Phenylephrin: wozu es dient, wie man es verwendet und welche Nebenwirkungen es hat

Phenylephrin ist ein abschwellendes Mittel für die Nase, das bei Grippe, Erkältungen, Sinusitis oder allergischer Rhinitis angezeigt ist, da es hilft, die Symptome einer laufenden oder verstopften Nase oder einer verstopften Nase zu lindern.

Dieses Mittel ist in Kombination mit Brompheniramin oder Chlorpheniramin in Tabletten- oder Sirupform unter den Namen Decongex, Resfenol oder MultiGrip erhältlich.

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Phenylephrinhydrochlorid sollte nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden und ist auch in Krankenhäusern in Form einer Injektion beispielsweise bei niedrigem Blutdruck oder Schock erhältlich.

Wozu dient es?

Phenylephrinhydrochlorid ist angezeigt für:

  • Griffe;
  • Erkältung;
  • Sinusitis;
  • Allergische Rhinitis.

Dieses abschwellende Mittel für die Nase lindert das Gefühl einer laufenden oder verstopften Nase, ständigem Niesen oder einer juckenden Nase, die durch Allergien oder Atemwegsinfektionen verursacht wird.

Phenylephrin wird in Verbindung mit anderen Substanzen gefunden und sollte unter Berücksichtigung des Rats eines Hals-Nasen-Ohrenarztes angewendet werden.

Wie zu verwenden

Phenylephrin muss oral eingenommen werden und die Tabletten oder Kapseln müssen im Ganzen, ohne sie zu zerbrechen oder zu kauen, und mit einem Glas Wasser eingenommen werden.

Die Sirupdosis muss mit dem in der Verpackung enthaltenen Messbecher abgemessen werden.

Im Falle von injizierbarem Phenylephrin muss es im Krankenhaus durch Injektion in eine Vene, einen Muskel oder unter die Haut angewendet werden.

Dosierung von Phenylephrin

Die Dosierung von Phenylephrin variiert je nach Zusammensetzung und Alter, darunter:

1. Bronpheniraminmaleat + Phenylephrinhydrochlorid

Bronpheniramin + Phenylephrin (Descon, Decongex Plus, Hiscongex oder Coristina D Congest) ist in Tabletten- oder Sirupform erhältlich.

Die Dosierung variiert je nach Alter und Präsentation des Arzneimittels und umfasst:

Präsentation Dosierung (Dosis)

Bronpheniramin-Tabletten 12 mg + Phenylephrin 15 mg

(Descon, Decongex Plus, Hiscongex oder Coristina D Congest)

Erwachsene: 1 Tablette Brompheniramin + Phenylephrin, zweimal täglich, morgens und abends.

Die Höchstdosis sollte 2 Tabletten pro Tag, aufgeteilt auf mehrere Dosen, nicht überschreiten.

Bronpheniraminsirup 0,4 mg/ml + Phenylephrin 1 mg/ml

(Decongex Plus)

– Kinder über 2 Jahre: 2,5 bis 5 ml Decongex Plus-Sirup, was ¼ bis ½ Messbecher entspricht, 4-mal täglich;

– Erwachsene: 10 bis 15 ml Decongex Plus-Sirup, was 1 bis 1 ½ Messbechern entspricht, 3 bis 4 Mal täglich.

Kinder über 2 Jahre sollten Brompheniramin + Phenylephrinsirup nur nach Rücksprache mit ihrem Kinderarzt anwenden.

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2. Paracetamol + Chlorpheniramin + Phenylephrin

Paracetamol 400 mg + Chlorpheniraminmaleat 4 mg + Phenylephrinhydrochlorid 4 mg (Cimegripe, Resfenol oder MultiGrip) ist in Kapselform erhältlich.

Die empfohlene Dosis für Erwachsene im Alter von 18 bis 60 Jahren beträgt 1 Kapsel Paracetamol + Chlorpheniramin + Phenylephrin alle 4 Stunden.

Sie sollten die Gesamtmenge von 5 Kapseln pro Tag bei maximal 3 Behandlungstagen oder nach ärztlichem Rat nicht überschreiten. Erfahren Sie, wie Sie Cimegripe in Form von Tropfen einnehmen.

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3. Injizierbares Phenylephrinhydrochlorid

Injizierbares Phenylephrinhydrochlorid 10 mg/ml wird in Krankenhäusern nur durch Injektion in eine Vene, einen Muskel oder unter die Haut verwendet.

Dosierung und Verabreichungsweg müssen vom Arzt angegeben werden, da sie je nach behandelter Erkrankung variieren können.

Injizierbares Phenylephrin ist typischerweise bei Hypotonie oder Schock oder zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks beispielsweise während einer Vollnarkose oder einer Spinalanästhesie angezeigt.

Mögliche Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen von Phenylephrinhydrochlorid sind Schläfrigkeit, Übelkeit, Augenschmerzen, Schwindel, Herzklopfen, Mundtrockenheit, Magenbeschwerden, Durchfall, Zittern oder erhöhter Durst.

Darüber hinaus kann es auch zu Erbrechen, Verstopfung, Juckreiz oder Rötung des Körpers, Haut- oder Augenreizungen oder schweren allergischen Reaktionen kommen. Erfahren Sie, wie Sie die Symptome einer allergischen Reaktion erkennen.

Phenylephrin in Verbindung mit Paracetamol kann bei Anwendung in höheren als den empfohlenen Dosen eine arzneimittelinduzierte Hepatitis verursachen. In diesem Fall sollten Sie sofort die Notaufnahme aufsuchen.

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Wer sollte es nicht verwenden?

Phenylephrin ist in den folgenden Situationen kontraindiziert:

  • Schwangerschaft oder Stillzeit;
  • Diabetes oder Schilddrüsenprobleme;
  • Hoher Blutdruck oder Herzerkrankungen;
  • Glaukom;
  • Vergrößerte Prostata;
  • Chronisches Nierenversagen oder schweres Leberversagen.

Darüber hinaus sollte dieses Mittel nicht von Personen verwendet werden, die gegen Phenylephrin oder einen anderen Bestandteil der Formel allergisch sind.

Personen, die mit Bronchodilatatoren oder Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) wie Isocarboxazid, Phenelzin oder Tranylcypromin behandelt werden, sollten Phenylephrinhydrochlorid ebenfalls nicht verwenden.

Kinder über 2 Jahre sollten Phenylephrin nur auf Anweisung ihres Kinderarztes anwenden.