Osteomalazie: Was es ist, Symptome, Ursachen und Behandlung

Osteomalazie ist eine Knochenerkrankung, die durch brüchige und brüchige Knochen gekennzeichnet ist, die auf Mineralisierungsdefekte in der Knochenmatrix aufgrund eines Vitamin-D-Mangels zurückzuführen sind, der für die Aufnahme von Kalzium durch die Knochen wichtig ist.

Bei Kindern wird der Mangel an Vitamin D und die Schwächung der Knochen als Rachitis bezeichnet und kann die Entwicklung des Kindes direkt beeinträchtigen, wobei die Gefahr von Skelettveränderungen größer ist. 

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Bei Verdacht auf Osteomalazie ist es sehr wichtig, einen Hausarzt oder Orthopäden zu konsultieren, um die Diagnose zu bestätigen und eine geeignete Behandlung einzuleiten, die eine angemessene Ernährung, Medikamenteneinnahme und Sonneneinstrahlung umfassen kann.

Osteomalazie-Symptome

Die Hauptsymptome einer Osteomalazie sind:

  • Kleine Frakturen;
  • Schmerzen und Beschwerden im Knochen, insbesondere im Hüftbereich;
  • Schwierigkeiten beim Gehen, zum Beispiel bei Befall des Hüftknochens;
  • Skelettdeformitäten, insbesondere bei Kindern.

Im Allgemeinen verursacht Osteomalazie keine Anzeichen oder Symptome und wird nur bei einer Fraktur oder bei Routineuntersuchungen entdeckt.

Daher ist es wichtig, dass bei Vorliegen von Knochenbeschwerden ein Orthopäde oder Allgemeinmediziner konsultiert wird.

So bestätigen Sie die Diagnose

Die Diagnose einer Osteomalazie muss von einem Orthopäden oder Allgemeinmediziner anhand der Ergebnisse von Blut- und Urintests gestellt werden.

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Normalerweise sind Labortests erforderlich, um die Werte von Vitamin D, Phosphor und Kalzium, alkalischer Phosphatase und Parathormon zu bestimmen, die im Allgemeinen verändert sind.

Darüber hinaus können auch Röntgenaufnahmen durchgeführt werden, um kleine Knochenbrüche zu erkennen und andere Anzeichen einer Knochendemineralisierung zu erkennen.

Mögliche Ursachen

Osteomalazie wird durch einen Vitamin-D-Mangel verursacht, der zu einem Defekt in der Mineralisierung der Knochenzellen, sogenannten Osteozyten, führt, wodurch die Knochen brüchiger werden und es zu Symptomen kommt.

Ein Vitamin-D-Mangel kann mit jedem Schritt seiner Absorption, seines Stoffwechsels oder seiner Wirkung zusammenhängen.

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Wer ist am meisten gefährdet?

Die Hauptrisikofaktoren für Osteomalazie sind:

  • Geringe Aufnahme von Lebensmitteln mit Vitamin D;
  • Geringe Sonneneinstrahlung;
  • Magen- oder Darmchirurgie, hauptsächlich bariatrische Chirurgie;
  • Einnahme von Medikamenten gegen Anfälle, wie Phenytoin oder Phenobarbital;
  • Darm-Malabsorption;
  • Nierenversagen;
  • Lebererkrankung.

Obwohl es sehr selten vorkommt, können bestimmte Krebsarten auch den Vitamin-D-Spiegel im Körper verändern.

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Unterschied zwischen Osteomalazie, Osteopenie und Rachitis

Osteomalazie, Osteopenie und Rachitis sind Erkrankungen, die die Knochen betreffen, aber unterschiedliche Ursachen haben.

Osteomalazie wird durch einen Defekt in der Mineralisierung von Osteoiden in den Knochen verursacht, bei denen es sich um nicht mineralisierte Knochenzellen handelt, und kann Erwachsene und Kinder betreffen.

Rachitis wird ebenfalls durch einen Defekt der Knochenmineralisierung verursacht, betrifft jedoch die Knochenwachstumsfuge bei Kindern. 

Unter Osteopenie versteht man den Verlust von Knochenmasse und verminderter Knochendichte, der durch hormonelle Veränderungen, Alter oder Lebensgewohnheiten verursacht wird.

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Wie die Behandlung durchgeführt wird

Die Behandlung der Osteomalazie muss von einem Arzt geleitet werden und zielt darauf ab, die Ursache der Knochendemineralisierung zu behandeln.

Daher kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Kalzium, Phosphor und/oder Vitamin D sowie eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten empfohlen werden, wobei kalzium- und Vitamin D-reiche Lebensmittel Vorrang haben sollten.

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Darüber hinaus wird empfohlen, sich täglich etwa 15 Minuten lang der Sonne auszusetzen, da dies die Synthese dieses Vitamins anregen kann.

Wenn Osteomalazie durch ein intestinales Malabsorptionssyndrom, Nierenversagen oder Leberprobleme verursacht wird, muss die Erkrankung zunächst behandelt werden.

In einigen Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um Knochendeformationen zu korrigieren.