Bei einem Zahnimplantat handelt es sich um ein Verfahren, bei dem ein Stift im Kieferknochen befestigt wird, der als Stütze für die Platzierung eines künstlichen Zahns dient.
Dieser Eingriff ist angezeigt, wenn ein oder mehrere Zähne verloren gehen, sei es aufgrund von Karies, Parodontitis oder Infektionen, und wird in der Zahnarztpraxis, in der Regel unter örtlicher Betäubung, durchgeführt.
Nach dem Eingriff empfiehlt der Zahnarzt möglicherweise die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten, Antibiotika und Analgetika, um die Genesung zu fördern und Schmerzen zu lindern, und rät außerdem zu Ruhe und Mundhygiene.
Inhaltsverzeichnis
Wann ist angegeben
In folgenden Fällen kann der Zahnarzt Zahnimplantate empfehlen:
- Verlust eines oder mehrerer Zähne, bei Infektionen, tiefen Hohlräumen, Traumata oder parodontalen Erkrankungen;
- Wiederherstellung wesentlicher Funktionen, wie Kauen und Sprechen;
- Verbesserte Lächelnästhetik und Selbstwertgefühl.
In manchen Fällen von Kiefergelenksschmerzen können Zahnimplantate indiziert sein, wenn die Ursache im Zahnverlust oder im Bissungleichgewicht liegt.
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Unterschied zwischen Prothese und Zahnimplantat
Das Zahnimplantat ist ein im Knochen befestigter Pfosten, der als künstliche Wurzel zur Stützung eines Zahns dient, während die Zahnprothese der Ersatzzahn ist, der je nach Fall über das Implantat, den natürlichen Zahn oder das Zahnfleisch gesetzt werden kann.
Arten von Zahnimplantaten
Zahnimplantate können nach Form, verwendetem Material und Installationstechnik klassifiziert werden. Zu den Haupttypen gehören:
1. Schraubenloses Zahnimplantat
Dabei handelt es sich um ein Modell, bei dem der künstliche Zahn ohne sichtbare Gewinde oder Schrauben direkt an der Basis des Implantats befestigt wird. Generell empfehlenswert für alle, die nach ästhetischen Alternativen suchen.
2. Konventionelles Zahnimplantat
Dies ist die häufigste Art, bei der ein im Knochen befestigter Stift oder eine Schraube zur Unterstützung des künstlichen Zahns verwendet wird. Diese Technik bietet Stabilität und wird häufig zum Ersatz eines oder mehrerer Zähne eingesetzt.
3. Zahnimplantat mit Sofortbelastung
Zahnimplantate mit Sofortbelastung entstehen, wenn der Zahn direkt nach der Operation in die Metallstruktur eingesetzt wird, ohne dass Monate auf die Heilung gewartet werden müssen.
Bei dieser Technik ist der Prozess schneller und ästhetisch angenehmer, es gibt jedoch Einschränkungen, die hauptsächlich mit der Position des Implantats, dem Gesundheitszustand der Person und dem Zustand des Knochens zusammenhängen, in den das Implantat eingesetzt werden soll.
4. Zahnimplantat mit verzögerter Belastung
Bei der Zahnimplantattechnik mit verzögerter Belastung werden die Ersatzzähne erst nach 3 oder 6 Monaten Fixierung der Struktur eingesetzt.
Diese Zeit ist notwendig, damit die Prothese besser am Knochen verankert wird und der Zahn eingesetzt werden kann.
Wie wird es gemacht?
Zahnimplantate werden in der Zahnarztpraxis durchgeführt, in der Regel unter örtlicher Betäubung.
Vor dem Eingriff können Tests angeordnet werden, um die Position der Zähne, die Qualität des Knochens und die zu ersetzenden Zähne zu beurteilen.
Während des Eingriffs reinigt der Zahnarzt den Mund gründlich, trägt das Anästhetikum auf, entfernt bei Bedarf Zähne und macht einen kleinen Schnitt im Zahnfleisch, um Zugang zum Knochen zu erhalten.
Anschließend wird ein Loch in den Knochen gebohrt, in das der Stift passt, der als Basis für den künstlichen Zahn dient.
Bei der Sofortimplantation wird der künstliche Zahn unmittelbar nach der Fixierung des Stifts im Knochen am selben Tag der Operation eingesetzt. Bei der Spätimplantation wird der Zahn nach ca. 4 bis 6 Monaten eingesetzt und so lange gewartet, bis das Implantat fest mit dem Knochen verbunden ist.
Wiederherstellung von Zahnimplantaten
Nach der Operation kann der Zahnarzt Folgendes angeben:
- MedikamenteneinnahmeB. das Schmerzmittel Paracetamol oder Dipyron, oder entzündungshemmende Mittel wie Ibuprofen oder Antibiotika wie Amoxicillin;
- Ausruhen, in der Regel 24 Stunden lang, wobei in der ersten Woche körperliche Anstrengung vermieden wird.
- Mundhygiene, unter Beibehaltung der normalen Pflege, mit besonderem Augenmerk auf den Implantatbereich.
Darüber hinaus wird eine leichte Ernährung empfohlen, bei der sehr heiße, harte oder klebrige Lebensmittel vermieden werden, um den Implantatbereich zu schützen und die Heilung zu fördern.
Wenn es nicht angegeben ist
Die Platzierung von Zahnimplantaten wird nicht für Kinder und Jugendliche empfohlen, bei denen Knochenwachstum auftritt, sowie für Personen, die Medikamente gegen Osteoporose einnehmen, an Morbus Paget leiden oder sich einer Chemotherapie unterziehen.
Darüber hinaus wird der Eingriff auch Personen mit hochriskanten Herzproblemen oder unkontrolliertem Diabetes aufgrund des höheren Infektions- und Komplikationsrisikos nicht empfohlen.

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