Wichtige Erkenntnisse
- Wenn Ihr Kind Fieber hat, aber isst, trinkt und spielt, müssen Sie ihm keine Medikamente geben.
- Verwenden Sie Tylenol oder Advil, um das Fieber Ihres Kindes zu senken, aber geben Sie ihm kein Aspirin.
- Rufen Sie einen Arzt an, wenn Ihr Baby unter 2–3 Monaten eine Temperatur von 100,4 F oder mehr hat.
Während Fieber für Eltern besorgniserregend sein kann, ist eine erhöhte Temperatur nicht immer gleich Fieber. Obwohl 98,6 F (37,0 °C) seit langem die Standarddefinition einer normalen Körpertemperatur ist, bedeutet das nicht, dass eine Zahl über 98,6 F ein Zeichen von Problemen ist.
Die normalen Temperaturen können bei Erwachsenen zwischen 36,2 °C und 37,5 °C liegen. Bei Kindern, insbesondere bei jüngeren Kindern, kann die Normaltemperatur etwas höher sein. Die meisten Kinderärzte betrachten eine Temperatur von 38 °C bei Kindern als Fieber.
Inhaltsverzeichnis
Symptome
Fieber kann ein Symptom vieler Kinderkrankheiten sein, von denen die meisten ansteckend sind, wie zum Beispiel Erkältung, Grippe oder Halsentzündung. Fieber kann aber auch mit nichtinfektiösen Erkrankungen einhergehen.
Fieber geht häufig mit anderen Anzeichen und Symptomen einher, darunter:
- Verminderte Aktivität oder erhöhte Reizbarkeit
- Verminderte Nahrungs- und/oder Flüssigkeitsaufnahme
- Schüttelfrost oder Schwitzen
- Erkältungssymptome und/oder Husten
- Generalisierte Schmerzen wie Gliederschmerzen oder fokale Schmerzen wie Halsschmerzen, Kopfschmerzen usw.
- Veränderung der Herzfrequenz oder Atemfrequenz
- Halluzinationen
Wann behandeln?
Die meisten Fieber treten im Zusammenhang mit einer Krankheit auf, die mit der Zeit von selbst verschwindet. Wenn Ihr Kind Fieber hat, aber gut schläft, ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt und noch aktiv oder verspielt ist, müssen Sie ihm nicht unbedingt ein Fiebersenkmittel geben.
Aber manchmal kann es ein Zeichen dafür sein, dass Ihr Kind medizinische Behandlung benötigt.
Wenn Fieber das Verhalten, das Aktivitätsniveau, die Schlaf- oder Flüssigkeitsaufnahmefähigkeit oder den Appetit Ihres Kindes beeinträchtigt, können Sie erwägen, Ihrem Kind Medikamente zur Fiebersenkung zu verabreichen. Die American Academy of Pediatrics (AAP) erklärt: „Das Hauptziel der Behandlung des fieberhaften Kindes sollte darin bestehen, das allgemeine Wohlbefinden des Kindes zu verbessern.“
Tipps zur Behandlung des Fiebers Ihres Kindes:
- Die Stärke von Tylenol (Paracetamol) und Advil (Ibuprofen) für Kinder senkt wirksam das Fieber eines Kindes. Aufgrund des Risikos eines Reye-Syndroms sollte Aspirin jedoch bei Kindern und Jugendlichen vermieden werden.
- Eltern sollten Husten- und Erkältungsmedikamente meiden, die Paracetamol oder Ibuprofen enthalten. In manchen Fällen kann es passieren, dass Eltern aus Versehen doppelt so viel Fiebermedikamente einnehmen, ohne es zu merken.
- Ohne Anweisung Ihres Arztes sollten Sie ein Kind nachts nicht wecken, um ihm ein Fiebersenker zu verabreichen.
Medizinische Hilfe bekommen
Andere Symptome neben dem Fieber, wie Lethargie, nichts essen oder trinken, Dehydrierungssymptome, Schwierigkeiten beim Atmen oder untröstliches Weinen, sind Anzeichen dafür, dass Ihr Kind sofortige ärztliche Hilfe benötigt.
- Die Temperatur Ihres Kindes kann je nach Messstelle (z. B. Achselhöhle oder unter der Zunge) leicht variieren.
- Wenn Sie mit einem Kinderarzt sprechen, teilen Sie ihm mit, wie Sie die Temperatur Ihres Kindes gemessen haben.
Rufen Sie sofort Ihren Kinderarzt an, wenn Ihr Baby, das jünger als zwei bis drei Monate ist, eine Rektaltemperatur von mindestens 38 °C hat oder wenn Sie sich Sorgen über die Temperatur Ihres Kindes machen.
Fieber bei Kindern verstehen
Die Temperatur Ihres Kindes ist kein Maß dafür, wie krank es ist. Ein Kind kann bei einer leichten Erkrankung sehr hohes Fieber haben oder bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung leichtes Fieber haben.
Fieber kann sich positiv auf die Bekämpfung von Infektionen auswirken und ist daher oft ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem Ihres Kindes so funktioniert, wie es funktionieren soll.
Überwindung der Fieberphobie
Fieberphobie, eine übertriebene Angst vor Fieber, kommt bei Eltern häufig vor. Es ist verständlich, dass Sie sich große Sorgen machen, wenn Ihr Kind hohes Fieber hat. Aber Fieber an sich ist kein Grund zur Panik. Wenn die zugrunde liegende Ursache behandelt wird, wird sich Ihr Kind wahrscheinlich innerhalb weniger Tage erholen und sich besser fühlen.
Einige wichtige und beruhigende Fakten, die Sie kennen sollten:
- Fieber verursacht keine Hirnschäden.
- Obwohl besorgniserregend, sind Fieberkrämpfe im Allgemeinen mild und nicht lebensbedrohlich.
- Fieberkrämpfe können mit Fiebersenkern nicht verhindert werden.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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