Unter Thrombozytenose versteht man eine Zunahme der Blutplättchenzahl und kann durch Infektionen, Anämie aufgrund von Eisenmangel, Nebenwirkungen von Medikamenten, entzündliche Erkrankungen oder, wenn auch selten, Krebs verursacht werden.
Diese auch Thrombozytose genannte Veränderung kann je nach Ursache mit Symptomen wie Fieber, Durchfall mit Blut und/oder Schleim, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Schwäche oder Gewichtsverlust einhergehen.
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Im Falle einer Thrombozytose bei einer Untersuchung wird empfohlen, einen Hämatologen oder Allgemeinmediziner aufzusuchen. Die Behandlung muss ursachenspezifisch sein und kann beispielsweise eine Umstellung der Medikamente, den Einsatz spezifischer Antibiotika oder Entzündungshemmer, Eisenersatz oder in manchen Fällen eine Operation umfassen.
Inhaltsverzeichnis
Hauptursachen
Die Hauptursachen einer Thrombozytose sind:
1. Infektionen
Blutplättchen kommen bei akuten Infektionen wie COVID-19, Grippe, Gastroenteritis oder Harnwegsinfektionen häufig vor, da der Körper entzündungsfördernde Substanzen produziert, die eine Vermehrung der Blutplättchen im Blut anregen.
Das Hauptsymptom bei Infektionen ist Fieber. Abhängig von der Ursache und dem betroffenen Körperteil können jedoch auch andere Symptome wie Husten, Durchfall, Übelkeit oder häufiger Harndrang vorliegen.
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Was zu tun:Es wird empfohlen, einen Hausarzt zu konsultieren. Abhängig von der Ursache der Infektion kann die Behandlung beispielsweise den Einsatz von Antibiotika umfassen, außerdem kann der Arzt weitere Medikamente verschreiben, um Symptome wie Fieber oder Schmerzen zu lindern, sofern vorhanden.
Durch Infektionen verursachte Blutplättchen sind vorübergehend und die Blutplättchenwerte normalisieren sich tendenziell wieder, da der Körper keine entzündungsfördernden Substanzen mehr produziert.
2. Eisenmangelanämie (H3)
Eine durch Eisenmangel verursachte Anämie kann die körpereigene Produktion von Blutplättchen stimulieren, was in manchen Fällen zu einer Thrombozytose führt und außerdem Symptome hervorruft, die mit einem Abfall des Hämoglobinspiegels im Blut einhergehen, wie Herzrasen, Müdigkeit und Blässe.
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Was zu tun:Bei Verdacht auf eine Eisenmangelanämie ist es wichtig, einen Hämatologen oder Hausarzt aufzusuchen. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit oralen Eisenpräparaten.
3. Nebenwirkungen von Medikamenten
Thrombozytose kann durch die Nebenwirkung von Medikamenten wie einigen nichtsteroidalen entzündungshemmenden Medikamenten, Kortikosteroiden und Antibiotika verursacht werden, insbesondere wenn sie ohne ärztlichen Rat oder falsch angewendet werden.
Was zu tun:Wenn Sie eine Nebenwirkung eines Medikaments vermuten, empfiehlt es sich, einen für die Behandlung verantwortlichen Hausarzt oder Arzt aufzusuchen. Die Thrombozytose bessert sich tendenziell, wenn das Medikament gemäß den Anweisungen des Arztes geändert, angepasst oder abgesetzt wird.
4. Chirurgie
Bei einer Operation produziert der Körper normalerweise entzündliche Stoffe, die zu einer Thrombozytose führen können. In diesem Fall ist die Zunahme der zirkulierenden Blutplättchen eine natürliche Reaktion des Körpers.
Darüber hinaus ist eine Operation zur Entfernung der Milz, die sogenannte Splenektomie, insbesondere in den ersten Wochen meist mit Blutplättchen verbunden, da die Milz auch für die Zerstörung der Blutplättchen im Blut verantwortlich ist. Verstehen Sie besser, was eine Splenektomie ist und wann sie angezeigt ist.
Was zu tun:In den meisten Fällen bessert sich die Thrombozytose auf natürliche Weise, wenn sich der Körper nach der Operation erholt. Wenn die Thrombozytenzahl jedoch anhaltend oder sehr hoch ist, wird empfohlen, einen Hämatologen oder Allgemeinmediziner aufzusuchen, um zu prüfen, ob eine spezifische Behandlung erforderlich ist.
5. Entzündliche Darmerkrankungen
Entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn regen die Produktion von Entzündungsstoffen im Körper an und können daher in manchen Fällen auch eine Thrombozytenose verursachen.
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Neben einer erhöhten Blutplättchenzahl können entzündliche Darmerkrankungen auch Symptome wie chronischen Durchfall, Fieber, Bauchschmerzen und blutigen und/oder schleimigen Stuhlgang verursachen.
Was zu tun:Bei Verdacht auf eine entzündliche Darmerkrankung empfiehlt sich die Konsultation eines Gastroenterologen. Die Behandlung umfasst in der Regel den Einsatz spezifischer Entzündungshemmer oder Kortikosteroide, um die Entzündung zu kontrollieren und die Symptome zu lindern.
6. Krebs
Obwohl selten, kann Thrombozytose bei manchen Menschen mit der Entstehung von Krebs verbunden sein, wobei Lungen-, Gebärmutterschleimhaut-, Magen- und Speiseröhrenkrebs in diesen Fällen am häufigsten diagnostiziert werden.
Es kommt jedoch häufig vor, dass bei einer Krebserkrankung auch andere Symptome auftreten, wie z. B. Fieber und/oder Gewichtsverlust ohne ersichtlichen Grund, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder das Auftreten von Knoten im Körper. Lernen Sie die wichtigsten Symptome kennen, die auf Krebs hinweisen können.
Was zu tun:Bei Verdacht auf Krebs wird empfohlen, für eine erste Beurteilung einen Hausarzt aufzusuchen und sich dann für eine detailliertere Beurteilung an einen Onkologen zu überweisen. Die Behandlung hängt von den Merkmalen des Tumors und seiner Schwere ab und kann beispielsweise eine Operation, Strahlentherapie und/oder Chemotherapie umfassen.
Wie erkennt man, ob es sich um eine Thrombozytose handelt?
Um herauszufinden, ob die Blutplättchenwerte auf eine Thrombozytose hinweisen könnten, geben Sie den Wert Ihres Testergebnisses in den folgenden Rechner ein:

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