Geschwollene Augen können beispielsweise durch Allergien, Schläge auf das Auge, Insektenstiche, Konjunktivitis, orbitale Cellulitis oder Blepharitis verursacht werden und auch ein Anzeichen einer Schwangerschaft oder einer Veränderung der Nieren sein.
Geschwollene Augen, wissenschaftlich als periorbitales Ödem bekannt, entstehen durch eine Ansammlung von Flüssigkeiten im Gewebe rund um das Auge, beispielsweise in den Augenlidern oder Drüsen.
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Wenn das Auge länger als 3 Tage geschwollen ist, wird empfohlen, einen Augenarzt aufzusuchen, um die Ursache zu diagnostizieren und eine entsprechende Behandlung einzuleiten, die sogar den Einsatz von Antibiotika umfassen kann.
Die Hauptursachen für Augenschwellungen sind:
Inhaltsverzeichnis
1. Allergie
Eine Allergie ist eine der Hauptursachen für Augenschwellungen, sei es in den Atemwegen, bei Kontakt oder gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln oder Medikamenten. Neben Schwellungen treten häufig tränende Augen und andere Allergiesymptome auf, wie beispielsweise eine verstopfte Nase, eine laufende Nase, Niesen und juckende Haut.
Was zu tun: Es ist wichtig, einen Arzt zu konsultieren, um den Ursprung der Allergie herauszufinden, und zusätzlich die Verwendung von Antihistaminika wie beispielsweise Cetirizin oder Hydroxyzin zu empfehlen, da dadurch Allergiesymptome bekämpft und Augenschwellungen gelindert werden können.
2. Gerstenkorn
Ein Gerstenkorn ist eine Entzündung des Auges, die durch eine Infektion der Wimperndrüsen verursacht wird und zu einer Schwellung des Auges, insbesondere des Augenlids, führen kann.
Neben dem Auftreten einer pickelartigen Beule werden häufig auch andere Symptome wie ständige Schmerzen, übermäßiger Tränenfluss und Schwierigkeiten beim Öffnen des Auges beobachtet. Erfahren Sie, wie Sie ein Gerstenkorn erkennen und behandeln.
Was zu tun: Um die Symptome zu lindern, können Sie 3 bis 4 Mal am Tag für 5 bis 10 Minuten eine Kompresse mit warmem Wasser auftragen und zusätzlich Gesicht und Hände mit neutraler Seife waschen, um den Schmutz zu reduzieren, der eine neue Infektion der Drüsen verursachen kann.
Wenn das Gerstenkorn nach 7 Tagen nicht verschwindet, ist es ratsam, zum Augenarzt zu gehen, um das Problem zu identifizieren und eine entsprechende Behandlung einzuleiten.
3. Bindehautentzündung
Konjunktivitis ist eine Infektion des Auges selbst, die zu Symptomen wie roten Augen, dickflüssigem gelblichem Sekret, übermäßiger Lichtempfindlichkeit und in manchen Fällen zu einer Schwellung des Auges und der Augenlider führt.
Was zu tun: Gehen Sie zum Augenarzt, um die Ursache der Bindehautentzündung zu ermitteln und beginnen Sie mit der Anwendung entzündungshemmender Augentropfen, die zur Linderung der Symptome beitragen.
Wenn das Problem durch Bakterien verursacht wird, kann der Arzt auch die Verwendung von Augentropfen oder Augensalben mit Antibiotika empfehlen. Entdecken Sie die wichtigsten Augentropfen zur Behandlung von Bindehautentzündung.
4. Veränderungen in den Nieren
Geschwollene Augen können auch auf eine Beeinträchtigung der Blutfiltration auf Nierenebene hinweisen, insbesondere wenn andere Körperbereiche ebenfalls geschwollen sind, wie beispielsweise die Beine.
Was zu tun:Es ist wichtig, das Auge nicht zu kratzen und Kochsalzlösung oder feuchtigkeitsspendende Augentropfen wie Dunason, Systane oder Lacril aufzutragen.
Es empfiehlt sich außerdem, beim Arzt Untersuchungen durchzuführen, die Aufschluss darüber geben können, ob tatsächlich eine Nierenfunktionsstörung vorliegt, und eine Behandlung, gegebenenfalls mit harntreibenden Medikamenten, einzuleiten. Erfahren Sie, wie Sie mithilfe unseres Symptomtests herausfinden können, ob bei Ihnen Veränderungen an Ihrer Niere vorliegen.
5. Insektenstich oder Schlag ins Auge
Obwohl sie seltener sind, können auch Insektenstiche und Schläge auf das Auge zu Augenschwellungen führen. Diese Probleme treten häufiger bei Kindern auf, insbesondere bei Kraftsportarten wie Fußball oder Laufen.
Was zu tun:Tragen Sie ein Stück Eis auf die betroffene Stelle auf, da die Kälte Juckreiz und Entzündungen lindert.
Im Falle eines Bisses ist es auch wichtig, auf das Auftreten anderer Symptome wie Atembeschwerden, Rötung oder Juckreiz der Haut zu achten, da diese Anzeichen einer allergischen Reaktion sein können, die eine sofortige ärztliche Behandlung erfordert.
6. Blepharitis
Blepharitis ist eine Entzündung des Augenlids, die über Nacht auftreten kann und auftritt, wenn eine der Drüsen, die den Talg regulieren, verstopft ist. Sie tritt häufig bei Menschen auf, die sich häufig die Augen reiben.
In diesen Fällen kommt es neben der Schwellung häufig auch zu Hautunreinheiten und dem Gefühl, dass sich ein Fleck im Auge befindet.
Was zu tun: Legen Sie etwa 15 Minuten lang eine warme Kompresse auf das Auge, um die Beschwerden zu lindern.
Anschließend sollten Sie Ihre Augen täglich mit feuchtigkeitsspendenden Augentropfen waschen, um die Schuppen zu entfernen und überschüssige Bakterien zu vermeiden. Erfahren Sie mehr über die Behandlung von Blepharitis.
7. Orbitalcellulitis
Bei dieser Art von Zellulitis handelt es sich um eine schwere Infektion des Gewebes rund um das Auge, die durch den Übergang von Bakterien aus den Nasennebenhöhlen in die Augen entstehen kann, was beispielsweise bei Anfällen von Nebenhöhlenentzündungen oder Erkältungen auftreten kann.
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In diesen Fällen können weitere Symptome wie Fieber, Schmerzen beim Bewegen des Auges und verschwommenes Sehen auftreten.
Was zu tun: Die Behandlung muss mit Antibiotika erfolgen und es wird empfohlen, sofort das Krankenhaus aufzusuchen, sobald der Verdacht auf eine orbitale Cellulitis besteht.
8. Schwangerschaft
Augenschwellungen während der Schwangerschaft gelten als normal und häufig, da sie mit der Wirkung von Hormonen auf die oberflächlichen Hautvenen zusammenhängen.
Dies führt dazu, dass sich die Venen weiter ausdehnen und sich mehr Flüssigkeit ansammelt, was zu Schwellungen an den Augen, im Gesicht oder an den Füßen führt.
Was zu tun: Dieses Symptom ist normal, aber wenn die Schwellung sehr schnell zunimmt oder von anderen Symptomen wie Kopfschmerzen oder hohem Blutdruck begleitet wird, wird empfohlen, einen Arzt aufzusuchen, um mögliche Komplikationen wie eine Präeklampsie auszuschließen und je nach Ursache die am besten geeignete Behandlung einzuleiten.

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