Alternative Anlagestrategien für Investmentfonds

Alternative Fonds sind Investmentfonds oder Exchange Traded Funds (ETFs), die in nichttraditionelle Wertpapiere investieren. Dabei kann es sich beispielsweise um Immobilien, Rohstoffe und Leveraged Loans handeln. Diese Mittel sind für die meisten Menschen nicht immer geeignet. Bei richtiger Anwendung können sie jedoch als Diversifizierungsinstrumente eingesetzt werden.

Alternative Investmentfonds können eine clevere Möglichkeit sein, Zugang zu nicht-traditionellen Anlagepapieren zu erhalten. Bevor Sie in alternative Fonds investieren, sollten Sie sich gut informieren. Dies kann Ihnen dabei helfen, herauszufinden, ob diese Anlagearten für Sie geeignet sind.

Wichtige Erkenntnisse

  • Alternative Fonds sind Investmentfonds oder ETFs, die in nichttraditionelle Wertpapiere investieren.
  • Die Preisschwankungen bei alternativen Fonds können größer sein als bei herkömmlichen Wertpapieren.
  • Da alternative Fonds häufig keine klare rechtliche Struktur haben, ist der Inhalt ihrer Portfolios möglicherweise nicht immer klar.
  • Alternative Fonds weisen typischerweise ein höheres Marktrisiko, höhere Kosten und höhere Mindestanfangsinvestitionen auf.

Was sind alternative Fonds?

Der Begriff „alternative Fonds“ bezieht sich auf Investmentfonds, Hedgefonds oder ETFs, die in nichtkonventionelle Anlagepapiere investieren. Diese können grob in andere Wertpapiere als Aktien, Anleihen und Bargeld kategorisiert werden.

Alternative Fonds können in Immobilien, Kredite, Rohstoffe und nicht börsennotierte Wertpapiere wie Kunst oder Schmuck investieren.

Anlagestrategien für alternative Fonds

Alternative Fonds werden am häufigsten zur Portfoliodiversifizierung eingesetzt. Das liegt daran, dass die Wertentwicklung alternativer Anlagen häufig nur in geringem Maße mit der der breiten Marktindizes wie dem S&P 500 korreliert.

Einige alternative Fonds verfügen über fokussierte Anlagestrategien. Das bedeutet, dass sie in einen Bereich investieren, beispielsweise in Rohstoffe. Andere alternative Fonds können in eine Reihe alternativer Anlagen investieren.

Notiz

Alternative Investmentfondsstrategien sind tendenziell komplexer als herkömmliche Strategien.

Beispielsweise können alternative Fonds in Wertpapiere investieren, die nicht leicht zu verstehen sind; Dies können Derivate, Währungen, notleidende Anleihen und mehr sein. Alternative Fonds können auch versuchen, Renditen zu erzielen, die über dem Marktdurchschnitt liegen. Oder sie versuchen möglicherweise, „marktneutrale“ oder „absolute Renditen“ zu erzielen, indem sie sowohl Long- als auch Short-Strategien verwenden.

Was sollten Sie wissen, bevor Sie investieren?

Hier sind einige Dinge, die Sie beachten sollten, bevor Sie in alternative Fonds investieren.

  • Marktrisiko: Anleger sollten sich darüber im Klaren sein, dass die Preisschwankungen größer sein können als bei herkömmlichen Wertpapieren wie Aktien und Anleihen.
  • Kosten: Alternative Fonds haben tendenziell höhere Kosten als die meisten Investmentfonds und ETFs. Die Verwaltungskosten für alternative Fonds können hoch sein; die Kostenquote kann über 1,50 % liegen. Dies liegt an der Recherche und dem hohen Handelsniveau im Vergleich zu einem durchschnittlichen aktiv verwalteten Investmentfonds.
  • Minimale Investition: Bei vielen alternativen Fonds gibt es Mindestanfangsinvestitionen, beispielsweise 10.000 US-Dollar oder mehr, oder sie verlangen möglicherweise, dass der Anleger vor der Investition über ein Nettovermögen von mindestens 1 Million US-Dollar verfügt.
  • Struktur: Alternative Fonds haben typischerweise keine klare rechtliche Struktur. Das bedeutet, dass der Inhalt ihrer Portfolios möglicherweise nicht immer klar ist. Geben Sie Ihr Bestes, um das Ziel und die Bestände des Fonds herauszufinden. Sie sollten auch verstehen, wie sie auf den Kapitalmärkten funktionieren. 
  • Fondsmanager: Die meisten alternativen Fonds werden aktiv verwaltet. Und es ist wichtig zu wissen, wer den Fonds verwaltet. Stellen Sie sicher, dass der Manager über jahrelange Erfahrung und eine starke Erfolgsbilanz verfügt.
  • Leistungsgeschichte: Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Aber es kann Ihnen eine Vorstellung davon geben, was Sie von dem Fonds erwarten können. Achten Sie auf langfristige Renditen von mindestens fünf Jahren; Vermeiden Sie Fonds mit kürzerer Historie.

Tipp

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie in alternative Fonds investieren, deren Performance stark schwankt. Das bedeutet, dass sie extreme Höhen und Tiefen haben.

Das Fazit

Alternative Fonds sind nicht jedermanns Sache. Sie weisen häufig ein hohes Marktrisiko, hohe Kosten und eine hohe Mindestanfangsinvestition auf. Wenn Sie eine Diversifizierung anstreben, können Sie dies auch tun, indem Sie ein Portfolio mit Fonds unterschiedlicher Kategorien, Kapitalisierung und Vermögenswerte aufbauen. Sie können auch in Schwerpunktbereichen diversifizieren, beispielsweise in Industriesektoren.

Sie können sich auch für Investmentfonds oder ETFs entscheiden, die alternative Wertpapiere oder Strategien in Ihr Portfolio integrieren. Alternative Fonds sind zur Diversifizierung nicht notwendig; Sie sind auch nicht erforderlich, um Renditen zu erzielen, die über dem breiten Marktdurchschnitt liegen. Aber sie können funktionieren, wenn Sie Vorsicht walten lassen. Stellen Sie immer sicher, dass Sie Ihre Recherche durchführen, bevor Sie investieren.