Frontotemporale Demenz (FTD) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die Neuronen in den Frontal- und Temporallappen des Gehirns schädigt und Symptome und Anzeichen wie Verhaltensänderungen, Apathie und Schwierigkeiten beim Verstehen von Wörtern und/oder beim Sprechen verursacht.
Die Ursachen der frontotemporalen Demenz, auch frontotemporale Störungen genannt, sind noch nicht vollständig geklärt und treten hauptsächlich bei Menschen im Alter zwischen 45 und 65 Jahren auf.
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Bei Verdacht auf eine frontotemporale Demenz wird empfohlen, einen Neurologen oder Allgemeinmediziner aufzusuchen, um eine vollständige Beurteilung durchzuführen und eine geeignete Behandlung anzuzeigen, die den Einsatz von Medikamenten, Physiotherapiesitzungen und Ergotherapie umfassen kann.
Inhaltsverzeichnis
Symptome und Arten der frontotemporalen Demenz
Abhängig von der Art der frontotemporalen Demenz sind die Hauptsymptome:
1. Verhaltensvariante
Die Symptome der Verhaltensvariante sind:
- Schwierigkeiten beim Priorisieren von Aufgaben oder Aktivitäten;
- Führen Sie dieselbe Aktivität aus oder sagen Sie dasselbe Wort wiederholt.
- Handeln Sie impulsiv;
- Unangemessene Dinge sagen oder tun;
- Desinteresse an Familie oder Aktivitäten verlieren, die Ihnen früher am Herzen lagen;
- Emotionen haben, die eintönig, übertrieben oder für die Situation unangemessen sind;
- Zwanghaftes Essen oder Essen vom Teller anderer Leute nehmen;
Die Verhaltensvariante ist die häufigste Form der frontotemporalen Demenz und zeichnet sich durch Veränderungen der Persönlichkeit, des Verhaltens und des Urteilsvermögens aus.
Darüber hinaus kann eine Person mit dieser Art von frontotemporaler Demenz im Laufe der Zeit Probleme mit der Sprache und/oder Bewegung haben.
2. Semantik
Bei dieser Form der frontotemporalen Demenz kommt es häufig zu einem Verlust des Wortschatzes und zu Schwierigkeiten beim Verstehen oder Finden von Wörtern.
Darüber hinaus können bei dieser Form der frontotemporalen Demenz auch Verständnisstörungen, Schwierigkeiten beim Erkennen unbekannter Objekte oder Gesichter, Kauderwelsch und Gedächtnisverlust auftreten.
3. Primäre progressive Aphasie
Bei dieser Form der frontotemporalen Demenz erfährt die Person Veränderungen in ihrer Kommunikationsfähigkeit.
Die Hauptsymptome einer primär progressiven Aphasie sind:
- Verlust der Fähigkeit, einzelne Wörter zu verstehen;
- Schwierigkeiten beim Sprechen und Auslassen von Wörtern, die Substantive und Verben verbinden;
- Verlust der Fähigkeit, bekannte Gesichter und gewöhnliche Gegenstände zu erkennen;
- Schwierigkeiten, in einem Gespräch Worte zu finden;
Darüber hinaus kann es sein, dass Menschen mit dieser Form der frontotemporalen Demenz irgendwann nicht mehr sprechen können.
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So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose einer frontotemporalen Demenz muss durch eine klinische Untersuchung durch einen Neurologen oder Allgemeinmediziner gestellt werden.
Wenn Sie Ihr Risiko einer frontotemporalen Demenz einschätzen möchten, vereinbaren Sie einen Termin mit einem Spezialisten in Ihrer Nähe:
Darüber hinaus empfiehlt der Arzt häufig bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztomographie und Computertomographie.
Zu den weiteren Tests, die Ihr Arzt möglicherweise auch anordnet, gehören ein großes Blutbild und neurologische Tests, wie z. B. die Mini-Mental-State-Untersuchung, die Montreal Cognitive Assessment und die Functional Cognitive Assessment.
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Mögliche Ursachen
Die Ursachen der frontotemporalen Demenz sind nicht genau definiert. Es wird jedoch angenommen, dass diese Krankheit mit Mutationen in bestimmten Genen zusammenhängt, die mit dem Tau-Protein und dem TDP43-Protein zusammenhängen.
Mutationen in Proteinen können durch genetische Faktoren verursacht werden. Darüber hinaus können bei Menschen, die eine traumatische Hirnverletzung erlitten haben, Gehirnveränderungen auftreten und eine frontotemporale Demenz entwickeln.
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Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung der frontotemporalen Demenz umfasst Medikamente, Physiotherapie, Sprachtherapie und Ergotherapie.
1. Medikamente
Einige Medikamente, die von einem Arzt verschrieben werden können, um die Symptome einer frontotemporalen Demenz zu stabilisieren, sind Antikonvulsiva, Antidepressiva und Antiepileptika.
2. Physiotherapie
Der Arzt kann Physiotherapiesitzungen empfehlen, um der Person bei der Ausführung alltäglicher Aktivitäten wie Gehen, Schlucken, Kauen und Kontrolle der Blase oder des Darms zu helfen.
3. Ergotherapie
Um motorische Fähigkeiten wie Essen, Gehen, Anziehen und Baden zu entwickeln oder wiederherzustellen, werden ergotherapeutische Sitzungen empfohlen.
Darüber hinaus kann der Ergotherapeut der Person auch den Umgang mit Hilfsmitteln beibringen, beispielsweise Spezialbesteck, einen Rollator oder einen Rollstuhl.
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4. Sprachtherapie
Logopädische Sitzungen werden vor allem Menschen mit Sprachproblemen empfohlen, bei denen der Logopäde auf alternative Kommunikationsmittel zurückgreifen kann, beispielsweise auf elektronische Geräte oder Bildbände.
Unterschied zwischen frontotemporaler Demenz und Alzheimer-Krankheit
Trotz ähnlicher Symptome tritt die frontotemporale Demenz meist im Alter zwischen 45 und 65 Jahren auf, im Gegensatz zur Alzheimer-Krankheit, bei der die Diagnose im Allgemeinen bei Menschen über 65 Jahren gestellt wird.
Darüber hinaus treten bei frontotemporaler Demenz häufiger Verhaltens- und Sprachprobleme sowie seltener Gedächtnisprobleme auf, wie dies bei der Alzheimer-Krankheit der Fall ist. Bei der frontotemporalen Demenz kommt es vor allem in fortgeschritteneren Stadien zu Gedächtnisverlust.
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Ist frontotemporale Demenz heilbar?
Frontotemporale Demenz ist derzeit weder heilbar noch gibt es eine Behandlung, um diese Krankheit zu verzögern oder zu verhindern. Medizinische Behandlungen helfen jedoch, die Symptome dieser Erkrankung zu lindern.

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