Omega-3-Fettsäuren sind gesunde Fette, die verschiedene Körperfunktionen unterstützen, insbesondere die Entwicklung und Funktion des Gehirns. Untersuchungen zeigen, dass Menschen mit Angstzuständen oder depressiven Störungen geringere Mengen an Omega-3-Fettsäuren haben als Menschen ohne Stimmungsstörungen, was auf einen Zusammenhang zwischen dem Fettsäurekonsum und der psychischen Gesundheit schließen lässt.
Wir haben unseren Chief Medical Officer, Sohaib Imtiaz, MD, gefragt, ob eine erhöhte Omega-3-Zufuhr dazu beitragen kann, Ihre Stimmung zu verbessern.
*Dieses Interview wurde aus Gründen der Klarheit bearbeitet und gekürzt.
F: Die meisten Menschen denken an die Vorteile von Omega-3-Fettsäuren für die Herzgesundheit. Können sie auch dazu beitragen, Ihre Stimmung zu verbessern?
Imtiaz:Omega-3-Fettsäuren können helfen, Entzündungen zu reduzieren, die Funktion Ihrer Neurotransmitter (chemische Botenstoffe) zu verbessern und Ihre Gehirnzellmembranen zu unterstützen, die dazu beitragen, die Elastizität für eine ordnungsgemäße Kommunikation zwischen den Gehirnzellen aufrechtzuerhalten.Alle diese Funktionen tragen zur Gesundheit und Stimmung Ihres Gehirns bei.
Während die Belege für die Stimmungsverbesserung von Omega-3-Fettsäuren gemischt sind, gibt es einige Überlegungen, dass die Unterstützung der Neurotransmitter Serotonin und Dopamin mit Omega-3-Fettsäuren eine stimmungsstabilisierende Wirkung haben kann.
Einige Studien deuten darauf hin, dass Omega-3-Fettsäuren als Zusatztherapie zur Behandlung von Depressionssymptomen hilfreich sein können. Das heißt, wenn Sie bereits nehmenStandard-Antidepressiva, können Sie von einer Omega-3-Ergänzung profitieren. Sie können sich jedoch nicht allein auf Omega-3-Fettsäuren verlassen, um Ihre Depression zu heilen.
Was ist mit Omega-6-Fettsäuren?
Omega-6 und Omega-3 sind mehrfach ungesättigte Fette, die für die Gesundheit unerlässlich sind. Der Verzehr von zu viel Omega-6 kann eine entzündliche Wirkung haben, aber das bedeutet nicht, dass sie von Natur aus „schlecht“ sind. Wenn es um Ihre Stimmung geht, ist es am wichtigsten, darauf zu achten, wie viel Omega-6 Sie im Vergleich zu Ihrer Omega-3-Zufuhr essen.
In der modernen Ernährung haben viele Menschen ein Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis von 10:1 oder 20:1 oder höher, was vor allem auf die Verbreitung verarbeiteter Lebensmittel in ihrer Ernährung zurückzuführen ist. Über das ideale Verhältnis wird diskutiert, aber ein Verhältnis von 1:1 bis 4:1 gilt im Allgemeinen als optimal, wobei ein niedrigeres Verhältnis besser für die allgemeine Gesundheit ist.
Omega-6-Fettsäuren stammen typischerweise aus Quellen wie:
- Distelöl
- Sonnenblumenöl
- Maisöl
- Sojaöl
- Sonnenblumenkerne
- Walnüsse
- Kürbiskerne
Wie man die Fettsäureaufnahme ausgleicht
Gesundheitsdienstleister testen Ihr Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis nicht routinemäßig mit Standard-Blutuntersuchungen, aber einige Unternehmen bieten diese Art von Tests an.
Wenn Sie unter einer Stimmungsstörung wie Angstzuständen oder Depressionen leiden, besteht ein Schritt zur Verbesserung Ihrer psychischen Gesundheit darin, mehr Omega-3-Fettsäuren in Ihre Ernährung aufzunehmen, und zwar durch Lebensmittel wie:
- Fettiger Fisch wie Lachs, Hering, Makrele und Sardinen
- Fischöl und Leinöl
- Leinsamen
- Walnüsse
- Chiasamen
Anstatt zu versuchen, die Quellen für Omega-6-Fette zu minimieren, konzentrieren Sie sich darauf, die Menge an Omega-3-Fettsäuren in Ihrer Ernährung zu erhöhen, um das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 zu verringern und Ihre allgemeine Gesundheit zu verbessern.

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