Bisoprolol: wofür es ist und wie man es einnimmt

Bisoprolol ist ein blutdrucksenkendes Mittel zur Behandlung von stabiler chronischer Herzinsuffizienz, Bluthochdruck oder Angina pectoris, da es den Widerstand der Blutgefäße senkt, die Herzfrequenz senkt und die Durchblutung verbessert.

Dieses Arzneimittel ist in Form von Tabletten zu 1,25 mg, 2,5 mg, 5 mg und 10 mg, als generisches „Bisoprololhemifumarat“ oder beispielsweise unter den Handelsnamen Concor, Iccor oder Concardio erhältlich.

Bisoprolol sollte auf Empfehlung eines Kardiologen und unter regelmäßiger ärztlicher Überwachung zur Beurteilung der Wirksamkeit der Behandlung und des Auftretens von Nebenwirkungen angewendet werden und wird gegen Vorlage einer ärztlichen Verschreibung verkauft.

Wozu dient es?

Bisoprololhemifumarat ist angezeigt für:

  • Bluthochdruck;
  • Koronare Herzkrankheit (Angina pectoris);
  • Stabile chronische Herzinsuffizienz mit verminderter linksventrikulärer systolischer Funktion.

Die Anwendung von Bisoprolol muss auf Empfehlung eines Kardiologen erfolgen, mit regelmäßigen ärztlichen Konsultationen zur Beurteilung der Wirksamkeit der Behandlung und des Auftretens von Nebenwirkungen.

Wie ist es einzunehmen?

Bisoprolol sollte einmal täglich vor, während oder nach dem Frühstück oral mit einem Glas Wasser eingenommen werden.

Bisoprolol-Dosen für Erwachsene variieren je nach der behandelten Erkrankung und umfassen:

  • Hoher Blutdruck oder Angina pectoris: Die empfohlene Dosis beträgt 5 mg Bisoprolol einmal täglich. Diese Dosis kann vom Arzt je nach Herzfrequenz und Ansprechen auf die Behandlung auf 10 mg einmal täglich erhöht werden. Die maximale Tagesdosis sollte 20 mg pro Tag nicht überschreiten;
  • Stabile chronische Herzinsuffizienz: Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1,25 mg Bisoprolol einmal täglich. Diese Dosis kann vom Arzt erhöht werden bei 2,5 mg, 3,75 mg, 5 mg, 7,5 mg und 10 mg einmal täglich, je nach Verträglichkeit und Ansprechen auf die Behandlung. Diese Dosisänderungen sollten schrittweise über einen Zeitraum von 12 Wochen erfolgen, wie von Ihrem Arzt empfohlen.

Während der Behandlung mit Bisoprolol muss der Arzt den Blutdruck und die Herzfrequenz, das Ansprechen auf die Behandlung und das Auftreten von Nebenwirkungen überwachen, um Dosisanpassungen vorzunehmen.

Die Behandlung mit Bisoprolol sollte nicht eigenmächtig abgebrochen werden, da dies zu einer Verschlechterung der behandelten Erkrankung führen kann.

Mögliche Nebenwirkungen 

Die häufigsten Nebenwirkungen von Bisoprololhemifumarat sind langsamer Herzschlag, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung.

Darüber hinaus kann es auch zu Kälte- oder Taubheitsgefühlen in Händen oder Füßen, niedrigem Blutdruck, Muskelschwäche oder übermäßiger Müdigkeit kommen.

Wer sollte es nicht verwenden?

Bisoprolol sollte nicht von Kindern, schwangeren oder stillenden Frauen oder von Personen eingenommen werden, die gegen Bisoprololhemifumarat oder einen anderen Bestandteil der Formel allergisch sind.

Darüber hinaus sollte dieses Mittel beispielsweise nicht bei akuter Herzinsuffizienz, kardiogenem Schock, symptomatischer Bradykardie oder Hypotonie, metabolischer Azidose, schwerem Asthma bronchiale, Sinusblockade, Sick-Sinus-Syndrom oder unbehandeltem Phäochromozytom angewendet werden.