12 Symptome einer Leptospirose (und was zu tun ist)

Die Hauptsymptome der Leptospirose sind Bauchschmerzen, Unwohlsein, Gliederschmerzen, hohes Fieber, starke Kopfschmerzen, Durchfall und Erbrechen. Darüber hinaus können bei manchen Menschen auch kleine rote oder violette Flecken auf der Haut und dem Gaumen auftreten.

Leptospirose ist eine Infektionskrankheit, die durch direkten oder indirekten Kontakt mit dem Urin von mit dem Bakterium infizierten Tieren verursacht wird Leptospira, wie Ratten, hauptsächlich Hunde und Katzen. Verstehen Sie besser, wie sich Leptospirose ansteckt.

Bei Verdacht auf Leptospirose sollte ein Facharzt für Infektionskrankheiten oder ein Allgemeinarzt konsultiert werden, um eine vollständige Beurteilung durchzuführen und gegebenenfalls eine geeignete Behandlung zu empfehlen, die den Einsatz von Medikamenten, Flüssigkeitszufuhr und in einigen Fällen eine Peritonealdialyse umfassen kann.

Hauptsymptome

Die Hauptsymptome der Leptospirose beim Menschen sind:

  1. Bauchschmerzen;
  2. Unbehagen;
  3. Rote Augen;
  4. Körperschmerzen, insbesondere in der Wade, im Rücken und im Bauch;
  5. Hohes Fieber, das plötzlich einsetzt;
  6. Starke Kopfschmerzen;
  7. Durchfall;
  8. Erbrechen;
  9. Schüttelfrost;
  10. Müdigkeit;
  11. Husten;
  12. Brechreiz.

Darüber hinaus kann zwischen 3 und 7 Tagen nach Auftreten der Symptome die Weil-Krankheit auftreten, die den drei zusammen auftretenden Symptomen entspricht und auf eine größere Schwere der Krankheit hinweisen kann, einschließlich Gelbfärbung von Augen und Haut, Nierenversagen und Blutungen, insbesondere in der Lunge.

Symptome einer Leptospirose auf der Haut

Symptome einer Leptospirose auf der Haut sind Rötungen der Bindehaut der Augen, der dünnen, transparenten Membran, die den weißen Teil des Auges bedeckt, insbesondere zu Beginn der Krankheit.

Darüber hinaus kann es in einigen Fällen auch zu kleinen roten, violetten oder braunen Flecken auf der Haut und am Gaumen kommen, die weniger als 24 Stunden anhalten.

In den schwersten Fällen von Leptospirose kann die Person gelbliche Haut und Augen sowie violette Flecken an einem großen Teil des Körpers haben.

Wie erkennt man, ob es sich um Leptospirose handelt?

Um herauszufinden, ob es sich um Leptospirose handelt, sollten Sie einen Spezialisten für Infektionskrankheiten oder einen Allgemeinarzt konsultieren, damit eine Beurteilung der auftretenden Anzeichen und Symptome sowie der Krankengeschichte der Person erfolgen kann.

Wenn Sie Ihr Leptospirose-Risiko einschätzen möchten, vereinbaren Sie einen Termin mit dem Facharzt in Ihrer Nähe:

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Um die Diagnose zu bestätigen, ordnet der Arzt eine Blutuntersuchung an, um das Vorhandensein von Antikörpern gegen Leptospirose oder die Bakterien festzustellenLeptospira, einschließlich der Kulturmethode oder des ELISA. Darüber hinaus ordnet der Arzt ein großes Blutbild, ein Röntgenthorax, ein Elektrokardiogramm und eine arterielle Blutgasanalyse an.

Was zu tun

Die Behandlung von Leptospirose variiert je nach Schwere der Erkrankung und umfasst die Einnahme von Medikamenten, Flüssigkeitszufuhr und Peritonealdialyse.

1. Medikamente

Orale Antibiotika wie Penicillin, orales Doxycyclin, Streptomycin, Chloramphenicol und Erythromycin sind einige der Medikamente, die Ihr Arzt möglicherweise zur Behandlung von Leptospirose empfiehlt.

Zur Kontrolle von Fieber und Schmerzen können Analgetika und Antipyretika wie Paracetamol und Dipyron angezeigt sein. Darüber hinaus ist Metoclopramid ein Antiemetikum, das auch zur Linderung von Übelkeit und Erbrechen eingesetzt werden kann.

2. Flüssigkeitszufuhr

Flüssigkeitszufuhr wird empfohlen, da Leptospirose Erbrechen und Durchfall verursachen kann, was zu Dehydrierung und anderen Symptomen wie wenig Urin, Krämpfen und Schwindel führen kann.

Die Flüssigkeitszufuhr kann beispielsweise durch eine erhöhte Aufnahme von gefiltertem oder abgekochtem Wasser, Kokoswasser, Tees, hausgemachtem Serum oder oralen Rehydrationssalzen erreicht werden.

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3. Peritonealdialyse

Peritonealdialyse wird zusammen mit der Verwendung von Antibiotika zur Behandlung von schwerem Leber- und Nierenversagen bei Menschen mit Leptospirose eingesetzt.

Die Peritonealdialyse ist eine Behandlung, die darauf abzielt, das Blut zu filtern und im Körper angesammelte Giftstoffe zu beseitigen, wenn die Nieren nicht richtig funktionieren. Bei dieser Behandlung wird eine Dialyselösung in einem Beutel verwendet, die über einen im Bauch platzierten Katheter in das Bauchfell gelangt.

Gibt es eine Heilung für Leptospirose?

Ja, Leptospirose ist heilbar, insbesondere wenn diese Krankheit im Frühstadium diagnostiziert und angemessen behandelt wird.