Listeriose (Listerien): Was es ist, Symptome, Übertragung und Behandlung

Listeriose ist eine durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit Listeria monocytogenes,die im Boden, im Schlamm und im Wasser vorkommen. Diese Bakterien können durch den Verzehr von kontaminiertem Wasser und Lebensmitteln wie nicht pasteurisierter Milch, Käse, Gemüse, Meeresfrüchten und Wurst übertragen werden.

In den meisten Fällen verursacht Listeriose keine Symptome, jedoch können bei Neugeborenen, schwangeren Frauen, Menschen über 45 Jahren und Menschen mit einem stärker geschwächten Immunsystem beispielsweise Muskelschmerzen, hohes Fieber, Erbrechen und Durchfall auftreten.

Um eine Infektion durch dieses Bakterium zu vermeiden, ist es wichtig, sich vor dem Umgang mit Lebensmitteln oder dem Verzehr von Lebensmitteln gründlich die Hände zu waschen. Darüber hinaus wird bei Vorliegen von Symptomen, die auf eine Listeriose hinweisen, empfohlen, einen Allgemeinarzt, Gastroenterologen oder Spezialisten für Infektionskrankheiten zu konsultieren, damit eine Beurteilung durchgeführt und die am besten geeignete Behandlung eingeleitet werden kann.

Symptome einer Listeriose

Die Hauptsymptome einer Listeriose sind:

  • Durchfall;
  • Schlechtes Wesen;
  • Übelkeit und Erbrechen;
  • Muskelschmerzen;
  • Hohes Fieber, über 38 °C;
  • Kopfschmerzen;
  • Appetitlosigkeit;
  • Geistige Verwirrung;
  • Müdigkeit.

Magen-Darm-Symptome einer Listeriose können bis zu 24 Stunden nach dem Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder Wasser auftreten und zwischen 2 und 3 Tagen anhalten.

In schwerwiegenderen und selteneren Fällen kann dies der Fall seinListeria monocytogenesEs kann sich über den Blutkreislauf ausbreiten und das Nervensystem erreichen, wo es eine Meningitis verursachen kann, eine Entzündung der das Gehirn umgebenden Membranen. Darüber hinaus kann eine Infektion bei schwangeren Frauen schwerwiegend sein und zum Tod des Babys, einer Frühgeburt oder einer Infektion zum Zeitpunkt der Entbindung führen.

Wie die Diagnose gestellt wird

Die Diagnose einer Listeriose wird von einem Allgemeinmediziner, einem Spezialisten für Infektionskrankheiten oder einem Gastroenterologen zunächst durch Beurteilung der Anzeichen und Symptome der Person gestellt.

Um die Infektion zu bestätigen, kann der Arzt bei schwangeren Frauen Blutuntersuchungen und eine Untersuchung auf Bakterien im Stuhl, in der Magenspülung, in der Plazenta oder im Fruchtwasser sowie eine Analyse der Lebensmittel empfehlen, von denen angenommen wird, dass sie die Infektionsquelle sind.

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Wie die Übertragung erfolgt

Die Übermittlung der Listeria monocytogenesSie entsteht hauptsächlich durch den Verzehr von kontaminiertem Wasser und Nahrungsmitteln wie Rohmilch, Milchprodukten, Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, geräucherten und gefrorenen Meeresfrüchten sowie Würstchen.

Dieses Bakterium ist gegen alle Phasen der Lebensmittelverarbeitung und -handhabung resistent und kommt daher in geringen Konzentrationen in ordnungsgemäß verarbeiteten Lebensmitteln vor. Das Vorhandensein von Bakterien in Lebensmitteln kann jedoch nicht zwangsläufig Krankheiten verursachen, es sei denn, die Lagerbedingungen werden nicht eingehalten, was die Vermehrung der Bakterien begünstigen kann.

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Listeriose-Behandlung

Die Behandlung der Listeriose erfolgt mit Antibiotika, wobei der Arzt normalerweise die Verwendung von Penicillin oder Ampicillin in Kombination mit Aminoglykosiden wie Gentamicin empfiehlt. Bei einer Penicillinallergie kann der Arzt alternativ die Anwendung von Sulfamethoxazol-Trimethoprim, auch Bactrim genannt, empfehlen.

Darüber hinaus ist es bei Erbrechen und Durchfall wichtig, viel Wasser zu trinken und selbstgemachtes Serum zu verwenden, um einer Dehydrierung vorzubeugen. Außerdem ist es wichtig, sich leicht und leicht verdaulich zu ernähren.

So verhindern Sie

Um eine Kontamination durch zu vermeidenListeria monocytogenesund damit der Entwicklung einer Listeriose ist es wichtig, einige Hygienemaßnahmen zu ergreifen, wie zum Beispiel:

  • Waschen Sie Ihre Hände vor dem Essen;
  • Waschen Sie Lebensmittel wie Obst und Gemüse vor dem Verzehr gut;
  • Lebensmittel richtig lagern;
  • Halten Sie den Kühlschrank sauber;
  • Vermeiden Sie den Verzehr nicht pasteurisierter Lebensmittel.

Um neue Fälle von Listeriose zu vermeiden, ist es außerdem wichtig, den Fall der Gesundheitsüberwachung zu melden, damit der Ausgangspunkt der Infektion untersucht und so wirksamere Präventionsmaßnahmen umgesetzt werden können.