Ein Wachkoma ist eine Bewusstseinsveränderung, bei der die Person aufmerksam und bei Bewusstsein zu sein scheint und beispielsweise ihre Augen öffnet und schließt, aber nicht auf Reize reagiert.
Wachkoma ist ein alter Begriff, der zur Bezeichnung des vegetativen Zustands verwendet wurde und durch Verletzungen des Gehirns wie Kopftrauma, Aneurysma, Tumor und Schlaganfall verursacht werden kann.
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Die Behandlung des Wachkomas muss von einem multidisziplinären Team mit dem Ziel durchgeführt werden, Komplikationen zu vermeiden und umfasst in der Regel Physiotherapiesitzungen, parenterale Ernährung und den Einsatz von Medikamenten.
Inhaltsverzeichnis
Merkmale des Wachkomas
Die Hauptmerkmale eines Wachkomas sind:
- Öffne und schließe deine Augen;
- Mangelnde Interaktion mit Menschen;
- Blinzeln als Reaktion auf laute Geräusche;
- Fehlen von Bewusstsein und kognitiven Funktionen;
- Zu regelmäßigen Zeiten aufwachen und schlafen;
- Harn- und Stuhlinkontinenz;
- Fehlende Reaktionen auf visuelle, akustische, taktile oder schädliche Reize.
Obwohl es keine willkürlichen Bewegungen gibt, werden der Herzschlag, die Körpertemperatur und die Atmung der Person kontrolliert, da die Regionen des Gehirns, die lebenswichtige Funktionen steuern, normal funktionieren.
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So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose eines Wachkomas wird von einem Neurologen durch Beurteilung der Anzeichen und körperliche Untersuchung der Person gestellt.
Darüber hinaus führt der Arzt auch einige Tests durch, wie zum Beispiel die Glasgow-Skala, ein Instrument, das dabei hilft, den Grad des Bewusstseins zu bewerten, wie z. B. Augenöffnung, verbale Reaktion und willkürliche Bewegungen als Reaktion auf einen Befehl.
Darüber hinaus verlangt der Arzt beispielsweise auch Untersuchungen wie MRT, Elektroenzephalogramm und Computertomographie.
Wenn Sie das Risiko eines Wachkomas bestätigen möchten, vereinbaren Sie einen Termin mit dem Arzt in der Region, die Ihnen am nächsten liegt:
Mögliche Ursachen
Mögliche Ursachen für ein Wachkoma sind:
- Hirntrauma aufgrund eines Autounfalls oder einer Körperverletzung;
- Schlaganfall oder Herzinfarkt;
- Meningitis;
- Enzephalitis;
- Überdosis;
- Ertrinken;
- Aneurysma;
- Tumor im Gehirn.
Darüber hinaus kann das Wachkoma auch durch neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson oder durch metabolische Veränderungen im Gehirn wie die Wernicke-Enzephalopathie verursacht werden.
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Wie die Behandlung durchgeführt wird
Abhängig von der Ursache des Wachkomas umfasst die Behandlung:
- Atem- und Bewegungsphysiotherapie,um die Muskelmasse zu erhalten und osteoartikulären und Atemwegsproblemen vorzubeugen;
- Medikamente: um beispielsweise Situationen wie Thrombosen, Lungen- und Harnwegsinfektionen sowie Druckgeschwüren vorzubeugen;
- Parenterale Ernährung: zur Vorbeugung von Gewichtsverlust und Nährstoffmangel und zur Vermeidung von Komplikationen wie Atemwegsinfektionen;
- Tägliche Pflege: wie Baden, Wechseln von Kleidung und Windeln, Umlagerung der Person alle 2 Stunden und Anlegen von Verbänden.
Die Behandlung des Wachkomas muss von einem multidisziplinären Team durchgeführt werden, zu dem ein Neurologe, ein Physiotherapeut, eine Krankenschwester und ein Ernährungsberater gehören, und zielt darauf ab, mögliche Veränderungen zu überwachen und Komplikationen vorzubeugen.
Gibt es ein Heilmittel gegen Essen im Wachzustand?
In einigen Fällen kann ein Wachkoma geheilt werden, insbesondere wenn es weniger als einen Monat anhält und durch reversible Erkrankungen wie eine Überdosis verursacht wird, oder wenn ein Trauma weniger als 12 Monate anhält.
Wenn es jedoch durch nicht-traumatische Verletzungen verursacht wird oder bei neurodegenerativen Erkrankungen, Stoffwechselproblemen oder angeborenen Fehlbildungen, ist eine Heilung des Wachkomas über einen Zeitraum von mehr als 6 Monaten unwahrscheinlich.

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