Der Aufbau eines Portfolios aus Investmentfonds ähnelt dem Bau eines Hauses: Es gibt viele verschiedene Arten von Strategien, Designs, Werkzeugen und Baumaterialien; aber jede Struktur hat einige grundlegende Merkmale gemeinsam.
Um das beste Investmentfonds-Portfolio aufzubauen, müssen Sie über den klugen Rat „Legen Sie nicht alle Eier in einen Korb“ hinausgehen: Eine Struktur, die sich über die Zeit bewähren kann, erfordert ein intelligentes Design, ein starkes Fundament und eine einfache Kombination von Investmentfonds, die gut zu Ihren Bedürfnissen passen.
Inhaltsverzeichnis
Wichtige Erkenntnisse
- Durch die Kombination verschiedener Arten von Investmentfonds entsteht ein ausgewogenes Portfolio.
- Als Grundlage kann ein Kernfonds dienen, den Rest bilden Fonds verschiedener Kategorien.
- Die Kenntnis Ihrer Risikotoleranz wirkt sich darauf aus, welche Fonds Sie auswählen.
- Eine langfristige Perspektive beizubehalten ist immer eine gute Strategie.
Verwenden Sie ein Kern- und Satellitenportfolio-Design
Bevor mit dem Bau begonnen wird, benötigen Sie einen grundlegenden Entwurf – einen Bauplan –, dem Sie folgen können. Ein gängiges und bewährtes Portfoliodesign heißt Core and Satellite. Diese Struktur ist genau so, wie sie sich anhört: Sie beginnen mit dem „Kern“ – einem Large-Cap-Aktienfonds – der den größten Teil Ihres Portfolios darstellt, und bauen um den Kern herum mit den „Satelliten“-Fonds auf, die jeweils kleinere Teile Ihres Portfolios darstellen.
Verwenden Sie für die Struktur unterschiedliche Arten von Fondskategorien
Mit einem Large-Cap-Aktienfonds als Kernstück vervollständigen verschiedene Fondstypen – die „Satelliten“ – die Struktur Ihres Investmentfondsportfolios. Zu diesen anderen Fonds können Mid-Cap-Aktien, Small-Cap-Aktien, ausländische Aktien, festverzinsliche Wertpapiere (Anleihen), Sektorfonds und Geldmarktfonds gehören.
Kennen Sie Ihre Risikotoleranz
Bevor Sie Ihre Fonds auswählen, müssen Sie eine gute Vorstellung davon haben, wie viel Risiko Sie tolerieren können. Ihre Risikotoleranz ist ein Maß dafür, wie viel Schwankung (auch bekannt als Volatilität – Höhen und Tiefen) oder Marktrisiko Sie bewältigen können. Wenn Sie beispielsweise sehr beunruhigt sind, wenn der Wert Ihres Kontos von 10.000 US-Dollar innerhalb eines Jahres um 10 % (auf 9.000 US-Dollar) sinkt, ist Ihre Risikotoleranz relativ gering – Sie können risikoreiche Investitionen nicht tolerieren.
Bestimmen Sie Ihre Vermögensaufteilung
Sobald Sie Ihre Risikotoleranz bestimmt haben, können Sie Ihre Vermögensallokation bestimmen, also die Mischung aus Anlagevermögen – Aktien, Anleihen und Bargeld –, aus der Ihr Portfolio besteht. Die richtige Vermögensallokation spiegelt Ihre Risikotoleranz wider, die entweder als aggressiv (hohe Risikotoleranz), moderat (mittlere Risikotoleranz) oder konservativ (geringe Risikotoleranz) beschrieben werden kann. Je höher Ihre Risikotoleranz ist, desto mehr Aktien werden Sie im Verhältnis zu Anleihen und Bargeld in Ihrem Portfolio haben; Und je geringer Ihre Risikotoleranz ist, desto geringer ist Ihr Anteil an Aktien im Verhältnis zu Anleihen und Bargeld.
Erfahren Sie, wie Sie die besten Fonds auswählen
Nachdem Sie nun Ihre Vermögensallokation kennen, müssen Sie nur noch die für Sie besten Fonds auswählen. Wenn Sie über eine große Auswahl an Investmentfonds verfügen, verwenden Sie zunächst einen Fonds-Screener oder vergleichen die Performance mit einer Benchmark. Sie sollten auch wichtige Eigenschaften von Investmentfonds berücksichtigen, wie etwa Fondsgebühren und -kosten sowie die Amtszeit des Managers.
Noch ein paar Tipps und Vorsichtsmaßnahmen zum Aufbau eines Portfolios aus Investmentfonds
Wenn Sie ein Anfänger sind, verfügen Sie möglicherweise nicht über das Geld, um den Mindestanlagebetrag zu erreichen, der oft mehr als 1.000 US-Dollar pro Investmentfonds beträgt. Wenn Sie nur die Mindestanforderungen für einen Fonds erfüllen können, beginnen Sie mit dem „Kernfonds“, beispielsweise einem kostengünstigen Large-Cap-Indexfonds oder einem ausgewogenen Fonds. Sobald Sie den ersten Fonds für Ihr Portfolio gekauft haben, können Sie nebenbei Geld sparen, um Ihren nächsten Fonds zu kaufen und Ihr Portfolio Fonds für Fonds weiter aufzubauen.
Die alte Art der Vermögensaufteilung lautete „investieren für Ihr Alter“, wobei Ihr Alter die Anzahl der Anleihen in Ihrem Portfolio ist. Wenn Sie beispielsweise 40 Jahre alt sind, würde Ihre Vermögensaufteilung zu 40 % aus Anleihen und zu 60 % aus Aktien bestehen. Heutzutage leben die Menschen länger, daher ist diese Vermögensallokationsstrategie nicht mehr so gültig wie früher.
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