CHCM ist die Abkürzung für mittlere korpuskuläre Hämoglobinkonzentration, d. h. dieser Index ermöglicht die Beurteilung der Hämoglobinmenge pro rotem Blutkörperchen.
Ein Anstieg oder Abfall des MCHC kann beispielsweise ein Zeichen für Anämie, Veränderungen der Schilddrüse, Arzneimittelwechselwirkungen oder übermäßigen Konsum alkoholischer Getränke sein. Es ist wichtig, dass der MCHC zusammen mit den Ergebnissen anderer Tests ausgewertet wird.
CHCM ist ein im Blutbild vorhandener Index und wird normalerweise zusammen mit anderen Blutbildparametern wie MCV, HCM, RDW und der Anzahl roter Blutkörperchen und Hämoglobin ausgewertet. Erfahren Sie mehr über das Blutbild.
Inhaltsverzeichnis
Referenzwert
Der normale MCHC-Wert liegt zwischen 31,0 und 36,0 g/dL, der je nach Labor variieren kann. Um herauszufinden, ob CHCM normal ist, geben Sie Ihr Testergebnis in den folgenden Rechner ein:
Was bedeutet das Ergebnis?
Der Anstieg oder Abfall des MCHC kann auf bestimmte Situationen hinweisen, die vom Arzt zusammen mit den Ergebnissen anderer Blutbildparameter beurteilt werden müssen.
CHCM Alt
Ein hoher MCHC-Wert liegt vor, wenn der Wert dieses Index mehr als 36,0 g/dl beträgt, was darauf hinweist, dass pro rotem Blutkörperchen eine große Menge Hämoglobin vorhanden ist, sodass diese dunkler werden, was als hyperchrome rote Blutkörperchen bezeichnet wird.
Ein hoher MCHC-Wert kann ein Zeichen für Veränderungen der Schilddrüsenfunktion, übermäßigen Konsum alkoholischer Getränke oder erbliche Sphärozytose sein, eine Form der hämolytischen Anämie, bei der die roten Blutkörperchen runder werden und mehr Hämoglobin konzentrieren können. Erfahren Sie mehr über hereditäre Sphärozytose.
niedriger CHCM-Gehalt
Ein niedriger MCHC-Wert liegt vor, wenn der Wert dieses Index weniger als 31,0 g/dl beträgt. Dies weist darauf hin, dass pro rotem Blutkörperchen eine geringere Menge Hämoglobin vorhanden ist, so dass diese heller werden, was als hypochrome rote Blutkörperchen bezeichnet wird. Erfahren Sie mehr über Hypochromie.
Ein niedriger CHCM-Wert kann ein Zeichen sein für:
- Thalassämie;
- Eisenmangelanämie;
- sideroblastische Anämie;
- Herzinsuffizienz;
- Hypothyreose;
- Wechselwirkung zwischen Medikamenten.
Bei einer Veränderung des MCHC-Wertes muss der Arzt zusätzlich zu den Ergebnissen anderer ggf. angezeigter Untersuchungen auch die weiteren Parameter des Blutbildes auswerten. Auf diese Weise ist es möglich, die Ursache der CHCM-Veränderung zu identifizieren und gegebenenfalls die beste Behandlung einzuleiten.

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