Katatonie ist ein Syndrom, das durch emotionale, Verhaltens- und körperliche Veränderungen gekennzeichnet ist, einschließlich Symptomen wie Bewegungsunfähigkeit oder schnelle Bewegungen, unkonzentrierter Blick und nicht oder wenig Sprechen.
Katatonie wird häufig mit Erkrankungen wie bipolarer Störung, Schizophrenie und Depression in Verbindung gebracht. Es kann aber auch durch andere Situationen verursacht werden, beispielsweise durch ein Kopftrauma, die Parkinson-Krankheit oder einen Schlaganfall.
Bei Vorliegen von Symptomen und Anzeichen, die auf eine Katatonie hinweisen, wird empfohlen, einen Psychiater aufzusuchen, damit eine vollständige Untersuchung durchgeführt und gegebenenfalls eine geeignete Behandlung verordnet werden kann, die durch den Einsatz von Medikamenten oder Elektrokrampftherapiesitzungen erfolgen kann.
Inhaltsverzeichnis
Symptome von Cattones
Die wichtigsten Symptome und Anzeichen einer Katatonie sind:
- Bewegungsunfähigkeit oder schnelle Bewegungen;
- Wir wirken über einen längeren Zeitraum unkonzentriert.
- Agitation;
- Imitieren Sie die Sprache oder Bewegungen anderer Menschen;
- Schwierigkeiten, Anweisungen zu befolgen;
- Wiederholte Bewegungen;
- Grimassen schneiden;
- Nicht sprechen, wenig oder wiederholt sprechen.
Katatonie kann auch das Verlangen nach Essen und Trinken verändern und grundlegende Körperfunktionen verändern, was zu Fieber, erhöhtem Blutdruck und erhöhter Herzfrequenz sowie beschleunigter Atmung führen kann. In diesen Fällen gilt die Katatonie als medizinischer Notfall, der einer schnellen Behandlung bedarf.
So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose einer Katatonie wird von einem Psychiater anhand einer körperlichen Untersuchung, einer Beurteilung der festgestellten Anzeichen und Symptome sowie der Krankengeschichte der Person gestellt.
Wenn Sie Ihr Katatonierisiko einschätzen möchten, vereinbaren Sie einen Termin mit dem Facharzt in Ihrer Nähe:
Laut DSM-V kann eine Katatonie diagnostiziert werden, wenn die Person ausgeprägte Unruhe aufweist und mindestens drei der Symptome dieser Erkrankung aufweist.
Zur Bestätigung der Diagnose kann der Arzt auch Tests wie ein Elektroenzephalogramm, eine Magnetresonanztomographie und eine Computertomographie anordnen.
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Arten der Katatonie
Die Haupttypen der Katatonie sind:
- Aufgeregte Katatonie: gekennzeichnet durch unruhige Bewegungen, Unruhe, schnelles Sprechen, Orientierungslosigkeit und Verwirrung;
- Verzögerte Katatonie: Eine Person mit diesem Typ kann Unbeweglichkeit, Lethargie, Starrheit, Stummheit und sich wiederholende Handlungen zeigen;
Darüber hinaus gibt es auch eine maligne Katatonie, die durch Symptome wie Fieber, Tachykardie, schnelle Atmung und instabilen Blutdruck gekennzeichnet ist. Diese Art der Katatonie ist schwerwiegend und kann die Gesundheit einer Person gefährden.
Mögliche Ursachen
Mögliche Ursachen einer Katatonie sind:
- Depression;
- Schizophrenie;
- Bipolare Störung;
- Kopftrauma;
- Parkinson-Krankheit;
- Schlaganfall;
- Hepatische Enzephalopathie;
- Diabetische Ketoazidose.
Katatonie kann auch durch einen Hirntumor, Enzephalitis, Hyperkalzämie oder durch Nebenwirkungen einiger Medikamente wie Kortikosteroide, Immunsuppressiva und Antipsychotika verursacht werden.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Zu den empfohlenen Behandlungen für Katatonie gehören:
1. Medikamente
Abhängig von der Ursache der Katatonie kann die Erstbehandlung das Absetzen der Medikamente umfassen, die diese Erkrankung verursachen könnten.
Anschließend kann der Arzt die intravenöse Gabe von Lorazepam, Diazepam, Clonazepam oder Oxazepam verschreiben, die innerhalb weniger Minuten zu einer Linderung der Symptome führt. Diese Medikamente können bis zu dreimal täglich verschrieben werden, bis alle Symptome verschwunden sind.
2. Elektrokrampftherapie
Bei bösartiger Katatonie und wenn die Symptome der Katatonie nicht auf eine medikamentöse Behandlung ansprechen, kann der Arzt eine Elektrokrampftherapie empfehlen.
Die Elektrokrampftherapie ist eine Behandlung, die Veränderungen in der elektrischen Aktivität des Gehirns hervorruft und den Spiegel der Neurotransmitter Serotonin, Dopamin, Noradrenalin und Glutamat reguliert.
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