6 Hauptsymptome von Parkinson

Die charakteristischen Symptome der Parkinson-Krankheit wie Zittern, Steifheit und langsame Bewegungen beginnen in der Regel sehr subtil und werden daher nicht immer in einem früheren Stadium bemerkt. Im Laufe einiger Monate oder Jahre kommt es jedoch häufig dazu, dass sie sich weiterentwickeln, sich verschlimmern und immer deutlicher werden. 

Idealerweise sollten wir versuchen, die Krankheit so früh wie möglich zu erkennen, eine geeignete Behandlung einzuleiten und die beschleunigte Verschlechterung der Parkinson-Krankheit zu verhindern und so die Lebensqualität der Person zu verbessern.

Bei Verdacht auf eine Parkinson-Krankheit wird empfohlen, einen Neurologen oder bei älteren Patienten einen Geriater aufzusuchen, um die Diagnose zu bestätigen und mit der Behandlung zu beginnen.

Hauptsymptome

Die wichtigsten Anzeichen und Symptome, die auf eine Parkinson-Krankheit hinweisen können, sind:

1. Zittern

Zittern ist eines der Hauptmerkmale von Parkinson. Sie treten auf, wenn die Person still und in Ruhe ist, und bessern sich, wenn sie sich bewegt.

Es kommt häufiger an den Händen vor, da es sich um ein Zittern mit großer Amplitude handelt, das die Bewegung beim Geldzählen imitiert, aber es kann auch am Kinn, an den Lippen, auf der Zunge und an den Beinen auftreten. Es neigt auch dazu, asymmetrisch zu sein, d. h. nur auf einer Körperseite, aber das kann variieren. Darüber hinaus verschlimmert es sich tendenziell auch in Stress- und Angstsituationen.

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2. Steifigkeit

Muskelsteifheit kann auch asymmetrisch sein oder in einigen Körperteilen, wie den Armen oder Beinen, stärker ausgeprägt sein, was ein Gefühl der Steifheit hervorruft, Aktivitäten wie Gehen, Anziehen, Öffnen der Arme, Treppensteigen oder Treppensteigen verhindert und die Ausführung anderer Bewegungen erschwert. Häufig treten auch Muskelschmerzen und übermäßige Müdigkeit auf.

3. Langsame Bewegungen

Dies geschieht, wenn der Bewegungsumfang abnimmt und bestimmte automatische Bewegungen wie das Blinzeln der Augen verloren gehen. Dadurch wird die Beweglichkeit für schnelle und große Bewegungen beeinträchtigt, was die Ausführung einfacher Aufgaben wie das Öffnen und Schließen der Hände, das Anziehen, Schreiben oder Kauen erschwert.

Auch das Gehen wird langwieriger, langsamer und mit kurzen Schritten, auch das Armschwingen nimmt ab, was die Sturzgefahr erhöht. Mit der Zeit kann es auch zu einer Verschlechterung der Mimik, Schluckbeschwerden und langsamem Schreiben mit kleinen Buchstaben kommen.

4. Schiefe Haltung

Im fortgeschritteneren und letzten Stadium der Erkrankung kommt es zu Haltungsveränderungen, die mit einer gebeugteren Haltung beginnen, aber unbehandelt zu Gelenkkontraktionen und Immobilität führen können.

Neben einer gekrümmten Wirbelsäule sind weitere häufige Haltungsänderungen das Neigen des Kopfes, vor dem Körper gehaltene Arme sowie gebeugte Knie und Ellenbogen.

5. Ungleichgewicht

Die Steifheit und Langsamkeit des Körpers erschweren die Kontrolle der Reflexe, sodass es schwierig ist, das Gleichgewicht zu halten, ohne Hilfe zu stehen und die Körperhaltung beizubehalten, was ein hohes Risiko für Stürze und Schwierigkeiten beim Gehen mit sich bringt.

6. Einfrieren

Manchmal kann es zu einer plötzlichen Blockade beim Einleiten von Bewegungen kommen, die als Einfrieren oder Einfrieren bezeichnet wirdEinfrieren, und es passiert häufig, während die Person geht, spricht oder schreibt.

Weitere häufige Symptome bei Parkinson

Neben den genannten Symptomen, die für den Verdacht auf eine Parkinson-Krankheit wesentlich sind, gibt es weitere Erscheinungsformen, die bei der Erkrankung ebenfalls häufig vorkommen, wie zum Beispiel:

  • Schlafstörungen wie Schlaflosigkeit, Albträume oder Schlafwandeln;
  • Traurigkeit und Depression;
  • Schwindel;
  • Schwierigkeiten beim Riechen;
  • Übermäßiges Schwitzen;
  • Dermatitis oder Hautreizungen;
  • Darm eingeklemmt;
  • Parkinson-Demenz, bei der es zu Gedächtnisverlust kommt.

Diese Symptome können je nach Krankheitsverlauf bei jedem Menschen mehr oder weniger stark ausgeprägt sein.

Was tun bei Verdacht auf Parkinson?

Bei Symptomen, die auf Parkinson schließen lassen, ist es wichtig, einen Neurologen oder Geriater zu konsultieren, damit eine vollständige klinische Beurteilung durchgeführt werden kann, die eine Analyse der Symptome, eine körperliche Untersuchung und Tests umfasst, um festzustellen, ob ein anderes Gesundheitsproblem diese Symptome verursachen könnte, da es keinen spezifischen Test für die Parkinson-Krankheit gibt.

Wenn der Arzt die Diagnose bestätigt, wird er Ihnen außerdem Medikamente empfehlen, die helfen, die Symptome, insbesondere Zittern und Verlangsamung der Bewegungen, zu lindern, wie zum Beispiel Levodopa.

Darüber hinaus ist es sehr wichtig, sich einer Physiotherapie und anderen stimulierenden Aktivitäten wie Ergotherapie und regelmäßiger körperlicher Aktivität zu unterziehen, um ein unabhängigeres Leben zu führen.

Erfahren Sie detaillierter, wie Parkinson behandelt wird.