Jeder ist von Zeit zu Zeit ängstlich, aber eine Angststörung verursacht erhebliche oder häufige Sorgen, die sich auf vielfältige Weise auf Ihr Leben auswirken können. Die Symptome können zunächst subtil sein und möglicherweise sogar nichts mit einer Angststörung zu tun haben – sie können sich möglicherweise auf Ihre Stimmung, Konzentration, Ihren Schlaf und Ihre Verdauung auswirken.
Inhaltsverzeichnis
1. Schlafstörungen
Angst kann den Schlaf erheblich beeinträchtigen, und auch Schlafstörungen können zur Angst beitragen.Angst kann zu sich wiederholenden Gedanken und übermäßigen Sorgen führen, die das Einschlafen erschweren (Schlaflosigkeit).
Bei Menschen mit Angststörungen kann es außerdem zu Folgendem kommen:
- Schwierigkeiten, durchzuschlafen
- Albträume oder Nachtangst
- Häufiges nächtliches Erwachen
- Erwachen am frühen Morgen
2. Konzentrationsschwierigkeiten
Angst kann die Wahrnehmung oder mentale Prozesse beeinträchtigen. Eine häufige Auswirkung sind Konzentrationsschwierigkeiten. Menschen mit Angstzuständen fällt es möglicherweise schwer, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, oder ihr Geist wird leer. Tatsächlich ist dies eines der Kriterien zur Diagnose einer generalisierten Angststörung.
Angst kann aus verschiedenen Gründen zu Konzentrationsschwierigkeiten oder Gehirnnebel führen. Es kann zu grübelnden oder sich wiederholenden Gedanken kommen, die es schwierig machen, sich auf andere Dinge zu konzentrieren.
Angst aktiviert auch die Kampf-oder-Flucht-Reaktion des Körpers, um den Körper darauf vorzubereiten, sich zu verteidigen oder Bedrohungen auszuweichen. Dies lenkt die Ressourcen des Körpers, erhöht die Aufmerksamkeit für Bedrohungen und erschwert gleichzeitig die Konzentration.
3. Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen
Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Entscheidungen zu treffen, kann dies an Angst liegen. Für manche Menschen ist eine übermäßige Analyse von Optionen und die Vorwegnahme schlimmer Dinge, die in der Zukunft passieren könnten, ein Symptom von Angst. Dies kann es schwierig machen, Entscheidungen zu treffen, was eine Analyse möglicher Konsequenzen von Entscheidungen erfordert.
4. Reizbarkeit
Ein weiteres häufiges Symptom, das nicht so offensichtlich mit Angstzuständen zusammenhängt, ist Reizbarkeit. Angst kann zu Gefühlen der Frustration, des Ärgers oder der Wut führen. Bei Angstzuständen werden das Erregungssystem und die Stresshormone des Körpers aktiviert, was Sie nervös machen kann.Dies kann Auswirkungen auf die Beziehungen zu anderen haben.
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5. Muskelspannung
Die erhöhte Erregung, die mit Angstzuständen einhergeht, belastet auch Ihre Muskeln. Während Ihr Körper darauf vorbereitet ist, Bedrohungen auszuweichen oder sich ihnen zu stellen, kann es zu Muskelverspannungen kommen. Dies kommt besonders häufig in der Nacken- und Rückenmuskulatur vor.
Menschen können auch unter angstbedingten Spannungskopfschmerzen leiden. Spannungskopfschmerzen können im Kopf, auf der Kopfhaut oder im Nacken auftreten – häufig aufgrund von Muskelverspannungen.
6. Magen-Darm-Probleme
Ein weiteres, weniger offensichtliches Angstsymptom sind Magen-Darm-Probleme. Gehirn und Darm sind eng miteinander verbunden. Stress und Angst können zu verschiedenen Magen-Darm-Symptomen führen, wie zum Beispiel:
- Appetitveränderungen
- Brechreiz
- Magenschmerzen
- Veränderte Stuhlgewohnheiten, z. B. weicher Stuhlgang oder Verstopfung
Bei Menschen mit chronischen Magen-Darm-Erkrankungen wie dem Reizdarmsyndrom kann Angst die Symptome verschlimmern und Schübe verursachen.
So bewältigen Sie, wenn Sie sich ängstlich fühlen
Wenn Sie das nächste Mal Angst verspüren, probieren Sie die folgenden Bewältigungsstrategien aus:
- Bewegung: Treiben Sie regelmäßig Sport, sei es beim Gehen, Joggen, Radfahren, Schwimmen oder einer anderen Bewegungsform, die Ihnen Spaß macht.
- Finden Sie soziale Unterstützung: Sprechen Sie mit Ihren Freunden oder Ihrer Familie, wenn Sie sich überfordert fühlen, oder schließen Sie sich einer Selbsthilfegruppe an.
- Identifizieren Sie Ihre Auslöser: Stellen Sie fest, ob es eine Ursache für Ihren Stress gibt, z. B. Probleme bei der Arbeit, in der Schule oder in der Familie.
- Entspannende Aktivitäten: Nehmen Sie sich Zeit für angenehme Hobbys oder Aktivitäten wie Meditation, Tagebuch schreiben oder Zeit in der Natur verbringen.
- Atemübungen: Erlernen Sie beruhigende Atemtechniken wie die Zwerchfellatmung, um das Nervensystem zu beruhigen.
Wann Sie Hilfe suchen sollten
Stress und Ängste gehören zum Leben dazu, aber wenn Angstsymptome beginnen, Ihr Leben zu beeinträchtigen, ist es an der Zeit, Hilfe zu suchen.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, was Sie fühlen. Nur weil bei Ihnen eines der oben aufgeführten Symptome auftritt, bedeutet das nicht unbedingt, dass Sie an einer Angststörung leiden. Ihr Anbieter kann Ihnen dabei helfen, die beste Vorgehensweise zu finden.
Angst ist eine gut behandelbare Erkrankung. Ihr Arzt kann Ihnen dabei helfen, einen Psychologen für eine kognitive Verhaltenstherapie zu empfehlen, die bei der Behandlung der Symptome sehr effektiv sein kann. Medikamente sind ebenfalls eine wirksame Option.

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