Das Rapunzel-Syndrom ist eine psychische Erkrankung, die bei Patienten auftritt, die an Trichotillomanie und Trichotillophagie leiden, d.
Normalerweise entsteht dieses Syndrom, weil sich aufgenommene Haare im Magen ansammeln, da sie nicht verdaut werden können, und einen Haarball bilden, der wissenschaftlich als gastroduodenaler Trichobezoar bezeichnet wird und sich vom Magen bis zum Darm erstreckt und zu einer Verstopfung des Verdauungssystems führt.
Das Rapunzel-Syndrom kann durch eine Operation geheilt werden, bei der die Haaransammlung im Magen und Darm entfernt wird. Der Patient muss sich jedoch einer Psychotherapie unterziehen, um den unkontrollierbaren Drang zu behandeln, seine eigenen Haare auszureißen und zu verschlucken, um ein erneutes Auftreten des Syndroms zu verhindern.
Inhaltsverzeichnis
Hauptsymptome
Die Hauptsymptome des Rapunzel-Syndroms sind:
- Schade, wegen des Haarausfalls in einigen Bereichen des Kopfes;
- Bauchschmerzen;
- Verstopfung;
- Gewichtsverlust ohne ersichtlichen Grund;
- Appetitlosigkeit;
- Häufiges Erbrechen nach dem Essen.
Wenn eine Person die Angewohnheit hat, sich häufig die Haare auszureißen und zu essen, und eines dieser Symptome zeigt, sollte sie in die Notaufnahme gehen, um sich diagnostischen Tests wie Ultraschall, Computertomographie oder Röntgen zu unterziehen, um das Problem zu diagnostizieren und eine geeignete Behandlung einzuleiten und mögliche Komplikationen wie eine Darmperforation zu vermeiden.
Ursachen des Rapunzel-Syndroms
Das Rapunzel-Syndrom kann durch zwei psychische Störungen ausgelöst werden: Trichotillomanie, also der unkontrollierbare Drang, Haare auszureißen, und Trichophagie, also die Angewohnheit, gerupfte Haare zu sich zu nehmen.
Aus ernährungsphysiologischer Sicht kann der Wunsch, Haare zu essen, mit Eisenmangel in Verbindung gebracht werden, im Allgemeinen ist dieses Syndrom jedoch eher mit psychischen Problemen wie übermäßigem Stress oder emotionalen Problemen verbunden, wie zum Beispiel der Trennung der Eltern oder der Beendigung einer Beziehung.
Daher tritt das Rapunzel-Syndrom häufiger bei Kindern oder Jugendlichen auf, die keine andere Möglichkeit haben, den täglichen Druck zu lindern, und einen unkontrollierbaren Drang verspüren, ihre eigenen Haare auszureißen und zu verschlucken.
Wie ist die Behandlung?
Die Behandlung des Rapunzel-Syndroms muss von einem Psychologen in Zusammenarbeit mit einem Gastroenterologen geleitet werden. Ziel der Behandlung ist zunächst die Entfernung des Haarballens aus dem Magen, was durch eine laparoskopische Operation erfolgt.
Es ist auch wichtig, psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen, da auf diese Weise die Ursache identifiziert werden kann, die die Person dazu veranlasst, sich zurückzuziehen, um ihr dabei zu helfen, dieses Verlangen zu reduzieren und die Bildung eines neuen Haarklumpens im Magen zu vermeiden. Darüber hinaus kann der Arzt je nach Grad der psychischen Störung die Einnahme eines Antidepressivums verordnen, das bei der Reduzierung der Sucht helfen kann.

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