Xanax (Alprazolam): wofür es ist und wie man es einnimmt

Xanax ist ein Anxiolytikum, das zur Behandlung von Angststörungen mit Symptomen wie Unruhe, Besorgnis, Anspannung oder Furcht indiziert ist, da es die Gehirnfunktionen verringert und dadurch eine beruhigende Wirkung und sogar Schläfrigkeit verursacht. 

Dieses Arzneimittel enthält in seiner Zusammensetzung Alprazolam und ist in Apotheken oder Drogerien in Form von 0,25-mg-, 0,5-mg-, 1-mg- und 2-mg-Tabletten erhältlich und wird nur auf ärztliche Verschreibung und Einbehaltung des Rezepts durch die Apotheke verkauft.

Xanax (Alprazolam) sollte unter ärztlicher Beratung und in individuellen Dosen entsprechend der behandelten Erkrankung und der Schwere der Symptome angewendet werden.

Wozu dient es?

Xanax ist zur Behandlung von Folgendem indiziert:

  • Angst, unabhängig davon, ob sie mit einer Depression verbunden ist oder nicht;
  • Paniksyndrom mit oder ohne Agoraphobie;
  • Angststörung im Zusammenhang mit Alkoholentzug.

Dieses Mittel hilft, die Symptome von Angststörungen zu lindern, wie zum Beispiel Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Anspannung oder Angst.

Die Anwendung von Xanax muss auf Empfehlung eines Psychiaters und regelmäßiger ärztlicher Überwachung erfolgen, um die Wirksamkeit der Behandlung und das Auftreten von Nebenwirkungen zu beurteilen.

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Gibt es Xanax in Brasilien?

Alprazolam mit dem Handelsnamen Xanax ist in Brasilien von Anvisa nicht zugelassen. Alprazolam ist jedoch als Generikum oder unter dem Markennamen Frontal erhältlich. Erfahren Sie, wie Sie Frontal verwenden.

Wie ist es einzunehmen?

Die Xanax-Tablette sollte zu den vom Arzt festgelegten Zeiten oral mit einem Glas Wasser eingenommen werden.

Die Xanax-Dosen für Erwachsene über 18 variieren je nach Indikation und umfassen:

  • Angststörungen: Die normalerweise empfohlene Dosis beträgt je nach ärztlichem Rat 0,25 mg bis 0,5 mg Xanax, bis zu dreimal täglich. Die maximale Tagesdosis sollte 4 mg nicht überschreiten;
  • Paniksyndrom: Die normalerweise empfohlene Dosis beträgt je nach ärztlichem Rat 0,5 mg bis 1 mg Xanax vor dem Schlafengehen oder 0,5 mg bis zu dreimal täglich. Die maximale Dosis kann in diesen Fällen 10 mg pro Tag erreichen.

Die Xanax-Dosierung muss vom Arzt individuell an jeden Einzelfall angepasst werden, wobei die Schwere der Symptome und das Ansprechen auf die Behandlung zu beurteilen sind. Bei älteren Menschen sollte die Dosis reduziert werden.

Die Dauer der Behandlung mit 

Wenn die Behandlung unterbrochen wird, sollte der Arzt die Dosis schrittweise reduzieren, um Entzugserscheinungen wie Herzklopfen, Unruhe, Verwirrtheit oder sogar Krampfanfälle zu vermeiden.

Mögliche Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen von Xanax sind Appetitlosigkeit, Übelkeit, Verstopfung, Müdigkeit, Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit, Reizbarkeit und Schwindel.

Eine weitere häufige Nebenwirkung von Xanax ist Schläfrigkeit. Daher sollten Aktivitäten wie Autofahren, das Bedienen schwerer Maschinen oder die Ausübung gefährlicher Tätigkeiten vermieden werden.

Darüber hinaus kann Xanax bei längerem Gebrauch zu einer Abhängigkeit führen.

Bei der Einnahme von höheren als den empfohlenen Dosen sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden, wenn Symptome wie schwache Atmung, Schwindelgefühle wie Ohnmacht, Krämpfe, Halluzinationen, Unruhe, Doppelbilder oder Gelbfärbung der Haut oder Augen auftreten.

Wer sollte es nicht verwenden?

Xanax sollte nicht von Personen unter 18 Jahren, schwangeren oder stillenden Frauen oder Personen mit Leber- oder Nierenerkrankungen, Myasthenia gravis oder Glaukom eingenommen werden.

Dieses Mittel sollte auch nicht von Personen angewendet werden, die allergisch gegen Alprazolam oder andere Anxiolytika wie beispielsweise Diazepam oder Lorazepam sind oder mit antimykotischen Medikamenten wie Ketoconazol oder Itraconazol behandelt werden.

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