Peyronie-Krankheit: Was es ist, Symptome, Ursachen und Behandlung

Bei der Peyronie-Krankheit handelt es sich um eine Deformation des Penis, die durch das Wachstum starrer fibröser Plaques in den Schwellkörpern verursacht wird. Dadurch entsteht eine abnormale Krümmung des Penis, die eine Erektion und intimen Kontakt erschwert.

Diese Krümmung entsteht, weil die faserige Plaque am umgebenden Gewebe zieht und dazu führt, dass sich der Penis verbiegt oder krümmt, normalerweise während einer Erektion, was eine Erektion schmerzhaft und den Geschlechtsverkehr schmerzhaft, schwierig oder unmöglich machen kann.

Dieser Zustand tritt ein Leben lang auf und sollte nicht mit der angeborenen Penisverkrümmung verwechselt werden, die von Geburt an vorhanden ist und normalerweise im Jugendalter diagnostiziert wird. Aus diesem Grund ist es zur Bestätigung dieses Zustands wichtig, einen Urologen zur Beurteilung und geeigneten Behandlung aufzusuchen.

Symptome der Peyronie-Krankheit

Die Hauptsymptome der Peyronie-Krankheit sind:

  • Abnormale Krümmung des Penis mit oder ohne Erektion;
  • Vorhandensein eines Knotens oder Knötchens auf einer oder mehreren Seiten des Penisschafts;
  • Schmerzen bei Erektion und Geschlechtsverkehr;
  • Schmerzen im Penis ohne Erektion, insbesondere in der akuten Phase;
  • Schwierigkeiten beim Eindringen.

Bei einigen Männern können aufgrund einer Beeinträchtigung der Sexualorgane auch depressive Symptome wie Traurigkeit, Reizbarkeit und mangelndes sexuelles Verlangen auftreten. Erfahren Sie, wie Sie Symptome einer Depression erkennen.

Stadien der Peyronie-Krankheit

Die Peyronie-Krankheit hat eine akute Phase und eine chronische Phase.

Die akute Phase dauert etwa 18 Monate und in diesem Zeitraum bildet sich Plaque.

Die Krankheit schreitet dann nach Auftreten der ersten Symptome in eine chronische Phase fort, in der sich Plaque und Krümmung stabilisieren, die Schmerzen nachlassen und eine erektile Dysfunktion auftreten oder sich verschlimmern kann.

So bestätigen Sie die Diagnose

Die Diagnose der Peyronie-Krankheit wird von einem Urologen durch Abtasten und körperliche Untersuchung des Penis gestellt.

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Darüber hinaus kann er auch bildgebende Untersuchungen wie Röntgen oder Ultraschall anordnen, um das Vorhandensein von fibrösen Narbengewebeplaques festzustellen.

Es ist auch möglich, dass der Penis während einer Erektion untersucht werden muss. Auf diese Weise kann der Arzt ein vasoaktives Medikament injizieren, das den Penis zur Untersuchung vorübergehend aufrichtet.

Mögliche Ursachen

Die genaue Ursache der Peyronie-Krankheit ist noch nicht bekannt, es wird jedoch angenommen, dass sie durch Verletzungen des Penis beim Geschlechtsverkehr verursacht wird.

Da jedoch nicht jeder, der seinen Penis verletzt, an der Peyronie-Krankheit erkrankt, wird angenommen, dass genetische oder umweltbedingte Faktoren eine Rolle spielen könnten.

Wie die Behandlung durchgeführt wird

Die Behandlung der Peyronie-Krankheit muss vom Urologen entsprechend den Anzeichen und Symptomen des Mannes, der Krümmung des Penis und dem Stadium der Erkrankung geleitet werden.

Die wichtigsten Behandlungsmethoden für die Peyronie-Krankheit sind:

1. Medikamente gegen Peyronie-Krankheit

In der akuten Phase der Erkrankung, die dem Anfangsstadium entspricht, in dem entzündliche Symptome auftreten, aber noch keine Fibrose und Narbenbildung vorliegt, empfiehlt der Arzt möglicherweise nur den Einsatz entzündungshemmender Medikamente, um die Symptome zu lindern.

2. Operation bei Peyronie-Krankheit

Befindet sich die Peyronie-Krankheit bereits in der chronischeren Phase, in der Fibrose und Narbenbildung sowie eine starke Krümmung des Penis zu beobachten sind, empfiehlt der Arzt in der Regel eine Operation zur Entfernung der Fibrose und Korrektur der Krümmung, insbesondere bei Schwierigkeiten bei der Penetration.

Allerdings kann eine Operation wegen der Peyronie-Krankheit mit einigen Komplikationen verbunden sein, wie etwa einer Penisverkürzung, erektiler Dysfunktion und verminderter Empfindlichkeit.

Daher ist es wichtig, die Behandlungsmöglichkeiten der Peyronie-Krankheit vor der Operation mit Ihrem Urologen zu besprechen. 

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