Nervöse Dermatitis ist eine Erkrankung, die durch Symptome wie starken Juckreiz am Körper, rote Flecken, Trockenheit und Schwellung der Haut gekennzeichnet ist.
Nervöse Dermatitis, auch bekannt als Stressdermatitis oder emotionale Allergie, kann beispielsweise mit Faktoren wie genetischer Veranlagung, Stress oder Angst zusammenhängen.
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Bei Vorliegen von Symptomen, die auf eine nervöse Dermatitis hinweisen können, empfiehlt sich die Konsultation eines Hautarztes. Daher führt der Arzt eine umfassende Beurteilung durch und empfiehlt eine geeignete Behandlung, die den Einsatz von Medikamenten, Psychotherapie und die Änderung von Gewohnheiten umfassen kann.
Inhaltsverzeichnis
Symptome einer nervösen Dermatitis
Die Hauptsymptome einer nervösen Dermatitis sind:
- Juckreiz am Körper;
- Rötung der Haut;
- Urtikaria, das sind erhabene rote Flecken auf der Haut;
- Trockenheit der Haut;
- Gefühl von Atemnot;
- Schlaflosigkeit.
Am häufigsten treten Symptome einer nervösen Dermatitis oder emotionalen Allergie auf der Haut auf, da die Haut Nervenenden enthält, die direkt auf Stress und Angst reagieren.
Allerdings variieren die Symptome einer Stressdermatitis von Person zu Person, abhängig vom Alter, der Intensität der Emotionen und der genetischen Veranlagung.
So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose einer nervösen Dermatitis wird von einem Dermatologen anhand der vorliegenden Symptome sowie des Gesundheitszustands und der Familienanamnese der Person gestellt.
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Um die Diagnose zu bestätigen, kann Ihr Arzt auch Allergietests anordnen, um andere Ursachen auszuschließen, die ähnliche Symptome wie eine Stressdermatitis verursachen. Erfahren Sie, wie der Allergietest durchgeführt wird.
Mögliche Ursachen
Die Ursachen der nervösen Dermatitis sind noch nicht vollständig geklärt. Es ist jedoch bereits bekannt, dass Angst und Stress die Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin anregen, Substanzen, die entzündliche Hautreaktionen hervorrufen.
Auch Stress und Ängste führen zu einer erhöhten Empfindlichkeit des Immunsystems und damit zu Veränderungen der Haut.
Darüber hinaus können genetische Veranlagung und überschüssiges Cortisol, wenn es über einen längeren Zeitraum freigesetzt wird, ebenfalls zu Entzündungen der Haut führen.
Wie behandelt man nervöse Dermatitis?
Die Behandlungen für nervöse Dermatitis sind:
1. Medikamente
Ihr Hautarzt oder Allergologe empfiehlt möglicherweise die Verwendung von Antihistaminika wie Loratadin, Dexchlorpheniramin und Hydroxyzin, um Juckreiz und Entzündungen zu reduzieren.
Der Arzt kann auch die Einnahme von Kortikosteroiden zum Einnehmen oder in Form von Salben empfehlen, mit dem Ziel, die Produktion von Entzündungsstoffen oder die Aktivität des Immunsystems zu reduzieren.
Darüber hinaus kann der Arzt zur Behandlung von Angstzuständen und Stress Medikamente wie beispielsweise Lorazepam, Alprazolam, Diazepam oder Sertralin verschreiben.
2. Psychotherapie
Der Arzt kann Psychotherapiesitzungen empfehlen, um der Person zu helfen, besser mit Emotionen und Gefühlen umzugehen und Stress und Ängste abzubauen.
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3. Änderungen des Lebensstils
Zu den Änderungen des Lebensstils, die bei der Behandlung von nervöser Dermatitis helfen, gehören:
- Machen Sie Freizeitaktivitäten wie Bücher lesen, in einem Park spazieren gehen oder Freunde treffen;
- Achten Sie auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung;
- Sorgen Sie für eine gute Nachtruhe und schlafen Sie zwischen 7 und 9 Stunden pro Nacht;
- Üben Sie mindestens dreimal pro Woche körperliche Aktivitäten aus.
- Übe Meditation und/oder Yoga.
Diese Maßnahmen tragen dazu bei, Stress und Ängste langfristig zu kontrollieren und so bei der Behandlung von nervöser Dermatitis zu helfen.
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Ist nervöse Dermatitis heilbar?
Nervöse Dermatitis ist nicht heilbar. Die von Ihrem Arzt verordneten Behandlungen helfen jedoch, die Symptome zu kontrollieren und ein Wiederauftreten zu verhindern.

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