Benerva ist ein Arzneimittel zur Behandlung oder Vorbeugung von Vitamin-B1-Mangel, auch Thiamin genannt, das für den Kohlenhydratstoffwechsel und die Energieerzeugung für die ordnungsgemäße Funktion von Muskeln, Herz und Nervensystem unerlässlich ist.
Dieses Mittel enthält Thiaminhydrochlorid in seiner Zusammensetzung, das durch die Versorgung des Körpers mit Vitamin B1 wirkt und so Symptomen eines Mangels an diesem Vitamin vorbeugt, wie zum Beispiel Müdigkeit, Reizbarkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Veränderungen in der jüngsten Erinnerung, geistige Verwirrung oder Muskelschwäche.
Benerva ist in Tablettenform mit 300 mg Thiaminhydrochlorid in Apotheken oder Drogerien erhältlich und sollte nur nach ärztlicher Beratung eingenommen werden.
Inhaltsverzeichnis
Wozu dient es?
Benerva ist zur Vorbeugung eines Vitamin-B1-Mangels bei Menschen indiziert, bei denen ein höheres Risiko für einen Vitamin-B1-Mangel besteht, wie z. B. ältere Menschen, Alkoholabhängige oder Menschen mit chronischen Darmabsorptionsproblemen.
Darüber hinaus kann Benerva auch zur Behandlung schwerer Fälle von Vitamin-B1-Mangel wie Beriberi oder Wernicke-Korsakow-Syndrom eingesetzt werden, die beispielsweise zu Nervenschäden, Beinschmerzen, Krämpfen, Herzversagen, geistiger Verwirrung oder Psychosen führen können.
Ist Benerva gut gegen Beinschmerzen?
Benerva kann bei Beinschmerzen oder Krämpfen angewendet werden, wenn diese mit Beriberi in Zusammenhang stehen, da es sich dabei um häufige Symptome dieser Krankheit handelt. Siehe andere Symptome von Beriberi.
Allerdings gibt es keine offizielle Indikation für die Anwendung von Benerva bei anderen Gesundheitszuständen, bei denen Beinschmerzen als Symptom auftreten können und die nicht durch einen Mangel an Vitamin B1 im Körper verursacht werden. Informieren Sie sich über die Hauptursachen für Beinschmerzen und was Sie tun können.
Wie ist es einzunehmen?
Die Benerva-Tablette sollte oral mit einem Glas Wasser, vorzugsweise zu einer Mahlzeit, oder nach Anweisung Ihres Arztes eingenommen werden. Die Benerva-Tablette darf nicht zerbrochen oder gekaut werden.
Die normalerweise für Erwachsene empfohlene Dosis beträgt je nach ärztlichem Rat 1 bis 2 Tabletten Benerva 300 mg pro Tag. Die Dauer der Behandlung mit Benerva muss vom Arzt festgelegt werden und es ist wichtig, die Anwendung nicht eigenmächtig zu unterbrechen.
Um die Menge an Thiamin im Körper zu erhöhen, können Sie auch Lebensmittel zu sich nehmen, die reich an Vitamin B1 sind, wie zum Beispiel Weizenkeime oder Bierhefepulver. Schauen Sie sich die vollständige Liste der Lebensmittel an, die reich an Vitamin B1 sind.
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Mögliche Nebenwirkungen
Die häufigsten Nebenwirkungen, die während der Anwendung von Benerva auftreten können, sind Durchfall, Erbrechen, Übelkeit oder Bauchschmerzen.
Darüber hinaus kann Benerva auch schwerwiegende allergische Reaktionen hervorrufen, die sofortige ärztliche Hilfe erfordern. Daher sollten Sie die Behandlung abbrechen und die nächstgelegene Notaufnahme aufsuchen, wenn Sie Symptome wie Flecken auf der Haut, Juckreiz, ein Gefühl eines verschlossenen Halses, Schwellungen im Mund, der Zunge oder im Gesicht oder ein Gefühl von Kurzatmigkeit verspüren. Erfahren Sie, wie Sie die Symptome einer schweren allergischen Reaktion erkennen.
Macht Benerva dick?
Benerva macht nicht dick, da es weder Kalorien noch Zucker enthält. Es ist jedoch zur Vorbeugung oder Behandlung eines Vitamin-B1-Mangels indiziert, bei dem es sich um Zustände handelt, die zu Appetitlosigkeit führen können. Daher kann dieses Arzneimittel den Appetit verbessern und die Gewichtszunahme bei Menschen mit Vitamin-B1-Mangel begünstigen.
Wer sollte das nicht nehmen
Benerva sollte nicht von Personen verwendet werden, die allergisch oder empfindlich auf einen der Bestandteile der Formel reagieren.
Darüber hinaus sollte es auch nicht von stillenden Frauen angewendet werden. Während der Schwangerschaft darf Benerva nur unter ärztlicher Anleitung angewendet werden.
Benerva sollte auch nicht von Personen angewendet werden, die Thiosemicarbazon oder 5-Fluorouracil verwenden, da diese Substanzen die Wirkung von Vitamin B1 neutralisieren und somit dessen Wirksamkeit verringern.

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