5 Behandlungen für die Peyronie-Krankheit (und natürliche Optionen)

Die Behandlung der Peyronie-Krankheit kann durch orale Medikamente wie Ibuprofen, Salben wie Betamethason, Kollagenase-Injektionen, Verapamil oder Interferon alfa 2b oder Traktionsphysiotherapie erfolgen.

Diese Behandlungen helfen, Schmerzen im Penis zu lindern, fibrotische Plaques zu reduzieren oder das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern und so die körperlichen Beschwerden zu reduzieren, die sich auf die psychische Gesundheit eines Mannes auswirken können. Schauen Sie sich alle Symptome der Peyronie-Krankheit an.

Die Behandlung der Peyronie-Krankheit variiert je nach Krankheitsstadium, das akut oder chronisch sein kann, und sollte immer von einem Urologen geleitet werden. In einigen Fällen kann auch eine Operation empfohlen werden.

5 Behandlungen für die Peyronie-Krankheit

Die wichtigsten Behandlungsmethoden für die Peyronie-Krankheit sind:

1. Orale Heilmittel

Ihr Urologe kann Ihnen orale Medikamente gegen die Peyronie-Krankheit verschreiben, um akute Schmerzen zu lindern, die durch die Krümmung des Penis verursacht werden, und Entzündungen und Plaques am Penis zu reduzieren.

Die wichtigsten oralen Heilmittel, die indiziert sein können, sind:

  • Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente, wie Ibuprofen oder Naproxen;
  • Antiöstrogene, wie Tamoxifen;
  • Antigicht, wie Colchicin;
  • Antifibróticos, wie Kalium-para-aminobenzoat (Potaba);

Darüber hinaus empfiehlt Ihr Arzt möglicherweise die Verwendung von Phosphodiesterase-Typ-5-Hemmern wie Tadalafil, um die Durchblutung des Penis sowie die Steifheit und Stabilität der Erektion zu verbessern.

2. Salben 

Kortikosteroidsalben wie Betamethason oder Dexamethason können vom Urologen empfohlen werden, um Entzündungen im Penis zu bekämpfen und Narben zu reduzieren.

Diese Salben gegen Peyronie-Krankheit sollten gemäß ärztlichem Rat auf den Penis aufgetragen werden.

3. Lokale Injektionen

Injektionen gegen die Peyronie-Krankheit können vom Arzt direkt auf die fibrösen Plaques im Penis angewendet werden, um Kollagenase freizusetzen, wenn die Krümmung des Penis mehr als 30 Grad und weniger als 90 Grad beträgt und die erektile Funktion intakt ist.

Die wichtigsten Injektionen, die Ihr Arzt empfehlen kann, sind:

  • Kollagenase;
  • Verapamil;
  • Interferon-alfa-2b.

Diese Art der Behandlung wird normalerweise in Verbindung mit einer Traktionsphysiotherapie und/oder der Einnahme oraler Medikamente durchgeführt.

4. Traktionsphysiotherapie

Die Penistraktionsphysiotherapie wird mit einem Gerät durchgeführt, das täglich verwendet werden muss, um die Dehnung des Penis zu fördern und so die Krümmung und Länge zu verbessern.

Die Dauer der Nutzung des Zuggeräts muss vom Physiotherapeuten oder Arzt festgelegt werden und kann zwischen 30 Minuten und bis zu 8 Stunden pro Tag liegen.

Auch die Anwendung von Stoßwellen oder der Einsatz von Lasern gehören zu den physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten der Peyronie-Krankheit, die häufig als Ersatz für eine Operation eingesetzt werden.

5. Chirurgie

Wenn die Krümmung des Penis sehr groß ist und Schmerzen verursacht oder einen intimen Kontakt unmöglich macht, kann eine chirurgische Behandlung erforderlich sein, bei der die Fibroseplaque entfernt wird.

Im Allgemeinen ist eine Operation angezeigt, wenn die Deformität stabil ist, das heißt, die Krümmung hat sich nicht verschlechtert, der Mann hat seit mindestens 3 Monaten keine Schmerzen mehr und andere Behandlungsmöglichkeiten waren nicht wirksam.

Als Nebenwirkung kann diese Operation zu einer Verkleinerung des Penis um 1 bis 2 cm führen.

Natürliche Behandlung

Einige natürliche Behandlungsmöglichkeiten für die Peyronie-Krankheit sind Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin E und/oder L-Carnitin oder Omega-3, die nach ärztlichem Rat eingenommen werden sollten. Erfahren Sie, wie Sie Vitamin E, L-Carnitin und Omega-3 nutzen.

Allerdings gibt es keine wissenschaftlichen Studien, die die Wirksamkeit dieser Art der Behandlung belegen, und die Einnahme von Vitamin E wird mit einem höheren Risiko für Prostatakrebs in Verbindung gebracht.