Mischen Sie Magnesium und Kalium, gießen Sie etwas Orangensaft hinein – und diese Woche drei weitere Ernährungstipps

Müssen Sie sich Sorgen über Blei in Ihrem Lieblingsproteinpulver machen? Sind rohe Austern in Monaten mit „R“ wirklich sicherer? Diese Fragen – und noch ein paar weitere zum Thema Magnesium – standen diese Woche ganz oben auf den Gesundheitstrends. Hier ist ein kurzer Puls-Check, um herauszufinden, was Sie möglicherweise verpasst haben.

1. Kombinieren Sie Magnesium mit Kalium für bessere Ergebnisse 💞

Das Mischen von Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten kann manchmal riskant sein, aber einige Nährstoffe wirken im Team tatsächlich besser. Magnesium und Kalium sind ein perfektes Beispiel.

Kalium hilft Ihrem Herzen, Ihrem Gehirn und Ihren Nerven, richtig zu funktionieren. Magnesium wiederum hilft dabei, die Menge an Kalium zu regulieren, die Ihre Zellen speichern. Wenn Sie in einem Bereich niedrig sind, kann es sein, dass Sie auch im anderen niedrig sind.

Der beste Weg, beide Nährstoffe aufzunehmen, ist über die Nahrung – Bananen für Kalium, Nüsse und Samen für Magnesium. Wenn Sie jedoch Nahrungsergänzungsmittel benötigen, kann die gleichzeitige Einnahme dieser Nahrungsergänzungsmittel Ihnen dabei helfen, den größtmöglichen Nutzen aus ihnen zu ziehen. Fragen Sie immer Ihren Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln beginnen. Menschen mit bestimmten Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen müssen möglicherweise ganz auf Magnesium- oder Kaliumpräparate verzichten.

2. Verzichten Sie auf Magnesiumpräparate, wenn Ihre Werte normal sind 💊

Magnesium ist im Kommen und wird von Wellness-Influencern für alles empfohlen, vom Schlaf über Stress bis hin zur Verdauung. Wenn Ihr Magnesiumspiegel jedoch normal ist, hilft die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels wahrscheinlich nicht und eine übermäßige Einnahme kann zu gesundheitlichen Problemen führen.

Hohe Magnesiumdosen können Durchfall verursachen, und zu viel Magnesium kann zu schwerwiegenden Komplikationen im Gehirn und Herz führen und sogar lebensbedrohlich sein.

3. 100 % Orangensaft könnte helfen, den Blutdruck zu senken 🍊

Wenn Sie den Tag gerne mit einem Glas 100 % Orangensaft beginnen, deuten einige Untersuchungen darauf hin, dass es mehr bewirken kann, als nur Ihr Immunsystem zu stärken. Orangensaft enthält ein Bioflavonoid namens Hesperidin, ein Bioflavonoid, das mit Herzgesundheitsfaktoren wie Blutdruck und Cholesterin in Zusammenhang steht. 

Allerdings zeigen nicht alle Studien konsistente Ergebnisse für den Blutdruck. Die gesundheitliche Wirkung von Orangensaft hängt weitgehend von der Art und Menge ab, die Sie trinken. Wählen Sie 100 % Saft ohne Zuckerzusatz und beschränken Sie Ihre tägliche Portion auf etwa 8 Unzen.

4. Überprüfen Sie die Marken Ihrer Proteinpulver 💪

Eine Untersuchung vonVerbraucherberichtefanden heraus, dass bis zu 70 % der Proteinpulver besorgniserregende Bleiwerte aufwiesen. Bei einigen der von ihnen getesteten Produkte lag der „Besorgnisgrad“ hinsichtlich Blei bei über 1.000 %.

Pflanzliche Proteinpulver weisen tendenziell einen höheren Bleigehalt auf als tierische, wahrscheinlich weil pflanzliche Inhaltsstoffe Schwermetalle aus dem Boden, in dem sie angebaut werden, absorbieren können.

5. Rohe Austern sind nie sicher, auch nicht im Winter 🦪

Sie haben wahrscheinlich das alte Sprichwort gehört, dass es sicherer sei, rohe Austern in Monaten mit einem „R“ im Namen zu essen – da diese Monate tendenziell kälter sind. Aber die Wahrheit ist, dass Austern niemals ganz sicher roh verzehrt werden können, egal wie kalt das Wasser ist.

Hier ist der Grund: Austern und andere Schalentiere wie Muscheln sind Filterfresser. Sie saugen Wasser und alles darin auf. Dazu gehören Bakterien, Viren und andere Keime, die Sie krank machen können. Kochen tötet normalerweise die meisten dieser Krankheitserreger ab, da sie die Hitze nicht überleben können.