Herpetische Meningitis ist eine durch das Herpesvirus verursachte Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute, der Hirnhäute.
Obwohl es sich um eine virale Meningitis handelt, ist diese Art der Meningitis sehr schwerwiegend, insbesondere weil sie vor allem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem betrifft, was lebensgefährlich ist, da sie sich schnell über verschiedene Regionen des Nervensystems ausbreiten kann.
Daher ist es bei jedem Verdacht auf Meningitis, insbesondere bei Personen mit geschwächtem Immunsystem, sehr wichtig, ins Krankenhaus zu gehen, um die Diagnose zu bestätigen und eine geeignete Behandlung einzuleiten.
Inhaltsverzeichnis
Symptome einer herpetischen Meningitis
Die Hauptsymptome einer herpetischen Meningitis sind:
- Hohes Fieber;
- Starke Kopfschmerzen;
- Halluzinationen;
- Stimmungsschwankungen und Aggressivität;
- Anfälle;
- Schwierigkeiten, den Hals zu bewegen;
- Bewusstlosigkeit;
- Lichtempfindlichkeit.
Die Symptome einer herpetischen Meningitis treten normalerweise etwa 3 bis 10 Tage nach Auftreten der Herpesläsionen auf.
Bei Vorliegen dieser Symptome müssen Sie einen medizinischen Notfall aufsuchen, um zu verhindern, dass sich die Infektion weiter ausbreitet und andere Teile des Nervensystems erreicht, was zu schwerwiegenden neurologischen Problemen führen kann.
Online-Symptomtest
Um herauszufinden, wie hoch Ihr Risiko für eine Meningitis ist, wählen Sie bitte die Symptome aus, die bei Ihnen auftreten:
Dieser Test dient nur als Orientierungshilfe und ist nicht dazu gedacht, eine Diagnose zu stellen oder die Konsultation eines Spezialisten für Infektionskrankheiten, eines Neurologen oder eines Allgemeinmediziners zu ersetzen.
So bestätigen Sie die Diagnose
Um die Diagnose einer herpetischen Meningitis zu bestätigen, ist es ideal, einen Neurologen zu konsultieren. Sie können jedoch auch einen Allgemeinmediziner oder Kinderarzt konsultieren, der Sie bei Bedarf an die Neurologie überweist.
Die Diagnose wird zunächst durch die Beurteilung der Symptome gestellt. Anschließend kann der Arzt Tests anordnen, die eine Meningitis bestätigen, beispielsweise neurologische Untersuchungen, Magnetresonanztomographie oder Computertomographie und Blutuntersuchungen.
Der Arzt kann auch eine Lumbalpunktion anordnen, bei der eine Probe der Rückenmarksflüssigkeit durch eine Nadel entnommen und zur Analyse entnommen wird, um das Vorhandensein des Virus zu überprüfen. Erfahren Sie mehr darüber, wie eine Lumbalpunktion durchgeführt wird.
Wie die Übertragung erfolgt
Herpetische Meningitis betrifft Personen mit dem Herpesvirus und einem geschwächten Immunsystem, beispielsweise bei AIDS, der Behandlung von Krebs und Lupus, und wird durch Kontakt mit einer infizierten Person auf die gleiche Weise übertragen wie bei Herpes.
Um Herpes vorzubeugen, sollten Sie es daher vermeiden, Menschen zu küssen, die durch dieses Virus verursachte Mundschmerzen haben, und bei intimen Beziehungen ein Kondom zu verwenden. Um diese Krankheit besser zu verstehen, lesen Sie, was Meningitis ist und wie Sie sich schützen können.
Darüber hinaus sollten schwangere Frauen, die an Herpes genitalis leiden, die Entbindung per Kaiserschnitt vorziehen, um eine Übertragung auf das Baby zu vermeiden.
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Wie die Behandlung durchgeführt wird
Nach Bestätigung einer herpetischen Meningitis erfolgt die Behandlung mit Medikamenten, die das Virus bekämpfen, wie z. B. Aciclovir, das normalerweise 10 bis 21 Tage lang direkt in die Vene verabreicht wird, bei Babys kann die Behandlungsdauer jedoch länger sein.
Darüber hinaus können Medikamente eingesetzt werden, um Schwellungen im Gehirn zu reduzieren und Anfällen vorzubeugen, die einen Krankenhausaufenthalt erforderlich machen.
Erfahren Sie, welche anderen Mittel zur Behandlung einer viralen Meningitis eingesetzt werden können.
Mögliche Komplikationen
Im Allgemeinen zeigt der Patient bei frühzeitigem Beginn einer angemessenen Behandlung nach zwei Tagen Anzeichen einer Besserung und erholt sich nach etwa einem Monat vollständig.
In einigen Fällen können jedoch schwerwiegende Folgen auftreten, wie z. B. Bewegungs- und Denkschwierigkeiten oder Probleme mit dem Sehen, Hören oder Sprechen. Darüber hinaus kann diese Krankheit ohne Behandlung zum Tod führen.
Erfahren Sie, welche Folgen eine Meningitis nach sich ziehen kann.

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