Übermäßiger Hunger: Was es sein kann (und was zu tun ist)

Übermäßiger Hunger kann durch unzureichende Ernährung, Stress, Essattacken, unzureichenden Schlaf oder gesundheitliche Probleme wie Dehydrierung, Diabetes und Hyperthyreose verursacht werden.

Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass ein erhöhter Hunger im Jugendalter normal ist, wenn junge Menschen schnell wachsen und große hormonelle Veränderungen im Körper stattfinden.

Bei anhaltendem übermäßigem Hungergefühl und/oder weiteren Symptomen empfiehlt sich die Konsultation eines Hausarztes, um eine korrekte Diagnose stellen und ggf. eine entsprechende Behandlung einleiten zu können.

Situationen, die übermäßigen Hunger verursachen können, sind:

1. Dehydrierung

Übermäßiger Hunger kann durch Dehydrierung verursacht werden, da der Körper Durst mit dem Hungergefühl verwechseln kann.

Dehydration kann auch Symptome und Anzeichen wie Kopfschmerzen, trockene Haut, rissige Lippen und sehr gelben Urin verursachen.

Was zu tun: Bei bestätigter Dehydrierung kann der Arzt empfehlen, täglich 2 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen, darunter Wasser, Tees, Fruchtsäfte und Suppen. Wissen Sie, wie viele Liter Wasser Sie pro Tag trinken sollten.

In manchen Fällen kann die Flüssigkeitszufuhr je nach ärztlichem Rat auch durch die Einnahme von hausgemachtem Serum oder im Krankenhaus erfolgen, indem das Serum direkt in die Vene injiziert wird.

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2. Essattacken

Binge-Eating ist eine psychische Störung, die durch Symptome und Anzeichen wie emotionalen Hunger gekennzeichnet ist, also übermäßigen Hunger, auch wenn der Körper keine Kalorien benötigt.

So kommt es bei Menschen mit Essattacken zu Phasen, in denen sie in kurzer Zeit große Nahrungsmengen zu sich nehmen und beispielsweise Schwierigkeiten haben, mit dem Essen aufzuhören, wenn sie sich satt fühlen.

Was zu tun: Bei Verdacht auf Essattacken sollten Sie einen Ernährungsberater oder Arzt konsultieren, damit eine entsprechende Diagnose gestellt und die beste Behandlung eingeleitet werden kann.

Die Behandlung kann Psychotherapiesitzungen, Ernährungsumstellung, körperliche Aktivität und in einigen Fällen die Einnahme von Appetitzüglern wie beispielsweise Sibutramin, Fluoxetin und Topiramat umfassen.

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3. Unzureichende Ernährung

Eine unzureichende, ballaststoff- und/oder proteinarme Ernährung kann zu übermäßigem Hungergefühl führen, da die Verdauung dieser Nährstoffe durch den Körper länger dauert und das Sättigungsgefühl gefördert wird.

Auch der Verzehr von Lebensmitteln, die aus Weißmehl bestehen und/oder einen hohen Zuckergehalt haben, verursacht Hunger. Dies liegt daran, dass diese Lebensmittel vom Körper schnell verdaut werden und nicht das Sättigungsgefühl fördern.

Was zu tun: Um den Hunger zu kontrollieren, wird empfohlen, vorrangig ballaststoffreiche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Gemüse, Vollkornprodukte, Ölsaaten, Samen und Hülsenfrüchte zu sich zu nehmen. Wichtig ist auch, zu jeder Mahlzeit eine Portion Protein zu sich zu nehmen.

Sie sollten auch den übermäßigen Verzehr von Lebensmitteln vermeiden, die viel Zucker enthalten und aus raffiniertem Mehl hergestellt werden, wie zum Beispiel Eis, Kuchen, Gelee, Schokolade und weißer Reis.

4. Stress

Chronischer Stress verursacht Veränderungen in den Nebennieren, die zu einem erhöhten Cortisolspiegel führen, einem Hormon, das den Zuckerspiegel erhöht und zu übermäßigem Hunger führt.

Darüber hinaus kann Stress auch die Aufnahme von fett- und/oder zuckerreichen Lebensmitteln erhöhen.

