Wichtige Erkenntnisse
- Sowohl Alkohol als auch Benadryl schwächen das Zentralnervensystem (ZNS) und ihre Kombination kann Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, verlangsamte Atmung, Verwirrtheit und Koordinationsstörungen dramatisch verschlimmern.
- Selbst geringe Mengen Alkohol können die beruhigende Wirkung von Benadryl verstärken und die tägliche Funktionsfähigkeit beeinträchtigen.
- Das Risiko ist höher für ältere Erwachsene, schwangere oder stillende Personen, Kinder und alle, die andere ZNS-dämpfende Medikamente oder Produkte einnehmen.
Benadryl (Diphenhydramin) ist ein rezeptfreies (OTC) Antihistaminikum der ersten Generation, das Allergiesymptome behandelt, aber häufig Schläfrigkeit und verlangsamte Atmung verursacht.Die Kombination mit Alkohol, einem anderen Mittel zur Beruhigung des Zentralnervensystems, kann diese Wirkung verstärken und zu lebensbedrohlichen Folgen führen.
Inhaltsverzeichnis
Wie Alkohol die Nebenwirkungen und Risiken von Benadryl verstärkt
Benadryl ist ein wirksames Antihistaminikum der ersten Generation, das die Blut-Hirn-Schranke passiert, einen Schutzfilter, der verhindert, dass schädliche Substanzen das Gehirn erreichen.
Es wirkt auf das ZNS, indem es es verlangsamt, um die Wirkung von Histamin zu blockieren, einer vom Immunsystem freigesetzten Chemikalie, die Allergiesymptome verursacht.Diese Depression des ZNS kann jedoch zu Schläfrigkeit, Sedierung und mangelnder geistiger Wachsamkeit führen.
Alkohol ist auch ein ZNS-Depressivum und reduziert die mentalen und kognitiven Funktionen des Gehirns.Das Trinken von Alkohol während der Anwendung von Benadryl kann die ZNS-Depression auf ein gefährliches Ausmaß verstärken und das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen. Dazu gehören:
- Extreme Schläfrigkeit
- Verwirrung
- Schwindel
- Verminderte Atemfrequenz
- Beeinträchtigte körperliche Bewegungen
- Beeinflusst die Aufmerksamkeit, die Auge-Hand-Koordination und die Reaktionszeit
Ist jede Menge Alkohol mit Benadryl sicher?
Ob in großen oder kleinen Mengen: Der Konsum eines alkoholischen Getränks während der Einnahme eines Antihistaminikums sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Die Nebenwirkungen können insbesondere bei älteren Erwachsenen sogar lebensbedrohlich sein, da sie das Sturzrisiko erhöhen können.
Der Konsum einer kleinen Menge Alkohol zusammen mit Benadryl kann die Schläfrigkeit oder Schläfrigkeit verstärken und möglicherweise Ihre täglichen Aktivitäten beeinträchtigen.
Seien Sie vorsichtig bei anderen alkoholhaltigen Arzneimitteln
Weitere rezeptfreie Medikamente können als Zutat Alkohol (Ethanol) enthalten. Dazu gehören bestimmte Schmerzmittel, Abführmittel sowie Erkältungs- und Hustenmittel (z. B. Nyquil enthält 10 % Alkohol).
Überprüfen Sie immer das Produktetikett, bevor Sie Medikamente zusammen mit Benadryl oder einem anderen Produkt einnehmen, das den Wirkstoff Diphenhydramin von Benadryl enthält.
Interagiert Alkohol mit allen Antihistaminika?
Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol zusammen mit allen Antihistaminika.Alkohol interagiert sowohl mit Antihistaminika der ersten Generation (ältere Gruppe von Antihistaminika) als auch mit Antihistaminika der zweiten Generation (neuere, weniger sedierende Gruppe von Antihistaminika).
Zu den Antihistaminika der zweiten Generation gehören:
- Zyrtec (Cetirizin)
- Allegra (Fexofenadin)
- Claritin (Loratadin)
Diese verursachen weniger Schläfrigkeit. Allerdings können sie bei Einnahme mit Alkohol dennoch Nebenwirkungen verursachen.
Wer ist einem höheren Risiko ausgesetzt?
Manche Menschen sind bei der Anwendung von Benadryl einem höheren Risiko ausgesetzt. Besprechen Sie für diese Gruppen die Risiken und Vorteile mit einem Arzt, bevor Sie das Medikament einnehmen:
- Kinder von 4 bis 11 Jahren
- Menschen älter als 65
- Menschen, die schwanger sind oder stillen
Fragen Sie vor der Einnahme von Benadryl einen Arzt, wenn Sie unter den folgenden gesundheitlichen Problemen leiden:
- Lungenprobleme, einschließlich Asthma,Emphysem, chronische Bronchitis
- Glaukom (Augenproblem mit hohem Augendruck, der zu einem allmählichen Verlust des Sehvermögens führt)
- Geschwüre (Wunden in der Magenschleimhaut oder im oberen Dünndarm)
- Vergrößerte Prostata
- Herzkrankheit
- Hoher Blutdruck (Hypertonie)
- Anfälle
- Eine überaktive Schilddrüse
- Eine Zahnoperation durchführen lassen
Verwenden Sie dieses Produkt nicht bei Kindern unter 4 Jahren.
Was sollten Sie bei Benadryl sonst noch vermeiden?
Abgesehen von Alkohol ist die Einnahme einiger Arzneimittel zusammen mit Benadryl nicht sicher. Wenn Sie verschreibungspflichtige oder rezeptfreie Medikamente einnehmen, fragen Sie einen Arzt. Zu den Medikamenten, die mit Benadryl interagieren, gehören:
- Andere Antihistaminika
- Produkte, die Diphenhydramin enthalten
- Opioide
- ZNS-dämpfende Medikamente, wie z. B. Medikamente gegen Krampfanfälle (Antiepileptika) und Medikamente gegen Angstzustände
Alle diese Medikamente haben eine gemeinsame Nebenwirkung: Schläfrigkeit oder Sedierung. Die gemeinsame Einnahme dieser Arzneimittel verstärkt die Wirkung von Benadryl.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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