Eine Hautbiopsie ist ein einfacher und schneller Eingriff, der unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird und von einem Dermatologen empfohlen werden kann, um Hautveränderungen zu untersuchen, die auf eine bösartige Erkrankung hinweisen oder die Lebensqualität der Person beeinträchtigen könnten.
Auf diese Weise kann der Arzt bei der Überprüfung des Vorhandenseins von Hautveränderungen eine kleine Probe aus dem veränderten Bereich entnehmen und diese an das Labor senden, damit die Analyse durchgeführt werden kann. Auf diese Weise kann festgestellt werden, ob eine Gewebebeteiligung vorliegt und wie schwerwiegend sie ist. Dies ist für den Arzt wichtig, um die am besten geeignete Behandlung zu empfehlen.
Die Art der vom Arzt durchzuführenden Biopsie hängt von den Merkmalen der Läsion ab und die Biopsie kann durch Exzision, Inzision, Schaben, Aspiration oder durch „Stempel“, Zum Beispiel.
Inhaltsverzeichnis
Wozu dient es?
Eine Hautbiopsie dient der Diagnose der Ursache von Symptomen wie beispielsweise asymmetrischen oder unregelmäßig begrenzten Flecken, nicht heilenden Wunden, Abblättern oder Blasen auf der Haut.
Diese Art von Eingriff wird vom Dermatologen durchgeführt, um verschiedene Hautkrankheiten zu identifizieren und so die am besten geeignete Behandlung festzulegen.
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Wann wird angezeigt
Eine Hautbiopsie wird von einem Dermatologen in folgenden Situationen empfohlen:
- Dunkle Flecken auf der Haut, die mit der Zeit wachsen;
- Entzündungszeichen auf der Haut;
- Anormale Wucherungen auf der Haut, wie Muttermale,
- Zysten mit krebsartigen Eigenschaften;
- Pilz- oder bakterielle Infektionen der Haut;
- Entzündliche Hauterkrankungen wie Dermatitis oder Ekzeme;
- Warzen;
- Hautkrebs.
In der Regel wird eine Hautbiopsie empfohlen, nachdem durch eine Dermatoskopie-Untersuchung Hautveränderungen festgestellt wurden. Verstehen Sie, was Dermatoskopie ist und wie sie durchgeführt wird.
Sehen Sie sich im folgenden Video einige Anzeichen an, die auf Hautkrebs hinweisen können und die vom Arzt vor der Durchführung der Biopsie beobachtet werden sollten:
HAUTKREBS: Arten, Anzeichen, Behandlung und Vorbeugung
11:50 | 8.067 Aufrufe
So bereiten Sie sich vor
Die Vorbereitung der Biopsie erfordert keine besondere Sorgfalt. Es ist jedoch wichtig, den Arzt zu informieren, wenn Sie unter Gerinnungsproblemen leiden oder regelmäßig Medikamente, insbesondere Antikoagulanzien, einnehmen, da diese das Blutungsrisiko erhöhen können.
Darüber hinaus müssen Sie Ihren Arzt über Allergien gegen Anästhetika oder andere Medikamente oder Verbandsmaterialien informieren.
Wie es hergestellt wird
Eine Hautbiopsie ist ein einfacher, schneller Eingriff, der keinen Krankenhausaufenthalt erfordert und von einem Dermatologen unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird.
Dieser Eingriff verursacht keine Schmerzen, es ist jedoch möglich, dass die Person ein einige Sekunden anhaltendes Brennen verspürt, das auf die Anwendung des Anästhetikums auf den Bereich zurückzuführen ist. Nach der Sammlung wird das Material zur Analyse an das Labor geschickt.
Arten der Biopsie
Es gibt verschiedene Arten der Biopsie, die der Dermatologe je nach den Merkmalen der Läsion auswählen kann. Die wichtigsten Arten sind:
- Biopsie von „Stempel“:Bei dieser Art der Biopsie wird ein Zylinder mit einer Schnittfläche auf die Haut gesetzt und eine Probe entnommen, die das Unterhautfett erreichen kann;
- Rasierbiopsie oder „Rasieren“:Mit Hilfe eines Skalpells wird die oberflächlichste Hautschicht entfernt und ins Labor geschickt. Obwohl die Probe oberflächlich ist, kann sie umfangreicher sein als die durch Biopsie gewonnene Probe.Stempel;
- Exzisionsbiopsie:Bei diesem Typ werden Fragmente großer Länge und Tiefe entfernt, die eher zur Entfernung von Tumoren oder Muttermalen verwendet werden.
- Schnittbiopsie:Da die Läsion groß ist, wird nur ein Teil davon entfernt.
Darüber hinaus gibt es die Aspirationsbiopsie, bei der mit einer Nadel eine Probe des zu analysierenden Gewebes abgesaugt werden kann. Allerdings eignet sich diese Art der Biopsie nicht besonders zur Analyse von Hautläsionen, sondern nur dann, wenn die Ergebnisse früherer Biopsien auf krebsartige Läsionen hinweisen.
Daher kann der Dermatologe die Durchführung einer Aspirationsbiopsie anfordern, um das Ausmaß des Krebses festzustellen. Erfahren Sie mehr darüber, wie die Biopsie durchgeführt wird.
Betreuung nach Biopsie
Nach der Hautbiopsie wird empfohlen, den Verband mindestens bis zum nächsten Tag oder wie vom Dermatologen empfohlen an Ort und Stelle zu belassen.
Darüber hinaus ist es wichtig, die Region bis zur vollständigen Heilung stets sauber und trocken zu halten, um Infektionen zu vermeiden. Während dieser Zeit sollten Sie das Schwimmen im Pool oder in der Badewanne vermeiden.
In manchen Fällen kann es zu einer allergischen Reaktion auf das angewendete Narkosemittel kommen, die umgehend vom Arzt behandelt wird.
Mögliche Risiken
Eine Hautbiopsie kann an der Stelle, an der sie durchgeführt wurde, Blutungen, Schmerzen oder Blutergüsse verursachen, die sich jedoch innerhalb weniger Tage bessern.
Darüber hinaus kann es an der Biopsiestelle zu Narbenbildung oder Infektionen kommen.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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