die Ziele und Vorlieben der Familien in die Therapie einbezogen werden.

Der Therapieplan unterteilt die Fertigkeiten in kleine Schritte, in denen der Therapeut alles beibringt, von einfacheren Handlungen wie Zähneputzen und Nachahmen bestimmter Geräusche bis hin zu komplexeren Handlungen wie beispielsweise dem Führen eines Gesprächs.

Um den Behandlungsfortschritt zu bewerten und Therapiepläne anzupassen, sollte sich der Therapeut regelmäßig mit Familienmitgliedern, Eltern oder Betreuern treffen.

ABA-Therapietechniken

Die wichtigsten Techniken der ABA-Therapie sind:

1. Positive Verstärkung

Positive Verstärkung ist eine Strategie, bei der auf eine Handlung etwas Wertvolles folgt, das die Person dazu motiviert, dieses Verhalten zu wiederholen. Dies fördert also im Laufe der Zeit eine positive Verhaltensänderung.

Dazu identifiziert der Therapeut ein objektives Verhalten und erhält bei erfolgreicher Ausführung des Verhaltens eine Belohnung, zum Beispiel ein Lob, ein Spielzeug, ein Buch oder einen Ausflug in den Park.

2. Hintergrund, Verhalten und Konsequenz

Während der ABA-Therapie ist es von grundlegender Bedeutung, die Vorgeschichte, also das, was einem Verhalten vorausgeht, und die Konsequenzen, also das, was nach dem Verhalten passiert, zu verstehen.

Die Vorgeschichte, das Verhalten und die Folgen werden wie folgt klassifiziert:

  • Ein Hintergrund: geschieht vor dem Zielverhalten und kann verbaler Natur sein, beispielsweise eine Anweisung oder eine Bitte; physisch, wie Objekt, Licht oder Ton; entstehen aus der Umgebung; von einer anderen Person; oder inneres Wesen, als Gedanke oder Gefühl;
  • Ein Verhalten: ist die Reaktion oder das Fehlen einer Reaktion der Person auf eine Vorgeschichte, beispielsweise eine Handlung oder eine verbale Reaktion;
  • Eine Konsequenz:ist das, was nach dem Verhalten kommt. Dazu kann eine positive Verstärkung des gewünschten Verhaltens oder keine Reaktion auf falsche Antworten gehören.

Die Beurteilung der Vorgeschichte, des Verhaltens und der Konsequenzen hilft Ihnen, das Verhalten zu verstehen und zu verstehen, wie sich die Konsequenzen auf die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Auftretens des Verhaltens auswirken können.

Eltern, Familienmitglieder, Erzieher, Familienangehörige und Betreuer erhalten ebenfalls Schulungen, um dabei zu helfen, das von der Person erlernte Wissen und die erlernten Fähigkeiten aufrechtzuerhalten.