FDIC will gegen irreführende Darstellungen vorgehen

Um einer zunehmenden Zahl potenzieller Missbräuche entgegenzuwirken, hat die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) am Donnerstag eine neue Regelung vorgeschlagen, die ihr mehr Befugnisse gibt, gegen Finanzdienstleister oder andere Einzelpersonen und Organisationen vorzugehen, die FDIC-Versicherungen falsch darstellen oder den Namen oder das Logo der Agentur missbrauchen. 

Die vorgeschlagene Regelung würde einen Abschnitt des Federal Deposit Insurance Act umsetzen, der solchen Missbrauch und falsche Darstellungen verbietet.Die FDIC, eine unabhängige Regierungsbehörde, die Bankeinlagen versichert und wichtige Finanzsysteme überwacht, sagt, dass die Regel spezifische Prozesse und Verfahren zur Identifizierung potenzieller Verstöße und zur Durchsetzung des Gesetzes gegen solche Missbräuche, die Straftaten darstellen, festlegen würde. 

Zu den formellen Durchsetzungsmaßnahmen, die die FDIC im Rahmen der vorgeschlagenen Regelung ergreifen könnte, gehören Unterlassungsanordnungen oder zivilrechtliche Geldstrafen gegen Einzelpersonen oder Organisationen.

Die Agentur sagte, sie habe eine zunehmende Zahl von Einzelpersonen oder Organisationen gesehen, die die Verwendung des FDIC-Logos oder -Namens missbraucht oder die Einlagensicherung falsch dargestellt hätten. Um diese Verstöße zu beheben, hat die FDIC in der Vergangenheit einen Brief an die verantwortlichen Parteien geschickt und sie um Korrekturmaßnahmen gebeten. Zwischen 2019 und 2020 stieg die Zahl der Fälle, in denen Nichtbanken beteiligt waren und mit denen die FDIC solche informellen Lösungen über potenzielle Verstöße erzielte, um fast 55 % an. 

Angesichts des Anstiegs möchte die Agentur die neue Regelung einführen, die ein ähnliches informelles Lösungsverfahren sowie formellere Durchsetzungsverfahren und eine Anlaufstelle für Verbraucherbeschwerden umfassen würde.

Obwohl die Agentur gesetzlich nicht verpflichtet ist, Vorschriften zur Umsetzung des Abschnitts des Gesetzes – genannt 18(a) (4) – vorzuschlagen, sagte sie, sie wolle „einen transparenteren Prozess etablieren, der allen Parteien zugute kommt und die Stabilität und das Vertrauen in die FDIC-Einlagensicherung und das Finanzsystem des Landes fördern würde.“

Die neue Regel würde für alle von der FDIC beaufsichtigten Finanzinstitute gelten und kann 60 Tage lang öffentlich kommentiert werden. In der Zwischenzeit empfiehlt die Agentur Verbrauchern, das BankFind-Tool auf ihrer Website zu nutzen, um festzustellen, ob ein Unternehmen tatsächlich FDIC-versichert ist.