Syringomyelie ist eine seltene Krankheit, die durch die Bildung einer Zyste im Rückenmark entsteht und Symptome wie Rücken-, Schulter-, Arm- und Beinschmerzen, Kopfschmerzen und einen Verlust der Hitze- und Kälteempfindlichkeit sowie einen Verlust des Gleichgewichts verursachen kann.
Syringomyelie kann durch angeborene Krankheiten wie das Arnold-Chiari-Syndrom oder die Myelomeningozele verursacht werden oder ein Leben lang aufgrund von Situationen wie Meningitis, Verletzungen, Entzündungen oder einem Tumor im Rückenmark auftreten.
Bei Vorliegen von Symptomen, die auf eine Syringomyelie hinweisen könnten, ist es wichtig, einen Hausarzt oder Neurologen zu konsultieren, damit die Diagnose gestellt und die am besten geeignete Behandlung eingeleitet werden kann, die durch eine Operation oder eine Drainage erfolgen kann.
Inhaltsverzeichnis
Hauptsymptome
Die Hauptsymptome einer Syringomyelie sind:
- Schmerzen im Rücken, in den Armen, Schultern und Beinen;
- Verlust der Empfindlichkeit gegenüber Hitze oder Kälte, insbesondere an den Händen;
- Starke Kopfschmerzen;
- Schwindel;
- Schwäche in Armen und Beinen;
- Gleichgewichtsverlust;
- Taubheitsgefühl oder Kribbeln.
Kinder mit dieser Krankheit können an Skoliose leiden, einer seitlichen Abweichung der Wirbelsäule. Darüber hinaus kann Syringomyelie auch eine Komplikation namens Syringobulbie verursachen, die durch Symptome wie Schluckbeschwerden, Sprachprobleme wie Stottern und hohe Stimmlage sowie Tinnitus gekennzeichnet ist.
So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose einer Syringomyelie wird von einem Neurologen oder Allgemeinmediziner anhand der Beurteilung der von der Person präsentierten Symptome und Anzeichen gestellt.
Wenn Sie Ihr Syringomyelie-Risiko bestätigen möchten, vereinbaren Sie einen Termin mit dem Arzt in Ihrer Nähe:
Um die Diagnose zu bestätigen, ordnet der Arzt auch bildgebende Untersuchungen an, wie zum Beispiel eine einfache oder dynamische MRT, ein Test, der den Fluss der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit um das Rückenmark und innerhalb der Syrinx, einem mit Flüssigkeit gefüllten Hohlraum im Rückenmark oder Hirnstamm, zeigt. Verstehen Sie besser, wie eine MRT durchgeführt wird.
Darüber hinaus kann der Arzt bei Personen, bei denen kein MRT möglich ist, die Durchführung eines CT-Myelogramms empfehlen, einem Test, bei dem ein Kontrastmittel und ein CT-Scan verwendet werden, um mögliche Veränderungen im Wirbelkanal zu beurteilen.
Mögliche Ursachen
Syringomyelie kann durch angeborene Veränderungen wie das Arnold-Chiari-Syndrom verursacht werden; Myelomeningozele, ein Defekt, bei dem sich die Wirbelsäule und der Wirbelkanal vor der Geburt nicht schließen; oder Tethered-Cord-Syndrom, eine Erkrankung, bei der das Rückenmark am Gewebe der unteren Wirbelsäule fixiert ist und so seine Bewegung einschränkt.
Darüber hinaus kann Syringomyelie auch im Laufe des Lebens auftreten und durch Situationen wie Meningitis, Verletzungen, Entzündungen oder einen Tumor im Rückenmark verursacht werden.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Wenn Syringomyelie keine Symptome verursacht und/oder wenn die Zyste klein ist, empfiehlt der Arzt möglicherweise nur die Überwachung dieses Zustands. In anderen Situationen kann der Arzt je nach Ursache der Erkrankung eine Drainage oder Operation empfehlen.
1. Chirurgie
Im Fall des Arnold-Chiari-Syndroms trägt eine Dekompressionsoperation der hinteren Schädelgrube dazu bei, den Raum zwischen der Schädelbasis und der Oberseite des Halses zu vergrößern, den Druck auf Gehirn und Rückenmark zu verringern und den normalen Fluss der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit wiederherzustellen. Bei dieser Operation werden kleine Knochenstücke aus der Rückseite des Schädels entfernt.
Bei Syringomyelie, die durch Narben, Knochen im Wirbelkanal oder Tumoren verursacht wird, ist auch eine Operation angezeigt, um diese Blockaden zu beseitigen und den normalen Fluss der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit wiederherzustellen.
2. Entwässerung
Eine Syrinx-Drainage ist in der Regel angezeigt, wenn die Ursache einer Liquorblockade nicht ermittelt werden kann oder wenn eine andere Behandlung nicht anspricht. Sie trägt dazu bei, das Fortschreiten der Symptome zu stoppen und die Kopfschmerzen zu lindern. Zur Drainage führt der Chirurg einen dünnen Schlauch, einen sogenannten Stent, in die Zyste ein, um die Flüssigkeit in die Bauchhöhle abzuleiten.

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