5 mögliche Nebenwirkungen eines übermäßigen Gebrauchs von Antazida

Antazida sind rezeptfreie Medikamente (OTC), die helfen, Sodbrennen oder Verdauungsstörungen zu lindern, indem sie die Magensäure reduzieren. Während sie eine schnelle Linderung bewirken, können Antazida auch Nebenwirkungen verursachen, insbesondere bei übermäßigem Gebrauch. Diese Nebenwirkungen können je nach Art des Antazidums, das Sie einnehmen, variieren.

1. Verstopfung

Antazida, die Kalzium enthalten, wie z. B. Tums (Kalziumkarbonat), sind mit Verstopfung sowie Blähungen und Blähungen verbunden.Auch aluminiumhaltige Antazida können Verstopfung verursachen.

Wenn Verstopfung Anlass zur Sorge gibt, können Sie ein Antazidum wählen, das weder Kalzium noch Aluminium enthält. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie die Inhaltsstoffe überprüfen sollen, können Sie jederzeit Ihren Apotheker um Hilfe bitten.

Sie können auch Maßnahmen ergreifen, um Verstopfung vorzubeugen, wenn Ihr bevorzugtes Antazidum Kalzium oder Aluminium enthält. Sie können beispielsweise Ihre Ballaststoffaufnahme (z. B. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Obst und Gemüse) erhöhen und viel Flüssigkeit trinken.

2. Durchfall

Antazida, die Magnesium enthalten, wie z. B. Magnesiamilch (Magnesiumhydroxid), sind dafür bekannt, Durchfall zu verursachen, der manchmal mit Übelkeit und Magenkrämpfen einhergeht. Dies ist bei höheren Dosen oder bei häufigem Gebrauch sogar noch wahrscheinlicher.

Wenn Durchfall oder Durchfall ein Problem darstellen, sollten Sie ein Antazidum wählen, das kein Magnesium enthält.

3. Elektrolytungleichgewicht

Die Einnahme übermäßiger Mengen oder eine zu lange Anwendung von Antazida kann zu einem Elektrolytungleichgewicht führen – einer Störung der Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und/oder Aluminium in Ihrem Körper.

Ein Elektrolytungleichgewicht kann wichtige Systeme im Körper beeinträchtigen, darunter Herz, Muskeln, Nerven und Nieren. Beispielsweise kann Hyperkalzämie (hoher Kalziumspiegel im Blut) Symptome wie Muskelschwäche, Müdigkeit, Verwirrtheit und Knochenschmerzen verursachen.

Allgemeine Anzeichen eines Elektrolytungleichgewichts können sein:

  • Schwindel
  • Muskelkrämpfe
  • Herzrhythmusstörung
  • Verwirrung

4. Nierensteine

In einigen Fällen können kalziumhaltige Antazida Nierensteine ​​verursachen. Kalziumnierensteine ​​sind die häufigste Art von Nierensteinen. Sie können Symptome verursachen wie:

  • Plötzliche und starke Schmerzen im Rücken oder in der Seite
  • Leistenschmerzen
  • Blut im Urin
  • Brennen beim Wasserlassen

Das Risiko für Nierensteine ​​kann höher sein, wenn Sie zusätzlich Kalziumpräparate mit einem kalziumhaltigen Antazida einnehmen.Wenn Sie beides verwenden, wenden Sie sich an Ihren Arzt, um sicherzustellen, dass Sie insgesamt nicht zu viel Kalzium zu sich nehmen.

5. Erhöhtes Osteoporoserisiko

Die Einnahme zu vieler aluminiumhaltiger Antazida kann zu Kalziumverlust und schwächeren Knochen führen, was das Risiko erhöhtOsteoporose.Osteoporose macht die Knochen brüchiger und bricht häufiger, daher ist Vorbeugung von entscheidender Bedeutung.

Da die Knochengesundheit für jeden wichtig ist, empfiehlt es sich, vor der Anwendung von Antazida, die Aluminium enthalten, Ihren Arzt zu konsultieren.

So nehmen Sie Antazida sicher ein

Antazida können verschiedene Nebenwirkungen haben, abhängig vom spezifischen Inhaltsstoff Ihres Antazidums und der Menge, die Sie verwenden. Beachten Sie bei der Einnahme von Antazida Folgendes:

  • Fragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie sich für ein Antazidum entscheiden. Möglicherweise ist nicht jedes Antazida für jeden sicher.
  • Obwohl Antazida rezeptfrei erhältlich sind, sind sie für den kurzfristigen oder gelegentlichen Gebrauch gedacht, nicht für den längerfristigen oder täglichen Gebrauch.
  • Wenn Sie feststellen, dass Sie zu sehr auf Antazida angewiesen sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Behandlungsmöglichkeiten. Möglicherweise benötigen Sie weitere Tests oder eine verschreibungspflichtige Behandlung, um Ihre Symptome zu lindern.
  • Während Antazida eine schnelle Linderung verschaffen können, sollten Sie eine Änderung Ihres Lebensstils in Betracht ziehen, um Sodbrennen von Anfang an zu verhindern oder zu lindern. Dazu kann das Vermeiden von auslösenden Nahrungsmitteln, die Raucherentwöhnung und die Aufrechterhaltung eines gesunden Gewichts gehören.