Der Endometriumpolyp ist ein gutartiger Tumor in der Gebärmutterwand, der Symptome wie Vaginalblutungen, Bauchschmerzen und in manchen Fällen Schwierigkeiten bei der Schwangerschaft verursachen kann.
Obwohl ein Endometriumpolyp nicht immer als ernstes Problem angesehen wird, besteht die Gefahr, dass er sich zu einem bösartigen Polypen entwickelt. Dieses Risiko ist bei älteren Frauen höher, insbesondere nach den Wechseljahren oder bei Vorliegen von Krankheiten wie beispielsweise Diabetes und Fettleibigkeit.
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Wenn Sie einen Endometriumpolypen vermuten, ist es wichtig, einen Gynäkologen oder Allgemeinmediziner zu konsultieren, um die Diagnose zu bestätigen und mit der Behandlung zu beginnen, die eine Operation zur Entfernung des Polypen umfassen kann.
Inhaltsverzeichnis
Hauptsymptome
Die Hauptsymptome von Endometriumpolypen sind:
- Übermäßige, anhaltende oder nicht menstruelle Vaginalblutungen;
- Bauchschmerzen;
- Schwierigkeiten, schwanger zu werden.
Endometriumpolypen können jedoch nur wenige oder keine Symptome verursachen und werden in manchen Fällen häufig bei Routineuntersuchungen wie einer Beckenultraschalluntersuchung entdeckt.
Darüber hinaus hängt die Schwere der Symptome nicht unbedingt mit der Größe, Lage oder Anzahl der Polypen an der Gebärmutterwand zusammen.
Ist ein Endometriumpolyp ernst?
Der Endometriumpolyp ist normalerweise nicht schwerwiegend, da er als gutartige Veränderung angesehen wird, die mit der Zeit an Größe verlieren kann, ohne dass eine spezielle Behandlung erforderlich ist. Allerdings besteht ein geringes Risiko, dass sich aus dem Polypen ein bösartiger Polyp entwickelt. Aus diesem Grund wird grundsätzlich eine Biopsie empfohlen.
Das Risiko für bösartige Polypen ist größer, wenn die Polypen Beschwerden verursachen, bei Frauen über 60 Jahren oder in den Wechseljahren, bei Krankheiten wie Diabetes oder Fettleibigkeit und der Einnahme von Tamoxifen.
Symptome eines bösartigen Endometriumpolypen
Die Symptome bösartiger Endometriumpolypen unterscheiden sich in der Regel nicht von denen gutartiger Polypen. Wenn ein Polyp identifiziert wird, ist es daher wichtig, ihn durch eine Biopsie zu beurteilen.
So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose von Endometriumpolypen wird von einem Gynäkologen oder Allgemeinarzt unter Berücksichtigung der auftretenden Symptome und der bei Tests wie transvaginalem Ultraschall und Hysteroskopie festgestellten Veränderungen gestellt. Erfahren Sie, wie eine Hysteroskopie durchgeführt wird und wann sie angezeigt ist.
Vereinbaren Sie einen Termin mit dem Gynäkologen in Ihrer Nähe, wenn Sie Ihr Risiko für Endometriumpolypen bestätigen möchten:
Darüber hinaus kann der Arzt nach der Identifizierung des Polypen auch eine Biopsie empfehlen, um festzustellen, ob der Polyp bösartig oder gutartig ist. Im Rahmen der Hysteroskopie-Untersuchung kann eine Biopsie durchgeführt werden, die zur Bestätigung der Diagnose dient. Verstehen Sie besser, wie die Biopsie durchgeführt wird.
Mögliche Ursachen
Der Endometriumpolyp hat keine spezifische Ursache, sondern scheint auf hormonelle oder genetische Veränderungen zurückzuführen zu sein, die zu einer abnormalen Vermehrung von Zellen im Endometrium führen, dem oberflächlichsten Teil der Gebärmutterwand.
Darüber hinaus treten Endometriumpolypen häufiger bei älteren Frauen und bei Erkrankungen wie dem polyzystischen Ovarialsyndrom oder Leberversagen, der Einnahme einiger Medikamente wie hormonellen Verhütungsmitteln oder Tamoxifen und einer Hormonersatztherapie auf.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung von Endometriumpolypen umfasst typischerweise die Entfernung des Polypen durch eine Operation.
Bei Frauen ohne Symptome und mit Polypen, die kleiner als 1 cm sind, ist jedoch die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Polyp schrumpft, ohne dass eine spezifische Behandlung erforderlich ist. In diesen Fällen kann nur eine regelmäßige Nachsorge beim Arzt angezeigt sein.
Die Verwendung einer Levonorgestrel-Spirale kann nach der Entfernung von Endometriumpolypen angezeigt sein, um das Risiko einer Rückkehr des Polypen zu verringern. Erfahren Sie, was ein Levonorgestrel-IUP ist und wie es funktioniert.
Operation zur Entfernung des Endometriumpolypen
Eine Polypektomie, ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung des Polypen, kann mittels Hysteroskopie durchgeführt werden und ist nützlich, um Symptome wie Schmerzen und Blutungen zu lindern. Nach der Operation ist das Risiko, dass der Polyp erneut auftritt, gering.
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Obwohl seltener, kann auch eine Hysterektomie, also die vollständige Entfernung der Gebärmutter, angezeigt sein. Verstehen Sie, wann eine Hysterektomie angezeigt ist und wie sie durchgeführt wird.
Schadet ein Endometriumpolyp der Schwangerschaft?
Der Endometriumpolyp kann bei manchen Frauen zu Schwierigkeiten bei der Schwangerschaft führen und seine Entfernung kann in manchen Fällen die Chance auf eine Schwangerschaft erhöhen.
Darüber hinaus ist im Falle einer Schwangerschaft das Risiko einer Fehlgeburt bei einem Endometriumpolypen generell höher und hängt nicht unbedingt von seiner Größe oder Menge ab. Informieren Sie sich über andere Ursachen einer Fehlgeburt und was zu tun ist.

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