Unter Schwitzen versteht man die Schweißproduktion der Haut, die normalerweise bei steigender Körpertemperatur auftritt und dem Körper dabei hilft, diese zu regulieren.
Schwitzen wird im Allgemeinen durch heiße Umgebungen, körperliche Anstrengung, starke Emotionen oder die Einnahme einiger Medikamente wie Antidepressiva verursacht, kann aber auch auf die Wechseljahre und Krankheiten wie Hypothyreose, Diabetes oder Lymphome hinweisen, insbesondere wenn andere Symptome wie Fieber oder Gewichtsverlust auftreten.
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Bei Verdacht auf übermäßiges Schwitzen empfiehlt es sich, einen Dermatologen oder Allgemeinmediziner aufzusuchen. Zusätzlich zur Behandlung der Ursache können Maßnahmen wie der Verzicht auf scharfe Speisen und enge Kleidung, schweißhemmende Produkte, anticholinerge Medikamente und manchmal auch eine Operation angezeigt sein.
Inhaltsverzeichnis
Schwitzsymptome
Die Hauptsymptome des Schwitzens sind:
- Sichtbarer Schweiß auf Stirn, Händen, Füßen, Achselhöhlen, Nacken, Leistengegend oder Rücken;
- Nasse oder schweißgetränkte Kleidung oder Socken;
- Gefühl von Schweiß, der über die Stirn oder den Rücken läuft;
- Hände nass vor Schweiß;
- Schlechter Geruch in den Füßen oder Achseln;
- Nachts mit Schweiß aufwachen;
- Hitzewallungen.
Die Symptome des Schwitzens können je nach Ursache unterschiedlich sein und weisen nicht immer auf gesundheitliche Probleme hin. Sie können jedoch zu körperlichen oder psychischen Beschwerden führen, insbesondere wenn sie übermäßig stark ausgeprägt sind.
In diesen Fällen ist es wichtig, einen Dermatologen aufzusuchen, um die Ursache zu ermitteln und gegebenenfalls die am besten geeignete Behandlung einzuleiten.
Vereinbaren Sie einen Termin bei einem Hautarzt in Ihrer Nähe:
Ist eine Schweißallergie möglich?
Ja, das ist möglich. Das Immunsystem kann übertrieben auf Schweißproteine reagieren, was zu Symptomen wie Hautreizungen, dem Auftreten kleiner Beulen auf der Haut, roten Flecken, Juckreiz oder Brennen der Haut führen kann.
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Hauptursachen
Die Hauptursachen für Schwitzen sind:
- Heiße Umgebungen, einschließlich Sauna;
- Körperliche Betätigung;
- Intensive Emotionen und Angst;
- Fieber;
- Übergewicht oder Fettleibigkeit;
- Menopause;
- Scharfe Speisen und heiße Getränke;
- Übermäßiger und häufiger Alkoholkonsum;
- Einnahme einiger Medikamente wie Antidepressiva und Antipsychotika;
- Erkrankungen wie Hyperthyreose, Diabetes mellitus, Tuberkulose oder Lymphom.
Darüber hinaus kommt es nach der Pubertät häufiger zu Schwitzen, insbesondere bei Jungen, und nimmt mit zunehmendem Alter tendenziell ab, was typischerweise auf eine Abnahme der körperlichen Aktivität zurückzuführen ist, was bei älteren Menschen normal ist. Informieren Sie sich über die Hauptursachen für übermäßiges Schwitzen.
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Was kann Nachtschweiß sein?
Nachtschweiß kann durch heiße, schlecht belüftete Umgebungen, zu viele Decken oder Kleidung beim Schlafen und/oder Angstzustände verursacht werden, kann aber auch auf Krankheiten wie Tuberkulose und Lymphome hinweisen, und andere Symptome wie Gewichtsverlust und Fieber sind häufig. Erfahren Sie mehr über andere Ursachen für Nachtschweiß und was Sie tun können.
Wann schwitzt man übermäßig?
Als übermäßiges Schwitzen gilt, wenn die Schweißproduktion intensiv und häufig ist, sechs Monate oder länger anhält und die täglichen Aufgaben beeinträchtigt. In diesen Fällen wird starkes Schwitzen als Hyperhidrose bezeichnet.
Kommt es häufig zu Schwitzen an Händen, Füßen und Achselhöhlen?
Schwitzen an Händen, Füßen und Achselhöhlen kommt aufgrund der großen Konzentration von Schweißdrüsen in der Haut dieser Körperteile häufig vor und weist nicht immer auf ein Problem hin. Sehen Sie sich die Hauptursachen für verschwitzte Hände an.
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Was tun bei übermäßigem Schwitzen?
Die Behandlung von übermäßigem Schwitzen richtet sich nach der Ursache und muss gezielt bei der Krankheit erfolgen, die die übermäßige Schweißproduktion verursacht.
Zu den Maßnahmen, die übermäßiges Schwitzen reduzieren können, gehören jedoch:
- Vermeiden Sie scharfe Speisen und sehr heiße Getränke;
- Bevorzugen Sie lockere Baumwollkleidung;
- Vermeiden Sie stickige oder sehr überfüllte Umgebungen;
- Tragen Sie Schuhe, die Ihre Füße atmen lassen.
- Vermeiden Sie häufigen und übermäßigen Alkoholkonsum;
- Verwenden Sie saugfähige Einlegesohlen und Einlagen;
- Tragen Sie Antitranspirant-Produkte wie Deodorants, Salben, Puder und Lotionen auf die betroffenen Körperteile auf.
Darüber hinaus kann der Dermatologe manchmal auch spezifischere Behandlungen empfehlen, wie z. B. eine Iontophorese-Therapie, die Anwendung von Botulinumtoxin, anticholinerge Medikamente oder eine Operation zur Kontrolle des Schwitzens. Entdecken Sie die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten für übermäßiges Schwitzen.
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Heilmittel gegen übermäßiges Schwitzen
Die am häufigsten empfohlenen Mittel gegen Schwitzen sind Lotionen, Salben und Puder mit Aluminiumchlorid-Hexahydrat, die täglich vor dem Schlafengehen auf die trockene Haut aufgetragen werden sollten.
Weitere Möglichkeiten sind anticholinerge Medikamente wie Oxybutynin, die normalerweise bei schwerstem Schwitzen indiziert sind und nur unter ärztlicher Anleitung eingesetzt werden sollten.

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