Was zu tun: Nach einer Stressdiagnose durch einen Arzt kann die empfohlene Behandlung mit Medikamenten wie Sertralin, Paroxetin und Propranolol erfolgen.

Der Arzt kann auch die Verwendung natürlicher Beruhigungsmittel, Psychotherapiesitzungen und Änderungen des Lebensstils wie körperliche Aktivität und Meditation und/oder Yoga empfehlen.

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Swip Health.com/estresse

5. Unzureichender Schlaf

Übermäßiger Hunger ist eines der möglichen Symptome von unzureichendem Schlaf, z. B. wenige Stunden Schlaf oder schlechter Schlaf.

Dies liegt daran, dass wenig oder schlechter Schlaf die ausreichende Produktion von Leptin und Ghrelin hemmt, Hormone, die Appetit und Sättigung ausgleichen, was zu einem Anstieg der Kalorienaufnahme im Laufe des Tages führt.

Was zu tun: Einige Tipps, die Ihnen helfen, besser zu schlafen, sind: Jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen; mindestens 7 Stunden am Tag schlafen; Vermeiden Sie die Nutzung digitaler Geräte vor dem Schlafengehen. und vermeiden Sie das Rauchen und den Konsum von Koffein und Alkohol in der Nacht.

Wenn diese Tipps nicht helfen, ist es ratsam, Ihren Hausarzt zu konsultieren, damit eine vollständige Beurteilung durchgeführt und eine Behandlung empfohlen werden kann, die beispielsweise den Einsatz von Medikamenten wie Melatonin, Passionsblume oder Antidepressiva umfassen kann.

6. Schwangerschaft

Übermäßiger Hunger ist aufgrund des erhöhten Energiebedarfs des Babys ein mögliches Symptom einer Schwangerschaft und emotionaler Hunger aufgrund der Angst, die diese Phase bei Frauen hervorrufen kann.

Was zu tun: Es ist ratsam, einen Ernährungsberater zu konsultieren, um den Ernährungsbedarf der Frau zu ermitteln und eine angemessene Ernährung zu empfehlen, um Übergewicht während der Schwangerschaft zu vermeiden.

So kann der Ernährungsberater die Aufnahme gesunder Lebensmittel, wie beispielsweise Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und fettarme Proteine, empfehlen. Erfahren Sie, was Sie essen und was Sie vermeiden sollten, um eine Gewichtszunahme während der Schwangerschaft zu vermeiden.

7. TPM

Während des PMS können bei manchen Frauen Symptome wie übermäßiger Hunger und ein gesteigertes Verlangen nach süßen Speisen auftreten.

Dies kann auf erhöhte Spiegel der Hormone Östrogen und Progesteron sowie auf eine Verringerung des Neurotransmitters Serotonin zurückzuführen sein.

Was zu tun: Die PMS-Behandlung kann von einem Arzt empfohlen werden und kann beispielsweise mit Medikamenten wie Verhütungsmitteln, entzündungshemmenden Mitteln wie Ponstan und Ibuprofen, Antidepressiva und Anxiolytika durchgeführt werden.

8. Diabetes

Übermäßiger Hunger ist eines der Symptome von Diabetes. Dies liegt daran, dass die Zellen bei dieser Krankheit nicht in der Lage sind, Glukose als Energie zu nutzen, wodurch die Energie im Körper reduziert und somit der Appetit gesteigert wird.

Was zu tun: Bei Verdacht auf Diabetes ist es wichtig, einen Hausarzt oder Endokrinologen aufzusuchen, damit die richtige Diagnose gestellt werden kann.

Abhängig von der Art dieser Erkrankung kann die Diabetesbehandlung durch die Verwendung von injizierbarem Insulin, oralen Antidiabetika, einer Ernährungsumstellung und körperlicher Bewegung erfolgen.

9. Nebenwirkungen von Medikamenten

Kortikosteroide, Antidepressiva und Antihistaminika sind einige Medikamente, die als eine der Nebenwirkungen übermäßigen Hunger verursachen können.

Was zu tun: In diesen Fällen wird empfohlen, den Arzt zu informieren, der das Arzneimittel verschrieben hat. Auf diese Weise kann der Arzt die Dosierung anpassen oder das verwendete Arzneimittel ändern.

