Salze und Lösungen zur oralen Rehydrierung sind Produkte, die dazu dienen, angesammelte Wasser- und Elektrolytverluste auszugleichen oder die Flüssigkeitszufuhr bei Menschen mit Erbrechen oder akutem Durchfall aufrechtzuerhalten.
Lösungen sind gebrauchsfertige Produkte, die Elektrolyte und Wasser enthalten, während Salze lediglich Elektrolyte sind, die vor der Verwendung noch in Wasser verdünnt werden müssen.
Die orale Rehydrierung ist ein sehr wichtiger Schritt bei der Behandlung von Erbrechen und Durchfall, da sie einer Dehydrierung vorbeugt, die schwerwiegende Folgen für den Körper haben kann. Erfahren Sie, wie Sie die Anzeichen und Symptome einer Dehydrierung erkennen.
Welche Produkte sollen verwendet werden?
Orale Rehydratationssalze und -lösungen sind in Apotheken beispielsweise unter den Namen Rehidrat, Floralyte, Hidrafix, Pedialyte oder Hidralyte erhältlich. Erfahren Sie, wie Sie Hidralyte verwenden.
Diese Produkte enthalten Natrium, Kalium, Chlor, Citrat, Glukose und Wasser, die zur Vorbeugung von Dehydrierung unerlässlich sind.
Wie zu verwenden
Orale Rehydrationslösungen sollten nur verwendet werden, wenn dies von einem medizinischen Fachpersonal empfohlen wird.
Im Allgemeinen sollten diese Lösungen oder verdünnten Salze nach jedem Durchfall-Stuhlgang oder Erbrechen in der folgenden Menge eingenommen werden:
- Kinder bis 1 Jahr: 50 bis 100 ml;
- Kinder im Alter von 1 bis 10 Jahren: 100 bis 200 ml;
- Kinder und Erwachsene über 10 Jahre: 400 ml oder nach Bedarf.
Im Allgemeinen sollten orale Rehydrationslösungen und zubereitete Salze nach dem Öffnen oder Zubereiten maximal 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.
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Können Säfte, Tees und Suppen die orale Rehydrierung ersetzen?
Um die Flüssigkeitszufuhr aufrechtzuerhalten, können industriell hergestellte oder selbstgemachte Flüssigkeiten wie Säfte, Tees, Suppen, selbstgemachtes Serum und grünes Kokoswasser verwendet werden.
Allerdings enthalten diese Flüssigkeiten wenig Natrium und Kalium, weshalb sie nicht zur Rehydrierung bei schwererer Dehydrierung empfohlen werden, da sie möglicherweise nicht die notwendigen Mineralsalze ersetzen.
Daher wird in schwereren Fällen und nach ärztlicher Begründung empfohlen, die orale Rehydratation mit industriellen Lösungen durchzuführen, deren Konzentrationen ihrer Bestandteile innerhalb der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Bereiche liegen.
Darüber hinaus sollte die Verwendung von hausgemachtem Serum als Rehydrator in schwereren Fällen vermieden werden, da seine Zusammensetzung sehr unterschiedliche Konzentrationen gelöster Stoffe aufweisen kann und das Risiko besteht, dass es ungeeignet ist, da es mehr Zucker und/oder mehr Salz als empfohlen enthält.

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