Morbus Pick ist eine Art fortschreitender frontotemporaler Demenz, die Symptome wie Enthemmung, sich wiederholende Bewegungen, Apathie oder den Verlust der Fähigkeit, zu sprechen oder die Sprache anderer Menschen zu verstehen, verursacht.
Diese Art von Demenz tritt häufiger bei Menschen unter 65 Jahren auf und wird durch genetische Mutationen verursacht, die zur Ansammlung von Proteinen in Pick-Zellen im Gehirn führen, was zum Absterben dieser Neuronen führt.
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Die Behandlung der Pick-Krankheit wird von einem Neurologen durchgeführt und kann den Einsatz von Medikamenten, Physiotherapie und Sprachtherapie umfassen, um das Fortschreiten der Krankheit zu kontrollieren und die Lebensqualität zu verbessern.
Inhaltsverzeichnis
Symptome der Pick-Krankheit
Die Hauptsymptome der Pick-Krankheit sind:
- Zwanghafte und rituelle Routinen;
- Sozial unangemessenes Verhalten und Enthemmung;
- Impulsive und nachlässige Handlungen;
- Unhöfliche, beleidigende und unhöfliche Dinge sagen;
- Wiederholte Bewegungen wie Klatschen oder Hin- und Herlaufen;
- Desinteresse oder Missachtung der Gefühle anderer.
Weitere Symptome sind Apathie, Motivationsverlust, soziale Isolation, Schwierigkeiten beim Planen, Lösen von Problemen und Ausführen von Aktivitäten.
Die Pick-Krankheit kann auch zu einem allmählichen Verlust der Fähigkeit, zu sprechen oder die Sprache anderer Menschen zu verstehen, oder zu Veränderungen der Essgewohnheiten führen, z. B. zu übermäßigem Essen oder Trinken von Alkohol oder dem Verzehr seltsamer Nahrungsmittel, was als Pica-Syndrom bekannt ist.
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So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose der Pick-Krankheit wird von einem Neurologen durch Beurteilung der Symptome, des Alters, der Krankengeschichte und einer vollständigen neurologischen Untersuchung gestellt.
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Um die Diagnose zu bestätigen, muss der Arzt bildgebende Untersuchungen wie eine Computertomographie oder eine strukturelle Magnetresonanztomographie anordnen, die es ermöglichen, die Atrophie der grauen Substanz der Frontal- und Temporallappen des Gehirns zu überprüfen.
Darüber hinaus können weitere Tests angefordert werden: PET-CT mit Fluordesoxyglucose (FDG-PET), Elektroenzephalogramm, Gentests oder Lumbalpunktion. Sehen Sie, wie eine Lumbalpunktion durchgeführt wird.
Mögliche Ursachen
Die Pick-Krankheit wird durch die Ansammlung von Tau-Proteinen in Pick-Zellen verursacht, bei denen es sich um Neuronen in den Frontal- und Temporallappen des Gehirns handelt.
Das Gewirr von Tau-Proteinen innerhalb dieser Neuronen bildet Pick-Körper, die für diese Krankheit charakteristisch sind.
Die Ursache für die Akkumulation von Tau-Proteinen und die Bildung von Pick-Körpern ist noch nicht vollständig geklärt, scheint aber mit genetischen Mutationen zusammenzuhängen.
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Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung des Morbus Pick muss unter Anleitung eines Neurologen erfolgen und zielt darauf ab, die Symptome zu kontrollieren und ein Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.
Die wichtigsten Behandlungsmethoden für Morbus Pick sind:
1. Einnahme von Medikamenten
Medikamente gegen Morbus Pick können vom Neurologen empfohlen werden, um Verhaltensänderungen wie Reizbarkeit, Impulsivität, Zwang, Apathie oder Aggression zu kontrollieren.
Indizierte Medikamente können daher beispielsweise selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)-Antidepressiva wie Sertralin, Fluoxetin oder Escitalopram oder Antipsychotika wie beispielsweise Quetiapin, Olanzapin oder Risperidon sein.
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2. Physiotherapie
Physiotherapie bei Morbus Pick kann von einem Neurologen empfohlen und von einem Physiotherapeuten mit Übungen zur Erhaltung des Gleichgewichts, der Beweglichkeit, der Kraft und der motorischen Koordination durchgeführt werden.
Daher kann Physiotherapie dazu beitragen, den kognitiven Verfall und die Leistungsfähigkeit bei alltäglichen Aktivitäten wie Gehen zu reduzieren.
3. Sprachtherapie
Bei Menschen mit Aphasie, d. h. Schwierigkeiten beim Sprechen, Sprachverstehen und Kommunizieren, kann ein Neurologe bei Morbus Pick eine Logopädie empfehlen.
Diese Art der Behandlung wird von einem Logopäden durchgeführt und trägt auch dazu bei, Schluckbeschwerden zu lindern, die normalerweise im Verlauf der Erkrankung auftreten.
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4. Ergotherapie
Eine Ergotherapie bei Morbus Pick kann angezeigt sein, um die Lebensqualität zu verbessern und der Person dabei zu helfen, bei alltäglichen Aktivitäten wie Essen, Gehen, Baden und Anziehen Unabhängigkeit zu erlangen.
Dies liegt daran, dass der Fachmann in ergotherapeutischen Sitzungen der Person hilft, bestimmte Hilfsmittel zu benutzen, wie zum Beispiel Spezialbesteck, Rollator oder Rollstuhl.
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