Ein Psychiater ist ein Arzt, der sich auf die Prävention, Diagnose und Behandlung von psychischen, emotionalen und Verhaltensstörungen wie Depressionen, posttraumatischem Stress, Angstzuständen, Schizophrenie und Magersucht spezialisiert hat.
Um psychiatrische Störungen zu diagnostizieren, führt der Psychiater in der Regel einige körperliche Untersuchungen durch, beurteilt die Familien- und Krankengeschichte der Person sowie den Medikamentenkonsum und ordnet außerdem Tests zur Vervollständigung der Diagnose an, wie zum Beispiel Blutuntersuchungen und psychologische Tests.
Ein Psychiater kann konsultiert werden, wenn eine Person plötzlich Probleme hat, wie zum Beispiel Panikattacken, Halluzinationen und Selbstmordgedanken. Allerdings kann ein Psychiater auch in Langzeitsituationen konsultiert werden, etwa bei Gefühlen der Traurigkeit, Entmutigung oder Angst, die nicht verschwinden und die alltäglichen Aufgaben beeinträchtigen können.
Wann ist ein Termin zu vereinbaren?
Es ist wichtig, einen Psychiater aufzusuchen, wenn Anzeichen vorliegen, die auf eine emotionale oder Verhaltensstörung hinweisen können, wie zum Beispiel Traurigkeit, Angstzustände, häufige Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und verminderter Appetit.
Darüber hinaus wird empfohlen, bei Anzeichen eines Notfalls, wie z. B. geistiger Verwirrung, Halluzinationen, Selbstmordgedanken und psychotischen Störungen im Zusammenhang mit der Einnahme von Medikamenten und Drogen, sofort einen Psychiater aufzusuchen.
Bei Kindern und Jugendlichen ist es ratsam, immer dann einen Psychiater aufzusuchen, wenn Verhaltensänderungen beobachtet werden, die auf Situationen wie Autismus, ADHS und oppositionelles Trotzverhalten (ODD) hinweisen können, wie z. B. Schwierigkeiten bei der Aufmerksamkeit für schulische Aktivitäten, Teilnahme an stillen Aktivitäten, Aggression, Ungehorsam und häufige Provokation sowie Schwierigkeiten, wenig Blickkontakt aufrechtzuerhalten.
Was macht ein Psychiater?
Der Psychiater hilft bei der Behandlung von:
- Stimmungsstörungen, wie Depression und bipolare affektive Störung;
- Psychotische Störungen, wie Schizophrenie, kurzzeitige psychotische Störung und substanz- oder medikamenteninduzierte psychotische Störung;
- Angststörungen, wie Angstzustände, soziale Phobie, Agoraphobie, akute Belastungsstörung und posttraumatische Belastungsstörung;
- Störungen bei Kindern, wie Autismus-Spektrum-Störung und ADHS;
- Essstörungen, wie Anorexia nervosa, Bulimie, Essattacken und Pica-Syndrom;
- Persönlichkeitsstörungen, wie paranoide Persönlichkeit, Narzissmus, Borderline-Syndrom und Zwangsstörung;
- Schlafstörungen, wie Schlaflosigkeit, Narkolepsie, Schlafwandeln und Bruxismus.
Darüber hinaus hilft der Psychiater auch bei der Erkennung und Behandlung sexueller Dysfunktionen wie Verlust des sexuellen Verlangens, vorzeitiger Ejakulation, übermäßiger sexueller Appetit und Anorgasmie, also der Schwierigkeit oder Unfähigkeit, einen Orgasmus zu erreichen. Erfahren Sie mehr über Anorgasmie.
Die vom Psychiater verordnete Behandlung variiert je nach Art der Störung und kann die Einnahme von Medikamenten wie Antipsychotika, Antidepressiva und Stimmungsstabilisatoren umfassen; Therapien wie Elektrokrampftherapie, transkranielle Magnetstimulation (CME), Psychotherapie und kognitive Verhaltenstherapie; und Operationen.
Psychiater können in Privatpraxen, Krankenhäusern und Basisgesundheitseinrichtungen arbeiten und für die Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von psychischen, emotionalen und Verhaltensstörungen verantwortlich sein und auch bei der sozialen Rehabilitation der Person helfen.
Unterschied zwischen Psychologe und Psychiater
Ein Psychologe ist ein Fachmann, der allein oder in einem multidisziplinären Team arbeiten kann, um Menschen mit Störungen zu beurteilen, zu diagnostizieren, zu verhindern und zu behandeln. Allerdings können Psychologen Psychotherapie nur zur Behandlung von psychischen, emotionalen und Verhaltensstörungen einsetzen.
Ein Psychiater ist ein Fachmann, der ein Medizinstudium abgeschlossen hat und sich auf Psychiatrie spezialisiert hat. Er kann Labor- und Bildgebungsuntersuchungen anfordern, um die Diagnose von Störungen zu ergänzen, und kann bei der Behandlung beispielsweise nicht nur Psychotherapie, sondern bei Bedarf auch Medikamente einsetzen.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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