Ein Überblick über die Plattenepithelnaht

Wichtige Erkenntnisse

  • Die Plattenepithelnaht verbindet die Scheitelknochen mit den Schläfenknochen im Schädel. Die Naht ist flexibel, da Ihr Baby im Säuglingsalter wächst.
  • Wenn die Plattenepithelnaht zu früh verschmilzt, kann dies Druck auf das Gehirn ausüben und möglicherweise zu Hirnschäden führen. Dies wird Kraniosynostose genannt.
  • Wenn Sie Veränderungen an der Kopf- oder Schädelform Ihres Kindes bemerken, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt.

Es gibt fünf Hauptgelenke oder Nähte, die die Knochen in Ihrem Schädel verbinden. Diese flexiblen Gelenke ermöglichen es den Schädelknochen, sich dem Gehirnwachstum im Säuglingsalter anzupassen.

Die Plattenepithelnaht ist von besonderer Bedeutung, da sie die Scheitelknochen, die das Dach und die Seiten des Schädels bilden, mit den Schläfenknochen, die die Seite und die Basis des Schädels bilden, verbindet.

Anatomie des Schädels

Der Schädel eines Säuglings besteht aus Knochenplatten, Nähten und Fontanellen, die alle zusammenwirken, um das Gehirn zu schützen und ihm Raum zum Wachsen zu geben. Die Nähte fungieren als flexible Gelenke, die es dem Schädel ermöglichen, sich während der Geburt zu formen. Sie ermöglichen auch das Wachstum des Gehirns im Säuglingsalter. 

Die Fontanellen im Schädel Ihres Babys, oft als „weiche Stellen“ bekannt, befinden sich in den Zwischenräumen zwischen den Knochen, wo sich die Nähte kreuzen. Diese offenen Räume sind mit robusten Membranen bedeckt, um das Gehirn Ihres Babys zu schützen.

Die vordere Fontanelle befindet sich auf der Oberseite des Kopfes, wo sich die beiden Stirnbeine und die beiden Scheitelbeine treffen. Diese Fontanelle bleibt bis zum zweiten Geburtstag Ihres Kleinen geöffnet. Die hintere Fontanelle befindet sich im hinteren Teil des Schädels Ihres Babys, wo die beiden Scheitelknochen auf das Hinterhauptbein treffen. Diese Fontanelle ist normalerweise die erste, die sich schließt. 

Die fünf Nähte des Schädels

Die Plattenepithelnaht verläuft seitlich am Gesicht und verbindet die Scheitelknochen mit den Schläfenknochen auf beiden Seiten des Kopfes.

Zu den weiteren wichtigen Nähten im Schädel eines Säuglings gehören neben der Plattenepithelnaht:

  • Koronale Naht: Die Koronarnaht verläuft von Ohr zu Ohr über den Oberkopf. Es verbindet beide Stirnbeine mit den Scheitelbeinen.
  • Sagittale Naht: Die Sagittalnaht verläuft vom Oberkopf zum Hinterkopf. Es verbindet die beiden Scheitelknochen miteinander. 
  • Metopische Naht: Die metopische Naht verläuft von der Oberseite der Nase bis zur Oberseite des Kopfes. Es verbindet die beiden Stirnbeine miteinander.
  • Lambdoidea-Naht: Die Lambdoidea-Naht verläuft über den Hinterkopf. Es verbindet beide Scheitelknochen mit dem Hinterhauptbein im Hinterkopf. 

Die Bedeutung der Plattenepithelnaht im Schädel

Die Nähte sind dafür verantwortlich, die Schädelknochen miteinander zu verbinden, bevor sie verschmelzen. Wenn Ihr Baby geboren wird, ermöglichen die flexiblen Nähte ihm den Weg durch den Geburtskanal. Während der Wehen und der Geburt ermöglichen die Nähte, dass sich die Schädelknochen überlappen und durch den Geburtskanal passen. Dies schützt das Gehirn vor Druck und Beschädigung.

Die Plattenepithelnaht fungiert als Dehnungsfuge zwischen Scheitel- und Schläfenbein. Während das Gehirn im Säuglingsalter wächst, sorgen die Nähte dafür, dass der Schädel wächst und sich ausdehnt. Wenn sich der Schädel im Säuglingsalter nicht ausdehnen könnte, würde das Gehirn Ihres Kleinen anfangen, gegen die harten Knochen zu drücken. Dies würde zu einem erhöhten Druck auf das Gehirn und möglicherweise zu Hirnschäden führen. 

Es ist möglich, dass die Plattenepithelnaht vorzeitig verklebt, wodurch sich die Knochen verbinden und verhärten. Dieser Zustand wird Craniosynostose genannt. Plattenepithel-Kraniosynostose kommt nicht häufig vor und kann im Rahmen einer genetischen Störung auftreten. 

Nahtdehnung: Worauf Sie achten sollten

Unter Nahtbelastung versteht man Zeiten, in denen die Nähte im Schädel eines Säuglings Druck oder Belastung ausgesetzt sind. Dies kann bei einem Schädeltrauma oder aufgrund einer Grunderkrankung passieren, die einen erhöhten Druck auf das Gehirn verursacht, der als erhöhter Hirndruck bezeichnet wird.

Wenn sich im Schädel eines Säuglings Druck aufbaut, dehnen sich die Nähte auf natürliche Weise, um dem erhöhten Druck Rechnung zu tragen. Diese Anpassung setzt sie unter Druck. 

Um festzustellen, ob bei Ihrem Kleinen eine Nahtdehnung auftritt, ist es hilfreich, die Anzeichen eines erhöhten Hirndrucks zu kennen. Beurteilen Sie zunächst die vordere Fontanelle Ihres Babys am Oberkopf. Wenn es so aussieht, als ob es sich ausbaucht, könnte dies auf einen erhöhten Druck im Schädel hindeuten.

Weitere Anzeichen eines erhöhten Hirndrucks bei Neugeborenen und Säuglingen sind:

  • Reizbarkeit
  • Erbrechen
  • Schläfrigkeit 
  • Den Blick ständig gesenkt halten

Ein erhöhter Hirndruck ist ein medizinischer Notfall und erfordert eine sofortige Behandlung. 

Häufig gestellte Fragen

Sind Plattenepithelnaht und Plattenepithelnaht dasselbe? 

Ja, die Begriffe „Plattenepithelnaht“ und „Plattenepithelnaht“ beziehen sich beide auf dieselbe Naht, die die Schläfen- und Scheitelknochen im Schädel verbindet.