Überblick über die Iris des Auges

Wichtige Erkenntnisse

  • Die Iris steuert, wie viel Licht in das Auge gelangt, indem sie die Größe der Pupille anpasst.
  • Die Farbe Ihrer Iris wird durch die Menge an Melanin in ihr bestimmt.

Der Iris ist der farbige Teil des Auges, der die Lichtmenge steuert, die in das Auge eindringt. Es ist der sichtbarste Teil des Auges. Die Iris liegt vor der Augenlinse und trennt die Vorderkammer von der Hinterkammer. Die Iris ist ein Teil des Uvealtrakts, der den Ziliarkörper umfasst, der auch hinter der Iris liegt.

Das Irisgewebe bildet die Pupille. Die Pupille ist das Loch in der Iris, durch das Licht in den hinteren Teil des Auges gelangt. Die Iris steuert die Pupillengröße. Tatsächlich befindet sich die Pupille mit ihrer Mitte etwas unterhalb und leicht nasalseitig der Hornhautmitte.

Inhaltsverzeichnis

Schülergröße

Die Größe der Pupille wird durch zwei Muskeln in der Iris gesteuert. Der Schließmuskel Pupille umgibt den Rand der Pupille und wenn er sich zusammenzieht, verkleinert sich die Pupille. Dies nennt man Miosis. Der zweite Muskel, der die Pupillengröße steuert, ist der Dilatator Pupillen. Dieser Muskel enthält Fasern, die in einem strahlenförmigen Muster in der Iris angeordnet sind. Wenn sie sich zusammenzieht, weitet sich die Pupille oder vergrößert sich. Dies nennt man Mydriasis. 

Das parasympathische System steuert den Schließmuskel der Pupillen und das sympathische System steuert die Dilatatorpupillen. Es besteht ein Zusammenhang zwischen diesen Muskeln, da sich der Dilatatormuskel entspannen muss, damit der Schließmuskel die Pupille verengen kann. Die normale Pupillengröße reicht von 2 bis 4 mm Durchmesser im Hellen bis 4 bis 8 mm im Dunkeln.

Irisfarbe

Die Farbe der Iris hängt von der Menge des Melaninpigments in der Iris ab. Eine Person mit braunen Augen hat die gleiche Melaninpigmentfarbe wie eine Person mit blauen Augen. Allerdings hat die blauäugige Person viel weniger Pigment. Die Rückseite der Iris ist normalerweise stark pigmentiert, um zu verhindern, dass Licht durch die Iris scheint.

Die Vererbungsmuster der Irisfarbe sind ein intensiv untersuchtes Gebiet. Die Augenfarbe wird durch drei grundlegende Gene gesteuert. Forscher verstehen zwei dieser Gene sehr gut und eines davon ist immer noch ein Rätsel. Diese Gene steuern die Entwicklung der grünen, braunen und blauen Augenfarbe. Grau, Haselnuss und andere Kombinationen sind schwieriger vorherzusagen. In einigen Familien folgt die Vererbung der Augenfarbe sehr vorhersehbaren Mustern, während sie in anderen Familien keinen Sinn zu ergeben scheint oder keinen Regeln folgt. In der Genetik wird dies als „polygen“ bezeichnet. Polygen bedeutet, dass möglicherweise mehrere komplizierte Gene beteiligt sind, die zusammenwirken, um die Augenfarbe zu erzeugen. Die bloße Aussage, dass Braun gegenüber Blau dominieren könnte, liefert zwar eine einfache Erklärung, aber dieses Modell ist zu einfach für alle im wirklichen Leben beobachteten Variationen.

Anomalien der Iris und Pupille

Zu den Iris- und Pupillenstörungen zählen:

  • Aniridie– Aniridie ist ein genetischer Defekt, bei dem die Person ohne Iris geboren wird.
  • Kolobom– Ein Iriskolobom ist ein großes Loch in der Iris
  • Synechien – Synechien sind Verwachsungen, die zwischen der Linse und der Iris auftreten
  • Korrektion– Bei der Korektopie ist die Pupille außermittig
  • Dyskorie– Dyskorie ist eine Erkrankung, bei der die Pupille verzerrt oder unregelmäßig ist und sich nicht normal erweitert

Häufig gestellte Fragen

  • Was macht die Iris?

    Die Iris hilft dabei, die Lichtmenge zu steuern, die die Netzhaut im hinteren Teil des Auges erreicht. Muskeln in der Iris ermöglichen es der Pupille, sich zu erweitern (zu weiten), um mehr Licht einzulassen, und sich zu verengen (engen), um weniger Licht einzulassen.

  • Wo ist die Iris im Auge?

    Die Iris befindet sich im Uvealtrakt, der mittleren Schicht des Auges. Es liegt hinter der Hornhaut und vor der Linse, was beide dazu beiträgt, das Licht auf den Augenhintergrund zu fokussieren.