Ein Überblick über schlafbedingte Laryngospasmen

Wichtige Erkenntnisse

  • Schlafbedingter Laryngospasmus kann zu Erstickungsgefühlen und Atembeschwerden im Schlaf führen.
  • Es kann durch Sodbrennen, GERD, bestimmte Medikamente oder Virusinfektionen verursacht werden.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Symptome bemerken, um die richtige Behandlung zu erhalten.

Schlafbedingter Laryngospasmus ist ein Stimmbandkrampf, der während des Schlafs auftritt. Die Muskeln und Weichteile rund um den Kehlkopf oder Kehlkopf ziehen sich zusammen oder schwellen an und verengen den Durchgang, wodurch der Luftstrom unterbrochen wird.

Eine Person, die unter einem schlafbedingten Laryngospasmus leidet, kann plötzlich mit einem Erstickungsgefühl, Atembeschwerden und einem Stridor aufwachen, einem hohen Ton, der mit einem verstopften Atemweg einhergeht.

In diesem Artikel werden mögliche Ursachen für schlafbedingten Laryngospasmus erörtert, darunter nächtliches Sodbrennen, Medikamenteneinnahme und Virusinfektionen. Außerdem werden Symptome, Behandlungsoptionen und der Zeitpunkt, an dem Sie Ihren Arzt kontaktieren sollten, überprüft.

Bei den meisten Menschen treten schlafbedingte Laryngospasmen nur ein- bis dreimal im Jahr auf.

Ursachen für schlafbedingten Laryngospasmus

Schlafbedingter Laryngospasmus ist nicht immer auf eine Grunderkrankung zurückzuführen. Wenn dies jedoch der Fall ist, liegt es häufig daran, dass etwas den Kehlkopf gereizt hat.

Es kann durch verschiedene Bedingungen ausgelöst werden, darunter:

  • Nächtliches oder nächtliches Sodbrennen, das dazu führt, dass Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt, einen Schlauch, der den Rachen mit dem Magen verbindet
  • Gastrointestinale Refluxkrankheit (GERD), eine Verdauungsstörung, die Sodbrennen, pfeifende Atemgeräusche und trockenen Husten verursachen kann
  • Medikamente, die die Atmung beeinträchtigen, wie zum Beispiel Schlaftabletten
  • Virusinfektionen, die zusammen mit Langzeitallergien auftreten können

Weniger häufige Ursachen

Seltener kann ein schlafbedingter Laryngospasmus mit Folgendem einhergehen:

  • Nachtangst, eine Schlafstörung, die am häufigsten bei Kindern auftritt und mit Atemstörungen, Herzrasen und Unruhe einhergeht
  • Krampfanfälle, ein plötzlicher, unkontrollierter Ausbruch elektrischer Aktivität im Gehirn
  • Nächtliches Asthma, eine Erkrankung, die eine Entzündung der Atemwege verursacht
  • Obstruktive Schlafapnoe, eine Erkrankung, die zu Atemaussetzern führt, während eine Person schläft
  • Kehlkopfkrebs oder Krebs im Gewebe des Kehlkopfes

Symptome eines schlafbedingten Laryngospasmus

Zu den Symptomen, die mit einem schlafbezogenen Laryngospasmus einhergehen, gehören:

  • Eine oder mehrere Episoden, die während des Schlafs auftreten und einige Sekunden bis einige Minuten dauern
  • Ein ersticktes, erstickendes Gefühl
  • Gefühle von Angst und Panik
  • Schwierigkeiten beim Sprechen und Atmen
  • Stridor

Eine schlafbedingte Laryngospasmus-Episode kann beängstigend sein und dazu führen, dass die betroffene Person Angst hat, nachts einzuschlafen.

Wann Sie einen Gesundheitsdienstleister kontaktieren sollten
Da schlafbedingte Laryngospasmus-Episoden mit anderen Grunderkrankungen verbunden sein können und Ihre Einschlaffähigkeit sowie Ihre Schlafqualität beeinträchtigen können, ist es wichtig, dass Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt wenden, wenn Sie Symptome bemerken.

Behandlung

Die Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Ursache Ihrer Stimmbandkrämpfe im Schlaf ab.

Um die Art der Behandlung zu bestimmen, die für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist, wird Ihr Arzt Sie nach Ihren Symptomen und Ihrer Krankengeschichte fragen und zusätzliche Tests durchführen, um die wahrscheinlichste Ursache zu ermitteln.

Für zusätzliche Klarheit können sie auch eine diagnostische Schlafstudie durchführen.

Sobald Sie eine Diagnose erhalten, wird Ihnen Ihr Arzt geeignete Behandlungsoptionen empfehlen.

Wenn beispielsweise Sodbrennen einen schlafbedingten Laryngospasmus auslöst, empfiehlt Ihr Arzt möglicherweise eine Änderung des Lebensstils, Antazida oder andere Medikamente.