Exkoriationsstörung: Was es ist, Symptome, Ursachen und Behandlung

Die Exkoriationsstörung ist eine psychische Störung, die durch die Angewohnheit gekennzeichnet ist, an der eigenen Haut herumzuzupfen oder sie zu manipulieren, was zu Wunden, Blutergüssen und Narben führen kann, zusätzlich zu einem Scham- oder Schuldgefühl für das Verhalten.

Die auch als Dermattilexomanie bekannte Störung kann durch psychologische Faktoren wie Depressionen und Angstzustände, eine familiäre Vorgeschichte von Zwangsstörungen und Ungleichgewichte im Serotoninspiegel verursacht werden. 

Die Behandlung einer Exkoriationsstörung sollte von einem Psychiater und Psychologen geleitet werden und kann eine kognitive Verhaltenstherapie und ein Training zur Gewohnheitsumkehr umfassen. In manchen Fällen kann die Einnahme von Medikamenten wie Fluoxetin und Sertralin angezeigt sein.

Hauptsymptome

Die Hauptsymptome einer Exkoriationsstörung sind:

  • Zwang, die Haut zu pflücken;
  • Hautverletzungen wie Wunden, Prellungen und Narben;
  • Läsionen, die sich auf eine einzelne Hautregion oder auf mehrere Bereiche konzentrieren; 
  • Scham- oder Schuldgefühle wegen des Stocherns;
  • Erfolglose Versuche, das Verhalten zu kontrollieren.

Darüber hinaus ist es möglich, dass sich Menschen in Bezug auf ihre Haut unwohl fühlen, was sich auf ihr soziales, berufliches und emotionales Leben auswirken kann.

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Wie die Diagnose gestellt wird

Die Diagnose einer Zupfstörung wird von einem Psychiater oder Psychologen durch eine Beurteilung der Häufigkeit und Intensität des Verhaltens gestellt, wobei sichtbare Verletzungen und Versuche, das Zupfen an der Haut zu kontrollieren, berücksichtigt werden können.

Darüber hinaus wird berücksichtigt, welche Auswirkungen die Exkoriationsstörung auf das soziale Leben der Person hat und ob ein weiterer damit verbundener Faktor, wie beispielsweise eine Depression oder eine Zwangsstörung, vorliegt.

Mögliche Ursachen

Die Ursachen einer Exkoriationsstörung können eine Kombination verschiedener Faktoren sein, wie zum Beispiel:

1. Chemische Ungleichgewichte im Gehirn

Ein Ungleichgewicht im Spiegel von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin kann zu dem Drang führen, auf der Suche nach Vergnügen an der Haut herumzuzupfen, da diese Substanzen dem Gehirn helfen, die Stimmung zu regulieren und das Wohlbefinden zu fördern.

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2. Genetische Faktoren

Die Exkoriationsstörung kann mit einer familiären Vorgeschichte von Zwangsstörungen (OCD) oder anderen zwanghaften Verhaltensweisen wie Trichotillomanie, also der Angewohnheit, sich wiederholt die Haare auszureißen, zusammenhängen. Verstehen Sie, was eine Zwangsstörung ist und wie Sie sie behandeln können.

3. Verhaltensfaktoren

Die Angewohnheit, an der Haut herumzuzupfen, kann einfach beginnen, wie das Zupfen an Pickeln oder Unreinheiten, kann jedoch in Momenten der Müdigkeit oder Langeweile zu einer sich wiederholenden und zwanghaften Handlung werden.

4. Psychologische Faktoren

Eine Pickelstörung kann mit Angstzuständen und Depressionen verbunden sein, so dass das Picken an der Haut eine vorübergehende Linderung von emotionalem Stress verschaffen kann.

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Wie die Behandlung durchgeführt wird

Die Behandlung einer Exkoriationsstörung kann Folgendes umfassen:

  • Kognitive Verhaltenstherapie (CBT), bei dem der Psychologe hilft, die Verhaltensweisen zu identifizieren und zu ändern, die zu Abrieb führen;
  • Gewohnheitsumkehrtraining (HRT), eine Technik, bei der der Psychologe Ihnen beibringt, das Exkoriationsverhalten durch alternative Reaktionen zu ersetzen, wie zum Beispiel das Drücken eines Stressballs;
  • Soziale Unterstützung, Unterstützungs- und/oder Familiengruppen können bei der Selbstakzeptanz und Strategien für die Störung helfen.

In einigen Fällen kann der Psychiater die Verwendung von Medikamenten wie Fluoxetin und Sertralin zur Behandlung von Angst- und Depressionsstörungen empfehlen, die zu einer Exkoriationsstörung führen können.