Die Prothrombinzeit oder PT ist ein Bluttest, der die Gerinnungsfähigkeit des Blutes beurteilt, also beispielsweise die Zeit, die benötigt wird, um eine Blutung zu stoppen.
Daher wird der Prothrombinzeittest bei häufigen Blutungen oder Blutergüssen eingesetzt, um die Ursache des Problems zu finden, sowie bei Verdacht auf Leberprobleme und erfordert beispielsweise auch die Messung von TGO, TGP und GGT.
Prothrombin, auch Gerinnungsfaktor II genannt, ist ein von der Leber produziertes Protein, das bei Aktivierung die Umwandlung von Fibrinogen in Fibrin fördert, das zusammen mit Blutplättchen eine Schicht bildet, die Blutungen verhindert. Somit ist Prothrombin ein wesentlicher Faktor für die Blutgerinnung. Verstehen Sie, wie die Gerinnung geschieht.
Inhaltsverzeichnis
Referenzwerte
Die Referenzwerte für die Prothrombinzeit sind:
- TP:10 bis 14 Sekunden, je nach Labor, verwendetem Reagenz und Ausstattung;
- Aktivität von Prothrombin (AP):zwischen 70 und 100 %, was je nach Labor, verwendetem Reagenz und Ausrüstung variieren kann.
Zusätzlich zu TP, demINRZiel ist eine weltweite Vereinheitlichung der Ergebnisse, die es beispielsweise ermöglicht, die Entstehung von Krankheiten und die Wirkung von gerinnungshemmenden Medikamenten genauer einzuschätzen. Daher sollte der INR-Wert für gesunde Menschen zwischen variieren 0,8 e 1.
Werden jedoch orale Antikoagulanzien eingesetzt, muss der Wert zwischen 2 und 3 liegen, abhängig von der Erkrankung, die eine Behandlung mit diesem Medikament erforderlich gemacht hat.
So berechnen Sie INR
Die Berechnung des INR, auch RNI genannt, erfolgt durch das Labor unter Berücksichtigung der verwendeten Reagenzien. Zur Berechnung des INR sind folgende Faktoren notwendig:
- Prothrombinzeit (PT);
- Normale mittlere Prothrombinzeit (NPMR);
- International Sensitivity Index (ISI), der vom Hersteller jeder Charge Thromboplastin-Reagenz bereitgestellt wird.
Die INR-Berechnung erfolgt nach folgender Formel: INR = (TP/TMPN)ISI.
Was bedeutet das Ergebnis?
Das Ergebnis des Prothrombinzeittests kann aus verschiedenen Gründen verändert sein. Daher kann der Arzt bei jeder Änderung neue Tests anordnen, um die richtige Ursache zu ermitteln und mit der Behandlung beginnen zu können. Zu den häufigsten Ursachen gehören:
Hohe Prothrombinzeit
Ein hoher TP liegt vor, wenn die Zeit bis zur Blutstillung länger als der Referenzwert ist. Dies kann folgende Ursachen haben:
- Verwendung von Antikoagulanzien;
- Veränderung der Darmflora;
- Unausgewogene Ernährung;
- Lebererkrankungen;
- Vitamin-K-Mangel;
- Gerinnungsprobleme wie Hämophilie;
Além disso, alguns medicamentos como antibióticos, corticoides e diuréticos também podem alterar o valor do exame, sendo, por isso, aconselhado informar o médico sobre toda a medicação que se está utilizando.
Niedrige Prothrombinzeit
Von einem niedrigen TP spricht man, wenn die Zeit bis zur Blutstillung kürzer ist als der Referenzwert, so dass die Gerinnung sehr schnell erfolgt. Obwohl Blutungen seltener sind und schnell aufhören, besteht daher ein höheres Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln, die zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können.
Zu den Ursachen, die diese Änderung verursachen können, gehören:
- Verwendung von Vitamin-K-Ergänzungsmitteln;
- Übermäßiger Verzehr von Lebensmitteln mit Vitamin K, wie Spinat, Brokkoli oder Leber;
- Verwendung von Östrogentabletten, beispielsweise Antibabypillen.
In diesen Fällen kann es erforderlich sein, mit der Anwendung von Antikoagulanzien oder Heparin-Injektionen zu beginnen, bis die Ursache der Veränderung identifiziert ist. Danach wird der Arzt die am besten geeignete Behandlung empfehlen.

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