Phaseolamin: Was es ist, wozu es dient und wie man es verwendet

Phaseolamin ist ein Glykoprotein, das aus weißen Bohnen dieser Art gewonnen wirdPhaseolus vulgaris, das zur Gewichtsreduktion empfohlen wird, da es dazu beiträgt, die Aufnahme von Kohlenhydraten aus der Nahrung zu reduzieren, die Verdauung von Stärke zu hemmen und so zur Reduzierung der aufgenommenen Kalorien beiträgt.

Durch die Verringerung der Aufnahme von Kohlenhydraten aus den Mahlzeiten trägt Phaseolamin auch zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels nach den Mahlzeiten bei und kann als Ergänzung zur Behandlung von Typ-2-Diabetes empfohlen werden.

Phaseolamin ist in Form von Kapseln in Apotheken oder Reformhäusern erhältlich und sollte unter Anleitung eines Endokrinologen, Ernährungsberaters oder Ernährungsberaters angewendet werden.

Wozu dient es?

Phaseolamin ist angezeigt für:

  • Gewichtsverlust bei Diäten zur Gewichtsreduktion;
  • Blutzuckerkontrolle bei nicht insulinpflichtigen Diabetikern.

Phaseolamin hemmt die Alpha-Amylase, ein Enzym, das für den Kohlenhydratabbau verantwortlich ist, und reduziert auf diese Weise die Verdauung und Aufnahme von Kohlenhydraten aus der Nahrung.

Daher kann Phaseolamin auch zur Verbesserung der Magen-Darm-Gesundheit beitragen, denn wenn das Kohlenhydrat unverdaut ist, wird es von Darmbakterien genutzt und verbessert so die Darmflora und die Verdauungsgesundheit.

Hilft Phaseolamin beim Abnehmen?

Phaseolamin kann Ihnen beim Abnehmen helfen, da es die Aufnahme von Kohlenhydraten aus der Nahrung verringert.

Die Anwendung muss jedoch unter Anleitung eines Endokrinologen oder Ernährungsberaters erfolgen, verbunden mit einer Diät zur Gewichtsabnahme und regelmäßiger körperlicher Aktivität. 

Wie zu verwenden

Die Phaseolamin-Kapsel sollte etwa 30 Minuten vor dem Verzehr von kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln wie Brot, Nudeln, Reis und Kartoffeln oral mit einem Glas Wasser eingenommen werden.

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Phaseolamin-Kapseln sind in verschiedenen Dosierungen erhältlich, wobei die empfohlene Dosis für Erwachsene zwischen 250 und 1500 mg pro Tag liegt und in drei Einzeldosen eingenommen wird.

Um bessere Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt es sich außerdem, sich körperlich zu betätigen und sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren.

Mögliche Nebenwirkungen

Die häufigste Nebenwirkung von Phaseolamin ist Durchfall, insbesondere zu Beginn der Behandlung, bei Anwendung in höheren als den empfohlenen Dosen oder in Verbindung mit einer stärke-, protein- oder fettreichen Ernährung.

Weitere mögliche Nebenwirkungen, die bei der Anwendung von Phaseolamin auftreten können, sind Übelkeit, Blähungen im Darm, Schwellungen im Bauchraum oder Kopfschmerzen.

Wer sollte es nicht verwenden?

Phaseolamin sollte nicht von schwangeren oder stillenden Frauen, Kindern oder insulinpflichtigen Diabetikern angewendet werden.

Darüber hinaus sollte dieses Nahrungsergänzungsmittel nicht von Personen eingenommen werden, die gegen Phaseolamin oder einen anderen Bestandteil der Kapseln allergisch sind.

Menschen mit schweren Magen-Darm-Erkrankungen sollten vor der Anwendung von Phaseolamin ihren Arzt konsultieren.