Ein Venengeschwür ist eine Wunde, die an den Beinen, insbesondere am Knöchel, auftreten kann, die nicht leicht heilt, mit der Zeit tiefer werden kann, schmerzt und juckt, außerdem kann es zu Schwellungen am Bein und einer Verdunkelung und Verdickung der Haut kommen.
Venöse Geschwüre, auch Krampfadergeschwüre genannt, entstehen durch Veränderungen der Blutzirkulation und können eine Folge einer tiefen Venenthrombose, des Alterns oder der Einnahme von Medikamenten sein.
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Die Behandlung venöser Geschwüre erfolgt nach Anleitung des Dermatologen oder Angiologen und erfolgt in der Regel unter Verwendung von Kompressionsstrümpfen, die die lokale Durchblutung anregen, und der Verwendung von Salben, die die Heilung fördern.
Inhaltsverzeichnis
Symptome eines venösen Geschwürs
Die wichtigsten Anzeichen und Symptome von venösen Geschwüren sind:
- Wunde, die nicht leicht heilt;
- Wunde mit unregelmäßigen und oberflächlichen Rändern, die mit der Zeit tiefer und mit definierten Rändern werden können;
- Aus der Wunde tritt gelbliche Flüssigkeit aus;
- Schmerzen, Juckreiz und Rötung an der Stelle;
- Schwellung im Wundbereich;
- Verdunkelung und Verdickung der Haut;
- Abblättern des Bereichs.
Venöse Geschwüre treten meist am Knöchel auf und können auch mit anderen Symptomen wie dem Auftreten von Krampfadern und einem Schweregefühl in den Beinen einhergehen.
Es ist wichtig, dass der Arzt konsultiert wird, sobald Anzeichen und Symptome festgestellt werden, die auf ein Venengeschwür hinweisen könnten, da so die Behandlung des Geschwürs beginnen und Infektionen und Gewebetod verhindert werden können.
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Wie die Diagnose gestellt wird
Die Diagnose eines venösen Geschwürs muss von einem Angiologen, Dermatologen oder Allgemeinarzt auf der Grundlage einer Beurteilung der Merkmale des Geschwürs wie Lage, Größe, Tiefe, Ränder, Vorhandensein von Flüssigkeit und Schwellung in der Region gestellt werden.
Darüber hinaus prüft der Arzt, ob sich die Haut verdickt, dunkler wird und ob es Anzeichen einer Entzündung gibt.
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Mögliche Ursachen
Das Auftreten von venösen Geschwüren ist normalerweise mit Durchblutungsstörungen verbunden und kann eine Folge von Folgendem sein:
- Tiefe Venenthrombose;
- Altern;
- Fettleibigkeit;
- Bewegungsmangel;
- Rauchen;
- Viele Stunden stehen.
Darüber hinaus können eine Schwangerschaft und die Einnahme von Medikamenten, beispielsweise Verhütungsmitteln, zu Veränderungen der Blutzirkulation führen und das Risiko für Geschwüre erhöhen. Erfahren Sie mehr über die Ursachen einer schlechten Durchblutung.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung von venösen Geschwüren muss auf ärztliche Empfehlung erfolgen und zielt darauf ab, die Entstehung neuer Geschwüre zu verhindern, Schmerzen zu lindern, Infektionen vorzubeugen, die venöse Durchblutung zu verbessern und die Heilung bereits bestehender Geschwüre zu erleichtern.
1. Reinigung der Wunde
Es ist wichtig, die Wunde zu reinigen, um das Auftreten von Infektionen zu verhindern, die das Geschwür verschlimmern und zu Gewebenekrose führen können.
Die Reinigung muss mit einer 0,9 %igen Kochsalzlösung erfolgen, die den Heilungsprozess nicht beeinträchtigt, keine allergischen Reaktionen auf der Haut hervorruft und die normale Mikrobiota der Haut nicht verändert.
Nach der Reinigung wird empfohlen, je nach medizinischer Indikation einen Verband mit Hydrogel, Alginaten, Papain oder Kollagenase anzulegen. Dabei handelt es sich um Substanzen, die abgestorbenes Gewebe entfernen und die Heilung erleichtern können.
2. Verwendung von Kompressionsstrümpfen
Möglicherweise empfiehlt Ihnen Ihr Arzt auch die Verwendung von Kompressionsstrümpfen, um die lokale Durchblutung anzuregen und so Schwellungen und das Risiko der Bildung neuer Wunden zu reduzieren, da sie die Mikro- und Makrozirkulation anregen.
Die Verwendung von abgestuften Kompressionsstrümpfen muss von einem Gefäßarzt verordnet werden und kann unterschiedlicher Art sein. Deshalb ist es auch wichtig, die Faktoren zu identifizieren, die mit Veränderungen der Durchblutung zusammenhängen können, damit der Arzt eine ursachengerechte Behandlung einleiten kann.
3. Bewegen Sie das Bein
Es ist auch wichtig, das Bein durch Gehen oder physiotherapeutische Übungen zu bewegen, um die lokale Durchblutung zu aktivieren und Blutstauungen zu reduzieren, wodurch die Bildung neuer Geschwüre und deren Wiederauftreten verhindert werden.
4. Einnahme von Medikamenten
Wenn das Vorhandensein einer bakteriellen Infektion in der Wunde festgestellt wird, kann der Arzt je nach in der Wunde vorhandenem Mikroorganismus auch die Verwendung von Antibiotika empfehlen.
5. Chirurgie
Bei schwer heilenden Verletzungen, die durch den Einsatz von Kompressionstherapien und Verbänden nicht geheilt wurden, oder wenn die Geschwüre sehr groß sind, kann eine Operation angezeigt sein.
Bei dieser Operation wird ein Hauttransplantat im Bereich des Geschwürs platziert. Dabei wird ein Gewebestück aus einem anderen Körperteil entnommen und im Bereich des Geschwürs platziert, um die Heilung zu erleichtern.
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