Bei einer eingeklemmten Hernie handelt es sich um eine Art von Hernie, bei der die Organe im Inneren eingeklemmt sind und nicht in ihre normale Position zurückkehren können, was zu Symptomen wie dem Auftreten einer anhaltenden Vorwölbung in der betroffenen Region, Beschwerden und Schwellungen führen kann.
Es gibt verschiedene Arten von Hernien und die häufigsten entstehen im Bauch- oder Leistenbereich, beispielsweise aufgrund von Schwächungen oder Gewebedefekten in der Region. Verstehen Sie besser, was Hernien sind und welche Arten sie haben.
Bei Verdacht auf einen eingeklemmten Leistenbruch empfiehlt es sich, schnellstmöglich einen Allgemeinchirurgen aufzusuchen. Darüber hinaus wird empfohlen, beim Auftreten von Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, verstärkter Schwellung, Schmerzen oder Rötung eine Notaufnahme zur Abklärung aufzusuchen.
Inhaltsverzeichnis
Hauptsymptome
Die Hauptsymptome einer eingeklemmten Hernie sind:
- Anhaltender Vorsprung in der betroffenen Region;
- Rötung oder Schwellung der Haut über der Hernienstelle;
- Schmerzen oder Unbehagen;
- Asymmetrie zwischen den beiden Körperseiten, abhängig von der Lage des Leistenbruchs.
Typischerweise erkennt man einen Leistenbruch an einer Vorwölbung der Haut, die zum Beispiel beim Hocken, Husten oder bei körperlicher Anstrengung auftritt. Wenn die Hernie jedoch eingeklemmt ist, kommt es zu einer anhaltenden Schwellung des Bereichs.
Jede Art von Hernie, beispielsweise ein Nabel- oder Leistenbruch, kann je nach Schweregrad und Anstrengung der Person eingeklemmt werden.
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So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose eines eingeklemmten Leistenbruchs wird normalerweise von einem Chirurgen oder Allgemeinmediziner auf der Grundlage der Symptome und der bei der körperlichen Untersuchung beobachteten Veränderungen gestellt, wobei möglicherweise eine Vorwölbung der Haut festgestellt wird, die sich nicht wieder normalisiert.
Darüber hinaus kann der Arzt in einigen Fällen bildgebende Untersuchungen wie Ultraschall oder Computertomographie empfehlen, um zu bestätigen, dass tatsächlich ein Leistenbruch vorliegt, und um den Schweregrad zu beurteilen.
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Aufgrund des Risikos von Komplikationen durch einen eingeklemmten Leistenbruch ist es wichtig, dass diese Untersuchung so schnell wie möglich erfolgt. Darüber hinaus wird insbesondere bei Symptomen wie Fieber, anhaltenden Schmerzen oder Erbrechen empfohlen, einen Notarzt aufzusuchen.
Mögliche Ursachen
Ein eingeklemmter Leistenbruch wird dadurch verursacht, dass Organe und anderes Gewebe eingeklemmt werden, die durch die Leistenbruchöffnung gelangt sind. Dies tritt häufiger auf, wenn das Volumen groß oder die Öffnung klein ist und der Rückfluss des Inhalts verhindert wird.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung einer eingeklemmten Hernie erfolgt in der Regel durch eine Operation und sollte aufgrund des Risikos von Komplikationen wie Darmverschluss oder Ischämie so schnell wie möglich durchgeführt werden.
Wenn die eingeklemmte Hernie keine Anzeichen von Komplikationen aufweist, kann der Arzt in einigen Fällen versuchen, den Inhalt mithilfe manueller Manöver an seinen Platz zu bringen. Besonders wenn die Region empfindlich ist, kann dieser Versuch unter Sedierung durchgeführt werden. Verstehen Sie besser, wozu eine Sedierung dient und wie sie durchgeführt wird.
Die Operation einer eingeklemmten Hernie ähnelt der Operation bei anderen Hernien und kann hauptsächlich je nach Lokalisation und Schweregrad variieren.
Risiken einer eingeklemmten Hernie
Eines der Hauptrisiken einer eingeklemmten Hernie ist ein Darmverschluss, bei dem der Nahrungstransport durch den Verdauungstrakt behindert wird, weil sich ein Teil des Darms innerhalb der Hernie befindet und nicht in seine normale Position zurückkehren kann.
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In schwerwiegenderen Fällen einer eingeklemmten Hernie besteht außerdem das Risiko einer Durchblutungsstörung der inneren Organe, was zu einer Ischämie führen kann. Dies ist eine Komplikation, die als Strangulationshernie bekannt ist.
Insbesondere bei Komplikationen können weitere Symptome wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, verstärkte Schwellung oder Rötung, Hitzegefühl in der Umgebung, anhaltende Schmerzen oder Fieber auftreten.

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