Unter Nomophobie versteht man die Angst davor, ohne das Mobiltelefon auszukommen. Man erkennt sie an Symptomen wie der Angst, wenn man längere Zeit sein Mobiltelefon nicht benutzt oder mitten in der Nacht aufwacht, um beispielsweise Nachrichten abzurufen.
Der Begriff Nomophobie stammt vom englischen Ausdruck „Keine Handyphobie„wird zur Beschreibung der Abhängigkeit von der Nutzung von Mobiltelefonen verwendet und wird von der medizinischen Fachwelt nicht erkannt. Es ist jedoch bekannt, dass sie bei Vorpubertären und Teenagern häufiger vorkommt, da sie häufiger Mobiltelefone und soziale Netzwerke nutzen.
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Da es sich um eine Phobie handelt, ist es nicht immer möglich, die Ursache zu identifizieren, die dazu führt, dass Menschen Angst haben, nicht in der Nähe ihres Mobiltelefons zu sein. In einigen Fällen werden diese Gefühle jedoch durch die Angst gerechtfertigt, nicht zu wissen, was in der Welt passiert, oder medizinische Hilfe zu benötigen und nicht um Hilfe bitten zu können.
Inhaltsverzeichnis
Symptome einer Nomophobie
Die Hauptsymptome der Nomophobie sind:
- Angst, wenn Sie längere Zeit nicht Ihr Mobiltelefon benutzen;
- Sie müssen bei der Arbeit mehrere Pausen einlegen, um Ihr Mobiltelefon zu nutzen.
- Schalten Sie Ihr Mobiltelefon niemals aus, auch nicht zum Schlafen;
- Mitten in der Nacht aufwachen, um Nachrichten zu lesen;
- Laden Sie Ihr Mobiltelefon regelmäßig auf, um sicherzustellen, dass es immer über einen Akku verfügt.
- Sich sehr aufregen, wenn man sein Handy zu Hause vergisst;
- Überprüfen Sie Ihr Telefon regelmäßig, um zu sehen, ob Sie Benachrichtigungen erhalten.
- Angst in einer Umgebung ohne Internetsignal;
- Nehmen Sie Ihr Telefonladegerät überall hin mit, aus Angst, dass der Akku leer wird.
- Erhalten Sie Beschwerden darüber, dass Sie immer auf Ihr Handy schauen.
Darüber hinaus gibt es weitere körperliche Symptome, die offenbar mit Anzeichen von Nomophobie einhergehen, nämlich Abhängigkeitssymptome wie erhöhte Herzfrequenz, übermäßiges Schwitzen, Unruhe und schnelles Atmen.
Diese Symptome sind den Symptomen von Angststörungen sehr ähnlich, daher wird empfohlen, einen Psychologen oder Psychiater zu konsultieren, um eine Diagnose zu stellen und entsprechende Beratung zu erhalten. Erfahren Sie, wie Sie die Symptome einer Angststörung erkennen.
So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose Nomophobie wird von einem Psychiater oder Psychologen anhand der Beurteilung der Symptome oder der Meldung der Symptome durch Eltern oder Betreuer sowie der Krankengeschichte gestellt.
Vereinbaren Sie einen Termin bei einem Psychologen in Ihrer Nähe:
Was verursacht Nomophobie?
Nomophobie wird durch übermäßige Nutzung von Mobiltelefonen und die Angst vor der Trennung verursacht, was zu Abhängigkeit führt.
Einige Faktoren scheinen zur Entwicklung von Nomophobie beizutragen, wie zum Beispiel:
- Geringes Selbstwertgefühl;
- Unsicherheit;
- Angststörungen;
- Traumatische Ereignisse;
- Bedürfnis nach Akzeptanz durch andere Menschen.
Nomophobie betrifft am häufigsten Jugendliche und Jugendliche, kann aber auch bei Erwachsenen auftreten.
Ist Nomophobie eine Krankheit oder eine Sucht?
Nomophobie gilt als digitale Krankheit, die durch Abhängigkeit oder Sucht bei der Nutzung eines Mobiltelefons und ein Gefühl der Erleichterung und/oder des Trostes bei der Nutzung eines Mobiltelefons gekennzeichnet ist.
Dies liegt daran, dass die Nutzung von Mobiltelefonen mit dem Belohnungssystem zusammenhängt, bei dem Dopamin vom Gehirn ausgeschüttet wird und ein Gefühl von Freude und Wohlbefinden hervorruft.
Dieses Gefühl macht die Person „süchtig“ und zunehmend emotional abhängig von der Nutzung ihres Mobiltelefons.
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So vermeiden Sie eine Sucht
Um Nomophobie zu bekämpfen, gibt es einige Richtlinien, die jeden Tag befolgt werden können:
- Es gibt mehrere Momente im Laufe des Tages, in denen Sie Ihr Mobiltelefon nicht zur Hand haben;
- Bevorzugen Sie persönliche Gespräche;
- Die Nutzung von Mobiltelefonen schrittweise reduzieren;
- Benutzen Sie Ihr Mobiltelefon in den ersten 30 Minuten nach dem Aufwachen und in den letzten 30 Minuten vor dem Schlafengehen nicht;
- Benutzen Sie Ihr Mobiltelefon nicht während des Essens oder bei persönlichen Gesprächen mit anderen Menschen;
- Stellen Sie das Mobiltelefon zum Aufladen auf eine vom Bett entfernte Oberfläche.
- Schalten Sie Ihr Handy nachts aus.
Darüber hinaus wird empfohlen, Benachrichtigungen stummzuschalten und Zeitpläne und Zeiten für die Mobiltelefonnutzung festzulegen.
Wenn bereits ein gewisses Maß an Abhängigkeit besteht, kann es notwendig sein, einen Psychologen zu konsultieren, um mit der Therapie zu beginnen. Diese kann verschiedene Arten von Techniken umfassen, um zu versuchen, mit der Angst umzugehen, die durch das Fehlen eines Mobiltelefons entsteht, wie etwa Yoga, geführte Meditation oder positive Visualisierung.

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