Wenn Sie nach einer Möglichkeit suchen, in die Wohnungsbaubranche zu investieren, sollten Sie über börsengehandelte Fonds (ETFs) von Homebuilders nachdenken. Diese Fonds investieren hauptsächlich in Aktien von Unternehmen, die Bauprodukte oder Heimtextilien und -geräte herstellen oder verkaufen. Doch bevor Sie investieren, ist es ratsam, die Trends und die Dynamik der Wohnungsbaubranche zu verstehen und zu verstehen, was die Performance dieser Aktien tendenziell beeinflusst.
Inhaltsverzeichnis
Ausblick für die Hausbaubranche
Im Allgemeinen hängen die Renditen von Wohnungsbauaktien in der Regel von der Gesundheit der Wohnungswirtschaft ab. Wenn beispielsweise die Zinsen für Wohnungsbaudarlehen und Hypotheken niedrig sind oder sinken, bleibt die Nachfrage nach neuen oder renovierten Häusern oft konstant oder steigt sogar.
Notiz
Hauskäufer, Immobilieninvestoren und bestehende Hausbesitzer kaufen, investieren oder refinanzieren zunehmend, wenn die Zinsen sinken, um von den günstigeren Kreditkosten zu profitieren, die mit niedrigeren Zinssätzen einhergehen.
Ein weiteres Beispiel sind die niedrigen Hypothekenzinsen in den USA bis zum ersten Halbjahr 2021.In Kombination mit der niedrigen Arbeitslosenquote hat dies dazu beigetragen, einen gesunden Wohnungsmarkt zu unterstützen, auf dem Verbraucher und Investoren Häuser kaufen, bestehende renovieren und Einrichtungsgegenstände und Geräte kaufen, um sie darin einzubauen.
Dieser Trend wiederum hat zu einer starken Performance der Aktien von Eigenheimbauern geführt. Beispielsweise verzeichneten Eigenheimbauaktien, gemessen am SPDR S&P Homebuilders ETF (XHB), zum 30. Juni 2021 im Jahresverlauf einen Marktwertzuwachs von 68,58 %.Der breitere US-Aktienmarkt, der vom SPDR S&P 500 ETF (SPY) erfasst wird, verzeichnete einen Marktwertzuwachs von 40,79 %.
Umgekehrt wurden Hausbau-ETFs während der Immobilienkrise und -krise, die 2007 und 2008 begann, besonders hart getroffen. In diesen Jahren verlor der SPDR S&P Homebuilders ETF 47,70 % bzw. 36,28 % seines Wertes.
Notiz
Angesichts des Potenzials für starke Kursschwankungen bei Aktien im Wohnungsbausektor sollten Anleger das Risiko-Ertrags-Verhältnis beachten. Wenn eine Investition beispielsweise das Potenzial für hohe kurzfristige Gewinne hat, besteht in der Regel auch die Chance auf dramatische kurzfristige Verluste.
Vorteile von Homebuilder-ETFs
Zu den Hauptvorteilen einer Investition in Hausbau-ETFs gehören:
- Diversifizierung: Wie andere Branchenfonds können auch Homebuilder-ETFs zur Portfoliodiversifizierung eingesetzt werden. Anstatt ein oder zwei einzelne Aktien von Wohnungsbauunternehmen oder verwandten Unternehmen zu kaufen, können Anleger einen Korb mit Dutzenden von Hausbauaktien in einem ETF kaufen.
- Einfachheit: Anstatt Grundstücke zu kaufen, Wohnsiedlungen zu errichten oder einzelne Aktien der Wohnungsbaubranche zu kaufen, können Sie einfacher in die Branche investieren, indem Sie Anteile eines Hausbau-ETF kaufen.
- Wachstumstrends: Wenn Sie glauben, dass die Wirtschaftsentwicklung den Hausbausektor begünstigt, können Ihnen Hausbau-ETFs dabei helfen, von diesem Phänomen zu profitieren. Angesichts des dramatischen Auf und Ab des Immobilienmarktes sollten Sie jedoch eine hohe Risikotoleranz haben, wenn Sie in die ETFs dieses Sektors investieren.
Für wen Homebuilders-ETFs am besten geeignet sind
Hausbau-ETFs können kluge Investitionen sein, sind aber nicht für jeden geeignet. Für Anleger mit diesen Eigenschaften könnten Hausbau-ETFs die richtige Wahl sein.
- Hochrisikotoleranz: Anlagen, die sich eng auf eine bestimmte Branche oder Marktnische konzentrieren, bergen tendenziell ein höheres Marktrisiko als eine Anlage in einen breiten Marktindex wie den S&P 500-Index. Anleger mit einer hohen Risikotoleranz können die Marktschwankungen möglicherweise am besten bewältigen.
- Langfristiger Zeithorizont: Da Hausbau-ETFs möglicherweise ein hohes relatives Marktrisiko aufweisen, ist es ratsam, sie längerfristig zu halten (mindestens fünf Jahre, idealerweise jedoch zehn Jahre oder länger). Längere Haltedauern ermöglichen die Erholung von kurzfristigen Wertverlusten.
- Branchenwissen: Sie müssen kein Experte für Hausbau sein, um Hausbau-ETFs zu kaufen. Anleger sollten jedoch lieber vermeiden, in etwas zu investieren, das sie nicht verstehen. Recherchieren Sie, bevor Sie investieren.
Das Fazit
Hausbau-ETFs können eine kluge Anlagewahl für Anleger sein, die ein Engagement in Aktien von Unternehmen suchen, die in der Hausbaubranche tätig sind oder mit dieser in Zusammenhang stehen. Sektor-ETFs wie diese können als Diversifizierungsinstrument eingesetzt werden, wenn sie in kleinen Prozentsätzen in ein breites, diversifiziertes Portfolio eingebunden werden. Allerdings sollten Anleger bedenken, dass die Anlage in eng fokussierte Sektorfonds wie Hausbau-ETFs das Marktrisiko erhöhen kann. Ein hohes relatives Marktrisiko ist mit einer höheren relativen Volatilität (Preisbewegung nach oben und unten) verbunden. Wenn sich ein Anleger für den Kauf von Hausbau-ETFs entscheidet, möchte er daher möglicherweise nur einen kleinen Prozentsatz, beispielsweise 5 bis 10 % seines Gesamtportfolios, in risikoreichere Anlagen wie diese investieren. Daher sind Hausbau-ETFs möglicherweise am besten für Anleger mit einer hohen Risikotoleranz geeignet.

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