Rheuma: Was es ist, Symptome, Arten, Ursachen und Behandlung

Rheuma ist eine Gruppe rheumatischer Erkrankungen, die im Allgemeinen die Muskeln, Bänder, Knochen, Sehnen und Gelenke betreffen und Symptome wie Schmerzen, Schwellungen und Steifheit im betroffenen Gelenk oder Gliedmaßen verursachen.

Es gibt verschiedene Arten von Rheuma, wie rheumatoide Arthritis, Osteoarthritis, Lupus, Fibromyalgie, Gicht und Sehnenentzündung, die durch eine Entzündung oder durch eine falsche Autoimmunreaktion verursacht werden können, bei der das Immunsystem die gesunden Zellen des Körpers angreift.

Bei Symptomen, die auf Rheuma hinweisen, ist es wichtig, einen Rheumatologen zu konsultieren, damit die Art dieser Erkrankung identifiziert und eine geeignete Behandlung empfohlen werden kann, die den Einsatz von Medikamenten, Physiotherapie und eine Operation umfassen kann.

Symptome von Rheuma

Die Symptome von Rheuma variieren je nach Art der Erkrankung und können Folgendes umfassen:

  • Gelenkschmerzen oder -steifheit;
  • Rötung, Hitze oder Schwellung im betroffenen Gelenk oder Glied;
  • Schwierigkeiten bei der Ausführung von Bewegungen;
  • Schmerzen in der betroffenen Extremität;
  • Mangelnde Muskelkraft;
  • Übermäßige Müdigkeit.

Rheumasymptome können zu jeder Tageszeit auftreten, treten jedoch häufiger beim Aufwachen auf und bessern sich tendenziell bei Hitze.

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So bestätigen Sie die Diagnose

Die Diagnose Rheuma wird vom Rheumatologen durch klinische Untersuchung und Beurteilung der Symptome der Person gestellt.

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Um die Diagnose zu bestätigen, kann der Arzt auch Blutuntersuchungen anordnen, etwa zur Bestimmung von Entzündungsmarkern oder Antikörpern, sowie bildgebende Untersuchungen wie Röntgenaufnahmen, MRTs, CT-Scans und Ultraschalluntersuchungen.

Arten von Rheuma

Die wichtigsten Arten von Rheuma sind:

  • Rheumatoide Arthritis;
  • Fallen;
  • Arthrose;
  • Schleimbeutelentzündung;
  • Rheumatisches Fieber oder Rheuma im Blut;
  • Tendinitis;
  • Fibromyalgie;
  • Systemischer Lupus erythematodes.

Zu den anderen Arten von Rheuma gehören außerdem Spondylitis ankylosans, myofasziale Schmerzen, Polymyalgia rheumatica, Sjögren-Syndrom, Polymyositis, juvenile idiopathische Arthritis, infektiöse Arthritis, Sklerodermie und Psoriasis-Arthritis.

Rheuma bei Kindern

Rheuma bei Kindern kann in jedem Alter auftreten und die Haupttypen sind: idiopathische juvenile Arthritis, systemischer Lupus erythematodes, juvenile Sklerodermie und juvenile Dermatomyositis.

Zusätzlich zu den üblichen Symptomen dieser Krankheit können Kinder mit Rheuma auch durch die Schmerzen verängstigt und verwirrt sein, soziale Isolation erleben und Angst haben.

Mögliche Ursachen

Die Ursachen von Rheuma sind noch nicht vollständig geklärt. Sie können jedoch aufgrund einer entzündlichen Erkrankung auftreten und in einigen Fällen eine Autoimmunerkrankung sein, bei der das Immunsystem Antikörper produziert, die gesunde Zellen im Körper angreifen.

Einige Faktoren, die offenbar zur Entstehung von Rheuma beitragen, sind: genetische Faktoren, familiäre Vorgeschichte von Rheuma, virale oder bakterielle Infektionen, Stoffwechselerkrankungen oder Gelenkverschleiß.

Wie die Behandlung durchgeführt wird

Abhängig von der Art dieser Erkrankung umfasst die Behandlung von Rheuma:

1. Medizin gegen Rheuma

Einige Medikamente, die der Arzt möglicherweise gegen Rheuma empfiehlt, sind Analgetika, Entzündungshemmer oder Kortikosteroide, um Schmerzen, Steifheit und Beschwerden zu lindern.

Darüber hinaus kann der Arzt auch immunsuppressive Medikamente oder biologische Wirkstoffe verschreiben, um die Krankheit zu kontrollieren.

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2. Physiotherapie

Bei der Behandlung von Rheuma hat die Physiotherapie einen hohen Stellenwert und umfasst den Einsatz von Geräten, Wärmepackungen, Übungen, Gelenkmobilisierungstechniken und Muskelstärkung.

Physiotherapie hilft, Schmerzen zu lindern, Deformationen der betroffenen Gelenke oder Gliedmaßen vorzubeugen und die Alltagsbewegung zu verbessern.

3. Chirurgie

Ein Arzt kann eine Operation empfehlen, um beispielsweise ein Gelenk zu reparieren oder zu ersetzen.

Darüber hinaus kann eine Operation auch dann angezeigt sein, wenn andere Behandlungsformen keine Besserung der Rheumasymptome bewirken.

4. Hausmittel gegen Rheuma

Hausmittel wie Brennnesseltee, Silberweidentee, Walkrauttee und Arnikatinktur wirken entzündungshemmend und schmerzstillend und helfen, die durch Rheuma verursachten Schmerzen und Beschwerden zu lindern.

Allerdings sollten Hausmittel die medikamentöse Behandlung nicht ersetzen und daher ergänzend zu der vom Arzt empfohlenen Behandlung eingesetzt werden.

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5. Diät

Ergänzend zur Behandlung von Rheuma empfiehlt sich außerdem eine entzündungshemmende Diät mit Lebensmitteln wie Thunfisch, Knoblauch, roten Früchten und dunkelgrünem Gemüse, die helfen, Entzündungen zu reduzieren und das Immunsystem langfristig zu stärken. Erfahren Sie, wie Sie eine entzündungshemmende Diät befolgen.

Ist Rheuma heilbar?

Rheuma kann geheilt werden, wenn es durch eine akute Entzündung verursacht wird, wie zum Beispiel bei Schleimbeutelentzündung, myofaszialen Schmerzen und Tendinitis.

Bei Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis, systemischem Lupus erythematodes und Morbus Bechterew ist Rheuma nicht heilbar.

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