Ergospirometrie ist eine Untersuchung zur Beurteilung des Atmungs-, Herz-Kreislauf- und Kreislaufsystems und wird empfohlen, um bei der Trainingsplanung zu helfen und beispielsweise die Ursachen von Atemnot zu ermitteln.
Ergospirometrie, auch als Herz-Lungen-Belastungstest bekannt, kann von einem Arzt auch empfohlen werden, um bei der Diagnose und Überwachung von Lungen- und Herzerkrankungen zu helfen.
Ergospirometrie kann in Krankenhäusern und medizinischen Kliniken durchgeführt werden und erfolgt durch Überwachung der Atmung, des Blutdrucks und der Herzfrequenz während einiger Minuten Gehen oder Radfahren.
Inhaltsverzeichnis
Wozu dient es?
Der Ergospirometrie-Test ist in folgenden Situationen angezeigt:
- Hilfe bei der individuellen Trainingsplanung und Leistungsbeurteilung;
- Ermitteln Sie die Ursachen für Kurzatmigkeit oder Müdigkeit.
- Helfen Sie bei der Diagnose und Überwachung von Lungen- und Herzerkrankungen;
- Bewerten Sie das Risiko in der präoperativen Phase von Operationen und Transplantationen;
- Analysieren Sie Verbesserungen während und nach einem Herz- oder Lungenrehabilitationsprogramm.
Darüber hinaus kann die Ergospirometrie auch zur Diagnose eines durch körperliche Betätigung verursachten Bronchospasmus eingesetzt werden, bei dem es sich um eine Verengung der Atemwege handelt, die Husten, pfeifende Atemgeräusche oder Kurzatmigkeit verursachen kann.
Wie ist die Vorbereitung?
Die für die Ergospirometrie-Untersuchung angegebene Vorbereitung umfasst:
- Essen Sie am Prüfungstag leichte Kost;
- Vermeiden Sie Kaffee oder alkoholische Getränke und rauchen Sie am Prüfungstag nicht;
- Informieren Sie Ihren Arzt über die Medikamente, die Sie einnehmen.
- Verwenden Sie am Tag des Tests nach dem Duschen keine Feuchtigkeitscremes und Körperlotionen.
- Machen Sie am Testtag keinen Sport.
Darüber hinaus wird das Tragen von Sportschuhen und bequemer, der körperlichen Aktivität angepasster Kleidung empfohlen.
Wie die Prüfung durchgeführt wird
Die Ergospirometrie wird nach folgenden Schritten durchgeführt:
- Platzierung von Monitoren wie einem Oximeter, Elektrokardiogramm-Elektroden, einem Gerät zur Blutdruckmessung und einer Gesichtsmaske zur Beobachtung von Herz und Atmung;
- Wenn der Arzt Blutgasmessungen anordnet, führt das Team einen kleinen Schlauch in eine Arterie im Arm ein, um während des Tests Blutproben zu entnehmen.
- 2 bis 3 Minuten lang leicht auf einem Heimtrainer in die Pedale treten oder auf einem Laufband laufen;
- Gehen Sie schneller oder laufen Sie auf dem Laufband, während Steigung und Geschwindigkeit allmählich erhöht werden.
- Auf dem Fahrrad wird der Widerstand schrittweise erhöht;
- Gehen oder radeln Sie ununterbrochen und so lange wie möglich;
- Heben Sie während des Tests Ihre Finger und signalisieren Sie Atembeschwerden und Müdigkeit in Ihren Beinen auf einer Skala von 0 bis 10;
- Gehen Sie 3 bis 5 Minuten lang langsamer weiter oder radeln Sie weiter;
- Wenn sich Herzfrequenz und Blutdruck erholen, entfernt die Krankenschwester die Monitore.
- Setzen Sie sich und trinken Sie ein Glas Wasser.
Darüber hinaus wird davon abgeraten, während des Tests zu sprechen, da dies das Ergebnis beeinträchtigen kann.
Die Ergospirometrie-Untersuchung dauert etwa 8 bis 12 Minuten und sollte nur bei Symptomen wie Schmerzen, Bluthochdruck, Schwindel, Atemnot oder übermäßigen Atembeschwerden und Beschwerden in den Beinen unterbrochen werden.
Mögliche Ergebnisse
Die möglichen Ergebnisse der Ergospirometrie sind:
Zu den weiteren Parametern, die bei der Ergospirometrie-Untersuchung ebenfalls ausgewertet werden, gehören erhöhter Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Lungenventilation und ausgeatmeter Kohlendioxiddruck.
Unterschied zwischen Belastungstest und Ergospirometrie
Beim Belastungstest wird nur das Herz-Kreislauf-System bei körperlicher Anstrengung beurteilt, wobei Elektroden auf der Brust angebracht werden und ein Gerät den Druck auf den Arm misst.
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Die Ergospirometrie hingegen ist eine umfassendere Untersuchung, da sie das Herz-Kreislauf-System, die Atemwege und den Bewegungsapparat bei körperlicher Anstrengung beurteilt.
Wer kann das nicht?
Die Ergospirometrie-Untersuchung ist nicht für Personen mit Erkrankungen wie einem kürzlich aufgetretenen Herzinfarkt, Angina pectoris in Ruhe, schwerer Herzrhythmusstörung, unkontrolliertem Asthma, aktiver Endokarditis, akuter Myokarditis oder Perikarditis, dekompensierter Herzinsuffizienz, akuter Lungenembolie oder einer körperlichen Behinderung, die den Test verhindert, geeignet.
Einige Erkrankungen, die der Arzt für diese Untersuchung ebenfalls kontraindizieren kann, sind: schwerer Bluthochdruck, Tachyarrhythmien, Thrombose der unteren Extremität, Schlaganfall, Schwangerschaft, Bauchaortenaneurysma, psychiatrische Beeinträchtigung, Anämie, Elektrolytstörungen und Hyperthyreose.

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