10. Hypoglykämie

Eine Hypoglykämie tritt auf, wenn der Blutzuckerspiegel zwischen 55 und 69 mg/dl liegt.

Zu den Symptomen einer Hypoglykämie gehören beispielsweise übermäßiger Hunger, Zittern, Schwäche, Schläfrigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen und Taubheitsgefühle in Lippen und Zunge.

Was zu tun: Die Behandlung einer Hypoglykämie variiert je nach Schwere der Erkrankung. Wenn die Person bei Bewusstsein ist, wird empfohlen, 1/2 Tasse Apfel-, Orangen- oder Traubensaft zu trinken; oder 1/2 Dose normales Soda; oder 1 Esslöffel Zucker, Honig oder Maissirup.

Anschließend sollte die Glukose erneut gemessen werden und wenn der Blutzucker immer noch unter 70 mg/dL liegt, wird empfohlen, eine der vorherigen Optionen einzunehmen, bis sich der Glukosewert normalisiert.

Bei schwerer Hypoglykämie, wenn der Blutzucker unter 55 mg/dl liegt, sollte eine Glucagon-Injektion verabreicht werden. Falls zu Hause verfügbar, warten Sie etwa 20 Minuten und überprüfen Sie den Blutzuckerspiegel. Bleibt der Wert immer noch niedrig, ist es wichtig, den nächstgelegenen Notdienst zu rufen.

11. Darmwürmer

Mangelnder oder übermäßiger Appetit sowie Bauchschmerzen, häufiger Durchfall und Juckreiz im Anus sind einige der Symptome von Darmwürmern.

Darmwürmer sind Parasiten, die die Darmwand befallen und normalerweise durch den Verzehr von kontaminiertem Wasser oder Nahrungsmitteln oder durch Barfußlaufen auf kontaminiertem Boden übertragen werden.

Was zu tun: Wenn die Diagnose Darmwürmer bestätigt wird, kann der Arzt orale Medikamente wie Metronidazol, Albendazol und Mebendazol verschreiben.

Hygienemaßnahmen wie gründliches Händewaschen vor und nach dem Toilettengang, vor der Essenszubereitung und die ordnungsgemäße Desinfektion von Obst und Gemüse tragen dazu bei, eine erneute Kontamination zu verhindern.

12. Hyperthyreose

Bei einer Hyperthyreose kommt es zu einer Steigerung des Stoffwechsels, was zu Symptomen wie übermäßigem Hunger, erhöhter Herzfrequenz und Gewichtsverlust führt.

Ständiger Hunger scheint eine Möglichkeit zu sein, die Nahrungsaufnahme anzuregen, um den Stoffwechsel hochzuhalten.

Was zu tun: Wenn eine Hyperthyreose vom Arzt bestätigt wird, kann die Behandlung mit Medikamenten, Jodtherapie oder einer Operation erfolgen.

13. Iss schnell

Schnelles Essen kann zu einem ständigen Hungergefühl führen, da der Körper Zeit braucht, um Sättigungssignale zu aktivieren. Wenn eine Person zu schnell mit dem Essen aufhört, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie sich nicht satt fühlt und kurz darauf wieder essen möchte.

Darüber hinaus neigt man bei schnellem Essen dazu, eine größere Menge in derselben Mahlzeit zu sich zu nehmen, was das Gefühl „essen und nicht satt sein“ verstärken und den Wunsch nach einem späteren Snack verstärken kann.

Was zu tun:Es wird empfohlen, dass die Mahlzeiten mindestens 15–20 Minuten dauern, zwischen den Bissen eine Pause einlegen und vor dem Schlucken mehr kauen. Wichtig ist auch, Ablenkungen wie Handy oder Fernseher zu vermeiden, um das Sättigungsgefühl besser wahrzunehmen.

Um das Sättigungsgefühl länger aufrechtzuerhalten, ist es interessant, Mahlzeiten mit Proteinen, Ballaststoffen und gesunden Fetten zuzubereiten, da diese Kombination in der Regel kurz danach das Hungergefühl reduziert.

Sehen Sie sich das folgende Video an, um zu erfahren, was Sie tun können, um nicht hungrig zu werden:

3 TIPPS, UM KEIN HUNGER ZU VERFÜHLEN

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